Fachseminar
Code SOC132
Themenbereich: BTHG/SGB IX

BTHG-Bedarfsermittlungsverfahren: Von der ICF zur ICF-orientierten Bedarfsermittlung Neu

Schwerpunkte

  • Die Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (IC) als gemeinsame Sprache für eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung im Sozialraum
  • Vorteile einer ICF-orientierten Bedarfsermittlung
  • Besonderheiten der Anwendung in den einzelnen Bereichen der EGH (z. B. Sozial- und Gesundheitswesen, Jugendhilfe)

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) ist seit dem 01.01.2018 eine ICF-orientierte Bedarfsermittlung in der Sozialhilfe (und ab 01.01.2020 in der Eingliederungshilfe) vorgeschrieben. Die Umsetzung bedeutet das Vollziehen eines Paradigmenwechsels für alle Akteure im Gesundheits- und Sozialbereich vom Fürsorgesystem hin zur Personenzentrierung. Mit einer ICF-orientierten Arbeitsweise können die Herausforderungen der Personenzentrierung im Sozialraum/in der Eingliederungshilfe gemeistert und der neue Behinderungsbegriff (mit dem Darstellen von Wechselwirkungen) mit Inhalt gefüllt werden. Die Schwerpunkte des Seminars werden an praktischen Beispielen behandelt. Die Teilnehmer können ihre Problemstellungen einbringen.

Alle Fachkräfte im Bereich der Eingliederungs- und Jugendhilfe, im Sozial- und Gesundheitswesen sowie der Pädagogik, die mit dem Thema Behinderung in der Praxis Kontakt haben

ICF als PDF (www.dimdi.de ) sowie das Bedarfsermittlungsverfahren des jeweiligen Bundeslandes/der Region

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Termine

18.11.2019 (Mo)
10:00 bis 16:30 Uhr
280,00 €
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23.03.2020 (Mo)
10:00 bis 16:30 Uhr
280,00 €
Hannover
 
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22.09.2020 (Di)
10:00 bis 16:30 Uhr
260,00 €
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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