Bundeskonferenz 2026
749,00 Euro
Sehr geehrte Gleichstellungsbeauftragte der Jobcenter,
zum dritten Mal richtet das kbw e. V. die Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten aus Jobcentern (gE) aus, erneut mit organisatorischer und inhaltlicher Verantwortung. Auch in diesem Jahr möchten wir eine Fachtagung bieten, die die aktuellen Entwicklungen der Gleichstellungsarbeit im Jobcenter aufgreift und ihre wichtige Rolle stärkt.
Die Gleichstellungspolitik steht weiterhin im Fokus: Neue gesetzliche Impulse, die Weiterentwicklung von Beteiligungs- und Mitwirkungsrechten sowie der Anspruch an eine geschlechtergerechte Organisationskultur verlangen Orientierung und fachliche Sicherheit. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Gleichstellungsbeauftragte, sowohl als beratende Instanz als auch als strategische Partnerinnen in Veränderungsprozessen. Viele berichten von komplexen Aufgaben, hoher Verantwortung und der Notwendigkeit, sich im Arbeitsalltag Gehör zu verschaffen. Gerade deshalb sind Austausch, Vernetzung und aktuelle Informationen unverzichtbar.
Unsere diesjährige Konferenz bietet hierfür den passenden Rahmen. Ein vielseitiges Programm aus Fachvorträgen, Workshops, Rechtsprechungs-Updates und dialogorientierten Formaten greift zentrale Entwicklungen auf und vermittelt praxistaugliche Impulse für die tägliche Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten. Zugleich schaffen Kommunikationspausen, Rahmenprogramm und gemeinsame Gesprächsrunden viel Raum, um Kontakte zu vertiefen und Erfahrungen zu teilen.
Das Team des kbw e. V. möchte Sie zu dieser Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten einladen, die sowohl live in Berlin als auch online zugänglich sein wird. Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Expertise auszubauen, Ihr Netzwerk zu stärken und gemeinsam Perspektiven für eine zukunftsorientierte Gleichstellungsarbeit in den Jobcentern zu entwickeln. Das Team des kbw e. V. freut sich, Sie zu dieser Tagung live oder online begrüßen zu dürfen.
Tagungsorganisation
Tagungsablauf
Referent:innen
Tagungsinhalte
Auf dem kleinen Dienstweg zum Systemwechsel: Die Gleichstellungsbeauftragte als Change Agent – Rollen, Spannungsfelder, Hebel
- Das Patriarchat in Strukturen, Köpfen und Handlungsmustern
- Wie Gleichstellung Brücken bauen kann (und nicht nur Brände löscht)
- Drei Hebel für echten Wandel
- Zwischen Idealismus und Erschöpfung: Gleichstellung braucht radikale Selbstfürsorge
Rechtsupdate: Was Gleichstellungsbeauftragte in 2026 wissen müssen
- Kurzüberblick über aktuelle und relevante Urteile
- Entwicklungslinien der Rechtsprechung im Vergleich zur Vergangenheit
- Bedeutung der Entscheidungen für die praktische Gleichstellungsarbeit
- Wichtige Aspekte der anwaltlichen Beratung von Gleichstellungsbeauftragten
- Einblick in Ablauf und Besonderheiten von Klageverfahren im Gleichstellungsrecht
Unbezahlt und unverzichtbar: Care-Arbeit, Mental Load und die Folgen
Polaritäten navigieren: Gleichstellungspolitik zwischen Anpassung, Klarheit und Konflikt
Männer als Verbündete der Gleichstellung – aber wie?
- Wer gestaltet den Prozess der Gleichstellung?
- Wer leidet unter dem ungerechten System des Patriarchats?
- Wie können Männer für den Prozess der Gleichstellung gewonnen werden?
Frauen in der Arbeitswelt – Herausforderung und Chancen
Handlungsfähig bleiben in Spannungsfeldern: Reflexionen für eine wirksame Gleichstellungsarbeit
Wirtschaftlicher Nutzen von Geschlechtergerechtigkeit?
- Ökonomische Argumente für den Prozess der Gleichstellung
- Ursachen für mögliche Blockaden der Geschlechtergerechtigkeit
- Strategien, wie Hürden überwunden werden können
Starke Frauen – Starkes Netzwerk: Wege zu einer Gleichstellungskultur, die Sichtbarkeit und Wirksamkeit erhöht
- Welche wesentlichen Hemmnisse verhindern die Umsetzung der Gleichstellung in den Unternehmen?
- Wie unterstützen sich Frauen gegenseitig, um sichtbarer zu werden?
- Warum braucht es Netzwerke, um sich gegenseitig zu stärken?
- Helfen Mentoringprogramme zur Überwindung von Hürden?
Wie beeinflussen KI-Systeme bestehende Ungleichheiten? Wo reproduzieren Algorithmen Diskriminierung? Bias in Daten & Algorithmen
- Einfluss von KI auf bestehende Ungleichheiten
- Diskriminierung durch KI
- Bias in Daten und Algorithmen
- Zukunftsausblick
Stark sprechen, klar auftreten: So entfalten Sie Ihre Wirkung
- Stimme verstehen und entwickeln
- Haltung überlegen und einnehmen
- Klar und bewusst kommunizieren
Führung im Gropius Bau Berlin
Mitten im Herzen Berlins vereint der Gropius Bau Kunst, Geschichte und Gegenwart in einem der bedeutendsten Ausstellungshäuser Europas. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt mit seiner historischen Architektur und präsentiert zugleich internationale, zeitgenössische Ausstellungen. Während der Führung erhalten Besucherinnen und Besucher einen Einblick in ausgewählte Werke und Installationen der aktuellen Ausstellungen sowie in die Geschichte des Hauses. Großzügige Lichthöfe, markante Treppenanlagen und detailreiche Fassaden prägen die besondere Atmosphäre des Rundgangs. Die Führung vermittelt Hintergründe zu künstlerischen Positionen, Themen und Konzepten und eröffnet neue Perspektiven auf zeitgenössische Kunst an einem der spannendsten Kulturorte Berlins. Zur Website
Stadt Krimi Tour Berlin
Wir treffen uns am Alexanderplatz - genau hier begann ein ziemlich übler Ganove seine kriminelle Karriere. Er wollte, wie sein großes Vorbild Al Capone, ein gefürchteter Bandenchef werden. Was aus seinen Plänen letztlich geworden ist, erfahren Sie vor Ort. Anschließend geht es zum Kaufhaus Alexa, wo sich vor dem Zweiten Weltkrieg Berlins Polizeipräsidium befand, die berühmte "Rote Burg". In den 1920er und 1930er Jahren ermittelte hier der geniale Chef der Mordkommission, Ernst Gennat. Unser Spaziergang führt weiter am Landgericht vorbei zur Spree, in die Alte Münze und endet im historischen Nikolaiviertel. Die Kriminalfälle nehmen uns mit in die Zeit der Weimarer Republik, als die Berliner Ringvereine in der Unterwelt das Sagen hatten. Wir hören von den Besonderheiten bei der Verbrechensaufklärung im geteilten Berlin und lernen auch die jüngste Kriminalgeschichte der Stadt kennen. Zur Website
DDR Funkhaus
Ab Anfang der 60er Jahre bis 1990 diente das Treptower Funkhaus dem einstigen DDR-Rundfunk als Hauptsitz. Gelegen im sowjetischen Sektor der Hauptstadt eignete sich im Berlin der Nachkriegszeit der leerstehende Farbrikgelände ideal für den Umbau zu einem Funkhaus. Mit ihren insgesamt vier Aufnahmestudios gingen die staatlichen Rundfunkprogramme der DDR schließlich Ende des Jahres 1952 auf Sendung. Mit der Veräußerung des Komplexes im Jahre 2015 für rund 12 Millionen Euro sollte an diesem Standort “eines der größten Musikstudios der Welt” als moderner Veranstaltungsort für Konzerte, Messen und Kunstausstellungen entstehen. Auch heute noch beheimatet das Haus Europas größten Schaltraum und die Sendestudios tragen stolz ihren Titel “State of the Art”. Auf der 2 stündigen Führung erkunden wir das denkmalgeschützte Funkhausareal mit seinen Aufnahmestudios und den imposanten Hörspielkomplexen. Zur Website
Flughafen Tempelhof
Viele Legenden und Mythen ranken sich um die verborgenen Orte des Flughafens Tempelhof. Im Untergrund erstreckt sich ein weitläufiges System von Kellerräumen und Tunneln. Zahlreiche Räume sind als Luftschutzräume entstanden. Die Geschehnisse rund um den bei Kriegsende ausgebrannten Filmbunker geben bis heute Rätsel auf. Im Rahmen der Führung „Verborgene Orte“ erhalten Sie bewegende Einblicke in die noch heute sichtbaren Spuren der Geschichte. Zur Website
Karl Marx-Allee: Ein Boulevard für den Kommunismus
„Paläste für Arbeiter!“ lautete der Leitgedanke, als die DDR Anfang der 1950er Jahre auf den Kriegsruinen ein neues Stadtviertel errichtete. An der Stalinallee entstanden im Stil des sozialistischen Klassizismus monumentale, komfortable und sozial durchmischte Wohnbauten. Im zweiten Bauabschnitt zwischen Strausberger Platz und Alexanderplatz zeigt sich die spätere, international geprägte Moderne der DDR. Architekten wie Richard Paulick, Josef Kaiser und Hermann Henselmann prägten das Stadtbild nachhaltig. Als westliches Gegenstück beziehen wir auch das Hansaviertel ein, wo internationale Architekten die Moderne verwirklichten. Beide Quartiere gelten als „zwei Seiten einer Medaille“ – und als vielversprechende Kandidaten für das UNESCO-Welterbe. Zum Ort
Tagungsort
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62
Fax +49 (0) 30 - 51 62 – 400




