Spezialseminar
Code JUE086
Themenbereich: Jugendhilfe

Eingliederungshilfe nach dem SGB VIII und dem BTHG: Änderungen aus den Jahren 2018 sowie 2020 und deren Auswirkungen auf die Jugendhilfe

Schwerpunkte

  • ·Grundsätzliches zur Eingliederungshilfe
  • ·Jugendhilfe- und sozialhilferechtliche Eingliederungshilfe (im Vergleich): Anspruchsinhaber/Leistungsberechtigte, Anforderungen an die Antragsstellung, materielle Voraussetzungen, Umfang der Leistung/Leistungskatalog, Hilfeplanung/Gesamtplanung, Zuständigkeiten/Zuständigkeitsklärung, Kostenerstattung
  • ·Prüfung im Rahmen des § 10 SGB VIII: Vorrang-Nachrang-Verhältnis
  • ·Vorläufige Sozialleistungen: Regelungen im SGB VIII, SGB I und SGB IX
  • ·BTHG-Struktur und wesentliche Änderungsschritte (Überblick)
  • ·BTHG im Verhältnis zum SGB VIII: Was ändert sich im Jugendhilferecht ab 2018 bzw. 2020?
  • ·SGB IX Teil 1:
    • Verfahrensrecht: Reha-Trägerschaft
    • Leistungsgruppen, §§ 14 und 15 („Zuständigkeitsklärung“/Leistungsverantwortung), Verfahren (Antrag, (beteiligte) Reha-Träger, Prüfung der Zuständigkeit etc., Fristen und Folgen der Fristverstreichung
    • Bedarfsermittlung, Gutachten-Beauftragung
    • Teilhabeplan, Hilfeplan, Gesamtplanung
    • Teilhabeplankonferenz
    • Kostenerstattung (§ 16 iVm Vorschriften nach dem SGB X)

Seit dem 01.01.2018 stehen viele Jugendämter wie alle anderen Reha-Träger noch mehr vor der Herausforderung, die bei ihnen eingehenden Eingliederungshilfeanträge zügig, effektiv und gesetzeskonform zu bearbeiten. Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) trat mit seinem gewichtigen Teil in Kraft: Die allgemeinen Vorschriften des SGB IX u.a. verfahrensrechtliche Neuerungen, die nunmehr auch für die Jugendhilfeträger zwingend werden, bereiten Schwierigkeiten in der Aktenbearbeitung sowohl für die Sozialen Dienste als auch für die Wirtschaftliche Jugendhilfe. Dazu kommen noch Abgrenzungsprobleme im Bereich der sachlichen (aber auch örtlichen) Zuständigkeit und der damit zusammenhängenden Kostenerstattung. Zudem sind auch die weiteren Neuerungen ab dem 01.01.2020 im Teil 2 des SGB IX im Bereich der sozialhilferechtlichen Eingliederungshilfe zu beachten. In diesem zweitägigen Seminar werden die komplexen Regeln in Bezug auf die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII praxisnah behandelt. Das Seminar befähigt die Fachkräfte der Jugendhilfe, selbstständig in diesem Aufgabenbereich tätig zu werden und begründete Entscheidungen zu treffen.

Mitarbeiter des Sozialen Dienstes und der Wirtschaftlichen Jugendhilfe sowie Leitungskräfte der Jugendämter

SGB VIII und IX (n.F. ab 2020)

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Anja Miatke gern zur Verfügung.

Telefon: 030-293350-108

Termine

19.11.2019 (Di)
09:00 bis 16:30 Uhr
20.11.2019 (Mi)
08:00 bis 14:30 Uhr
370,00 €
anmelden
13.01.2020 (Mo)
09:00 bis 16:00 Uhr
14.01.2020 (Di)
09:00 bis 16:00 Uhr
400,00 €
anmelden
10.02.2020 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
11.02.2020 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
360,00 €
Berlin
 
anmelden
02.03.2020 (Mo)
09:00 bis 16:00 Uhr
03.03.2020 (Di)
09:00 bis 16:00 Uhr
400,00 €
Bonn
 
anmelden
25.05.2020 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
26.05.2020 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
360,00 €
Berlin
 
anmelden
15.06.2020 (Mo)
09:00 bis 16:00 Uhr
16.06.2020 (Di)
09:00 bis 16:00 Uhr
400,00 €
Bonn
 
anmelden
09.07.2020 (Do)
09:00 bis 16:30 Uhr
10.07.2020 (Fr)
08:00 bis 14:30 Uhr
360,00 €
Berlin
 
anmelden
24.08.2020 (Mo)
09:00 bis 16:00 Uhr
25.08.2020 (Di)
09:00 bis 16:00 Uhr
400,00 €
Bonn
 
anmelden
30.11.2020 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
01.12.2020 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
360,00 €
Berlin
 
anmelden

Inhouse-Schulung

Gerne führen wir diese Veranstaltung auch als sogenannte ''Firmenschulung'' durch. Was ist das?

Inhouse Schulung anfragen
Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

Inhouse Anfrageformular


Absender/in