Spezialseminar
Code ORD061
Themenbereich: Ausländerrecht

Rechtsmissbräuchliche Vaterschaftsanerkennungen - Praktischer Handlungsleitfaden, Verwaltungsverfahren

Schwerpunkte

  • Regelungen im AufenthG und BGB im Überblick
  • Abgrenzung von Verdachtsfällen, Regelvermutungen; mögliche weitere Konstellationen
  • Ermittlungsansätze
  • Fertigung von Protokollen bei Befragungen
  • Kooperation mit anderen Behörden
  • Durchführung und Abschluss des Verwaltungsverfahrens

Der Umgang mit "rechtsmissbräuchlichen Vaterschaftsanerkennungen" stellt die Ausländerbehörden vor erhebliche Probleme. Nachdem die Regelungen zur behördlichen Vaterschaftsanfechtung im Jahre 2013 vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt wurden, gibt es mit dem Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht in § 85a AufenthG eine neue gesetzliche Grundlage, nach der es in Verdachtsfällen gar nicht mehr zur Anerkennung kommen soll. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer einen praktischen Handlungsleitfaden zur Anwendung der neuen gesetzlichen Regelung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer, die gebeten werden, ihre Fragestellungen einzubringen.

Mitarbeiter in den Ausländerbehörden. Grundkenntnisse des Ausländerrechts werden vorausgesetzt.

Aufenthaltsgesetz in der aktuell gültigen Fassung. Die betreffenden Vorschriften des BGB werden zur Verfügung gestellt.

Kundenservice KBW e. V.

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Termine

20.11.2019 (Mi)
10:00 bis 16:30 Uhr
220,00 €
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23.06.2020 (Di)
10:00 bis 16:30 Uhr
235,00 €
Berlin
 
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18.11.2020 (Mi)
10:00 bis 16:30 Uhr
235,00 €
Berlin
 
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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