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Das neue Pfändungsschutzkonto-Fortentwicklungsgesetzes (PKoFoG). Das P-Konto in der praktischen Anwendung.

Schwerpunkte

  • Rechtliche Grundlagen
  • Funktionsweise des P-Kontos
  • Änderungen und Neuerungen durch das PKoFoG
  • Einrichtung, Umwandlung, Änderung eines P-Kontos
  • P-Konto-Bescheinigung (Wer kann was für wen bescheinigen?)
  • Grundfreibeträge und Ermittlung weiterer Freibeträge
  • Unterhaltspflichten / Problematik der faktischen Unterhaltspflicht
  • Doppelpfändung: Pfändung beim Arbeitgeber und anschließende Pfändung auf P-Konto
  • Übertragung des Guthabens / Ansparmöglichkeiten
  • Das P-Konto in der Zwangsvollstreckung und Insolvenz

Das Pfändungsschutzkonto schützt unpfändbares Einkommen vor dem Zugriff des Gläubigers. Allerdings muss der Schuldner hierfür zunächst selbst tätig werden, sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen und gegebenenfalls Bescheinigungen für eine Erhöhung des darauf geschützten Betrags besorgen. Bundesrat und Bundestag haben dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zugestimmt. Das Gesetz ist am 26. November 2020 im veröffentlicht worden (BGBl. Nr 54, S.2. 2466ff). Die Änderungen sind weitreichend und haben umfangreiche Auswirkungen auf die Praxis. Das P-Konto soll u. a. wie folgt weiterentwickelt werden: Inhaber eines Pfändungsschutzkontos sollen pfändungsfreies Guthaben bis zu drei Monate lang ansparen können, statt wie bisher nur einen Monat. Mit diesem größeren Finanzpolster lassen sich etwa größere Anschaffungen bezahlen. Um künftig die Erhöhung des pfändungsfreien Freibetrags zu vereinfachen, wurden auch die Regelungen über die Erteilung und Anerkennung entsprechender Bescheinigungen für das P-Konto weiterentwickelt. Die zuständigen Einrichtungen sollen zur Ausstellung dieser Nachweise verpflichtet werden, sodass es für Schuldner künftiger einfacher wird, beispielsweise Kindergeld und andere Freibeträge zu schützen. Die bisher im Zwei-Jahres-Rhythmus erfolgte Anpassung der Freibeträge wird auf ein Jahr verkürzt. Sie soll nun jährlich jeweils zum 1. Juli erfolgen, um die Preisentwicklung in der Wirtschaft besser zu berücksichtigen. Selbst ein Girokonto mit roten Zahlen muss in ein P-Konto umgewandelt werden, wenn der Kontoinhaber es wünscht. In diesem Fall darf die Bank vor der Kontopfändung geschützte Beträge nicht mit den Bankschulden verrechnen. Das P-Konto wurde weiterentwickelt, um die selbstständige Finanzierung des Lebensunterhalts zu sichern. Die Regelungen treten in Teilen am 1. August 2021 und am 1. Dezember 2021 in Kraft. Unser Seminar gibt einen systematischen Überblick über die gesetzlichen Neuregelungen.Das Online-Seminar ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von GIBT Colleg e. V. und dem Kommunalen Bildungswerk e. V.

Mitarbeiter von Rechtsanwälten, kommunaler Behörden und Institionen, die mit Forderungsmanagement und Fragestellungen rund um das P-Konto befasst sind, Beratungsstellen, Betreuer, Gläubiger und deren Vertreter und sonstige Interessenten.

keine

Kundenservice KBW e. V.
Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.
Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Andreas Urbich gern zur Verfügung.

Termine

26.01.2021 (Di)
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09.02.2021 (Di)
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11.03.2021 (Do)
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15.04.2021 (Do)
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Inhouse-Schulung

Gerne führen wir diese Veranstaltung auch als sogenannte ''Firmenschulung'' durch.

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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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