Workshop
Code SOE030N

Unterhaltsansprüche - gerichtliche Durchsetzung und Zwangsvollstreckung durch Sozialverwaltung und Jobcenter

Inhouse-Schulung anfragen

Schwerpunkte

  • Der Weg bis zum Titel
  • Gerichtliche Durchsetzung der Ansprüche nach FamFG im Mahnverfahren und im Verfahren vor dem Amtsgericht:
    • Zuständigkeiten
    • Antragsschriften
    • Darlegungs- und Beweislast, insb. bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit
  • Durchsetzungsmöglichkeiten der öffentlich-rechtlichen und der BGB-Auskunftspflicht - auch über Einkünfte des Ehegatten - erforderlichenfalls im familiengerichtlichen Verfahren
  • Unterhalt für die Vergangenheit:
    • Verjährung und Verwirkung der Ansprüche
    • rechtswahrende Mitteilung
  • Besondere Verfahrensarten:
    • vereinfachtes Verfahren
    • Abänderungs- und einstweiliges Anordnungsverfahren
  • Anspruchsübergang gem. SGB II, VIII und XII sowie UVG bei fiktiver Leistungsfähigkeit eines gesteigert Unterhaltspflichtigen
  • Selbsthilfe und Rückübertragung des Anspruchs auf den Leistungsempfänger zur gerichtlichen Geltendmachung
  • Zusammenarbeit mit Leistungsempfänger/Rechtsanwalt/Beistand/Unterhaltsvorschusskasse und Sozialverwaltung bei der gerichtlichen Durchsetzung
  • Verfahrenskostenhilfe und Kostenpflicht der Behörde
  • Wie geht es mit dem Titel weiter?
  • Praxis der Sachaufklärung in der Zwangsvollstreckung
  • (Privilegierte) Durchsetzung der Unterhaltsforderungen im Rahmen der Zwangsvollstreckung, Titelherausgabe, Vollstreckungsklausel, Einziehungsermächtigung und Titelumschreibung
  • Zwangsvollstreckung durch Gerichtsvollzieher:
    • Auftrag
    • Verfahren
    • (Vor-)Pfändung
    • eidesstattliche Versicherung
  • Forderungspfändung über das Vollstreckungsgericht:
    • Pfändungsfreigrenzen und Pfändungsprivileg
    • verschleiertes Arbeitseinkommen
    • Kontopfändungen
  • Anmeldung und Strategie im Insolvenzverfahren
  • Drittschuldnerpflichten und deren Haftung

Im Rahmen des Workshops wird praxisnah besprochen, wie sich ein bestehender (Unterhalts-)Anspruch - unter Einbeziehung aktueller Änderungen im FamFG, im Unterhalts- und Sozialrecht sowie in der Rechtsprechung - in einem Verfahren vor dem Amtsgericht durchsetzen lässt. Neben den formellen Erfordernissen wird grundlegend herausgearbeitet, worauf bei der gerichtlichen Durchsetzung der Ansprüche - unter Kosten- und Verfahrensge­sichtspunkten - zu achten ist. Innerhalb des Workshops besteht Gelegenheit, konkrete Fälle und Fragen der Teilnehmer zu bearbeiten. Es wird gebeten, diese vorab beim Kommunalen Bildungswerk e. V. einzureichen.

Mitarbeiter aus SGB II-Behörden und Sozial- und Jugendverwaltungen sowie aus Rechtsämtern, die mit der Durchsetzung übergegangener Ansprüche befasst sind; sonstige Interessenten, z. B. Mitarbeiter aus Rechnungsprüfungsämtern, Rechtsanwälte

Taschenrechner, Textausgaben BGB, SGB II, Leitlinien des jeweils zuständigen Oberlandesgerichtes, ZPO, FamFG

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Marion Lindner gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 32

Termine

15.04.2019 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
16.04.2019 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
330,00 €
Berlin
 
05.09.2019 (Do)
09:00 bis 16:30 Uhr
06.09.2019 (Fr)
08:00 bis 14:30 Uhr
370,00 €
Frankfurt am Main
 
12.12.2019 (Do)
09:00 bis 16:30 Uhr
13.12.2019 (Fr)
08:00 bis 14:30 Uhr
330,00 €
Berlin
 

Inhouse-Schulung

Gerne führen wir diese Veranstaltung auch als sogenannte ''Firmenschulung'' durch. Was ist das?

Inhouse Schulung anfragen

Inhouse Anfrageformular


Absender/in