Wochenkurs
Code JUB030N

Beistandschaftswesen (§ 1712 BGB) - kompakt

Inhouse-Schulung anfragen

Schwerpunkte

Teil 1 - Beratung, Unterstützung, Beistandschaften im Hinblick auf die Feststellung der Vaterschaft (Abstammungsrecht)

  • Rechtsgrundlagen - Begründung des Verwandtschaftsverhältnisses:
    • Rechtliche Sicherung der Vaterschaft
    • Anerkennung der Vaterschaft und Zustimmungserfordernisse
    • Gerichtliches Vaterschaftsfeststellungsverfahren
    • Anfechtung der Vaterschaft / Ergänzungspflegschaft
    • Rechtliche Auswirkungen einer rechtswirksamen Vaterschaft (Elterliche Sorge, Umgangs- und Namensrecht)
    • Aktuelle Entwicklungen

Teil 2 - Unterhaltsrecht - Beratung, Unterstützung, Beistandschaft im Hinblick auf die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen

  • Rechtsgrundlagen unter Beachtung der aktuellen Rechtsprechung und Reformvorhaben:
    • Bedürftigkeit
    • Bedarf
    • Leistungsfähigkeit
  • Umgang mit der Düsseldorfer Tabelle und den Leitlinien der Oberlandesgerichte
  • Ermittlung des Einkommens und Berechnung des Unterhaltsanspruchs
  • Anspruchsübergang auf den Sozialleistungsträger
  • Außergerichtliche Titulierung
  • Gerichtliches Verfahren
  • Durchsetzung der Unterhaltsansprüche u. a.:
    • Zwangsvollstreckung
    • Herabsetzung, Zwangsvollstreckungsverzicht
    • Verjährung, Verwirkung
  • Spezielle Probleme

Teil 3 - Qualitätsstandards Drei-Stufen-Hilfe. Beratung und Unterstützung nach § 18 und § 52a KJHG (SGB VIII). Führung von Beistandschaften nach §§ 1712 ff. BGB

  • Aufgaben des Fachdienstes Beistandschaft und rechtliche Grundlagen
  • Beratung und Unterstützung nach §§ 18 und 52a SGB VIII
  • Führen von Beistandschaften nach §§ 1712ff BGB
  • Zusammenarbeit mit dem alleinerziehenden/sorgeberechtigten Elternteil
  • Kooperation und Schnittstellen zu anderen Fachdiensten
  • Unterhaltsanspruch junger Volljähriger nach § 18 SGB VIII
  • Unterhaltsanspruch des betreuenden Elternteils nach § 1615l BGB
  • Spezielle Probleme

Ziel des Seminars ist die systematische Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen der gesamten Tätigkeiten, die dem Beistandschaftsrecht zuzuordnen sind. Der Kurs setzt sich aus Bausteinen zusammen, die aufeinander abgestimmt sind, sich aber thematisch voneinander abgrenzen. Somit besteht die Möglichkeit, in diesem Bereich umfassend angeleitet zu werden (z. B. für neue Mitarbeiter) oder einzelne Teile zu belegen (z. B. für Mitarbeiter, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen). Das Konzept sieht vor, dass der Kurs als Ganzes oder auch nur einer der drei Teile gebucht werden kann.

Fachkräfte der Beistandschaft und Vormundschaft sowie Urkundspersonen, die sich ein umfassendes Wissen im Abstammungs- und Unterhaltsrecht aneignen wollen. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldungen für den Gesamtkurs vorrangig berücksichtigt werden.

BGB, ZPO, SGB VIII, FamFG, Düsseldorfer Tabelle mit Anmerkungen, Leitlinien des jeweiligen Oberlandesgerichts, Taschenrechner

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.

Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Anja Miatke gern zur Verfügung.

Termine

26.09.2022 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
27.09.2022 (Di)
09:00 bis 16:30 Uhr
28.09.2022 (Mi)
08:00 bis 14:30 Uhr
29.09.2022 (Do)
09:00 bis 16:30 Uhr
30.09.2022 (Fr)
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965,00 €
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24.10.2022 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
25.10.2022 (Di)
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26.10.2022 (Mi)
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27.10.2022 (Do)
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28.10.2022 (Fr)
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23.01.2023 (Mo)
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24.01.2023 (Di)
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25.01.2023 (Mi)
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26.01.2023 (Do)
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20.03.2023 (Mo)
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21.03.2023 (Di)
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22.03.2023 (Mi)
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23.03.2023 (Do)
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24.03.2023 (Fr)
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24.04.2023 (Mo)
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22.05.2023 (Mo)
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19.06.2023 (Mo)
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09.10.2023 (Mo)
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11.10.2023 (Mi)
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11.12.2023 (Mo)
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14.12.2023 (Do)
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15.12.2023 (Fr)
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Inhouse-Schulung

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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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