Spezialseminar
Code SOA085

Leistungsmissbrauch im SGB II - kein Kavaliersdelikt

Schwerpunkte

  • Darstellung typischer Versuche, Einkommens- und Vermögenseinsätze zu umgehen bzw. zu verschleiern
  • Möglichkeiten zur leistungsrechtlichen Aufklärung
  • Feststellung und Dokumentation solcher Sachverhalte und Beweissicherung
  • Auskunftsverfahren gegenüber Leistungsberechtigten, Arbeitgebern, Angehörigen, Betreuern und Institutionen, wie Banken, Versicherungen, Online Handel
  • Bandenmäßiger Leistungsmissbrauch durch EU-Bürger
  • Tatmuster und Erkennungsmerkmale
  • Prüfung der generellen Anspruchsvoraussetzungen
  • Amtshilfe und Mitwirkungen anderer Behörden
  • Strafrechtliche Hintergründe und Verfolgung bei Sozialleistungsmissbrauch
  • Thematisierung offener Fragen zur Feststellung von Leistungsmissbrauch anhand von Leitfäden

Welcher Mitarbeiter eines Jobcenters trägt nicht das Gefühl mit sich herum, dass in dem einen oder anderen Fall etwas faul sein und nicht mit rechten Dingen zugehen könnte? Um diese „faulen Fälle“ gezielt unter die Lupe zu nehmen und genauer betrachten zu können, bedarf es neben den rechtlichen Kenntnissen auch einiges an Spürsinn, um Fälle von Leistungsmissbrauch zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Dabei obliegt den Jobcentern die Verantwortung für die rechtmäßige Erbringung ihrer Leistungen. Dieser Verantwortung können sie nur dann gerecht werden, wenn sie den Missbrauch von Grundsicherungsleistungen konsequent und nachhaltig bekämpfen. Zudem beobachten einige Jobcenter eine Zunahme von bandenmäßigen Leistungsmissbrauch durch EU-Bürger. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer über die bekannten Verhaltens- und Verfahrensweisen aufzuklären, Strategien zur Bekämpfung zu entwickeln sowie Möglichkeiten der Ahndung als nachhaltige Prävention aufzuzeigen.

Mitarbeiter im Leistungs- und Integrationsbereich der Jobcenter und weitere Interessenten, die mit der Gewährung von Leistungen und der Beratung befasst sind oder davon berührt werden. Grundkenntnisse des SGB II sowie erste praktische Erfahrungen sind erwünscht.

keine

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23.03.2020 (Mo)
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24.03.2020 (Di)
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11.12.2020 (Fr)
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