Spezialseminar
Vergabebeschleunigungsgesetz sowie Direktaufträge bis 50.000 Euro bzw. 100.000 Euro - "einfacher, schneller und flexibler"?
Schwerpunkte
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Direktaufträge bis 50.000/100.000 Euro - reicht ein Vertrag mit einem Unternehmen nach Wahl aus?:
- Rechtssichere Umsetzung, auch unter Geltung der Haushaltsgrundsätze sowie des EU-Primärrechts
- Erfordernis und Inhalt von Satzungen bzw. einheitlichen Richtlinien
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Losvergabe - was wird daraus?:
- Details zur geplanten Novellierung, auch unter Berücksichtigung der EU-Gesetzgebung
- Einordnung in die Praxis
- Primärrechtsschutz: Wegfall der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde - und was sagt eigentlich die EU dazu?
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Weitere praxisrelevante Änderungen:
- Klarstellungen zur Markterkundung für frühzeitige strategische Beschaffung
- Erweiterte Informationspflicht in der EU-Auftragsbekanntmachung
- Neufassung der Nachforderungsregelungen und Preisaufklärung, „Newcomerschutz" bei Eignungsprüfung
- Verlängerte Laufzeiten bei Rahmenvereinbarungen bzgl. sozialer oder anderer besonderer Dienstleistungen
- Anpassung des Wettbewerbsregisters und der Vergabestatistik
Die Bundesregierung plant die große Entbürokratisierung des Vergaberechts und verspricht für öffentliche Auftraggeber „maßgebliche Entlastungen“ und für Unternehmen weniger Bürokratie, aber gleichzeitig Stärkung des Wettbewerbs, vgl. Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Vergabe öffentlicher Aufträge („Vergabebeschleunigungsgesetz“) vom 06.08.2025. Dabei ist auch klar, dass die Erweiterung der Zulässigkeit von Direktaufträgen nicht automatisch zu einer „einfacheren“ Beschaffung führt und gewisse Grundregeln dennoch zu beachten sind. Das Spezialseminar zeigt auf, was an den versprochenen Erleichterungen dran ist und gibt öffentlichen Auftraggebern wertvolle Tipps, wie diese in der täglichen Vergabepraxis effizient und rechtssicher umgesetzt werden.
Erfahrene Beschäftigte von Beschaffungs- und Vergabestellen, Rechnungsprüfungsämtern und Fachabteilungen, die mit der Vergabe im Unterschwellenbereich befasst sind, sowie Bieter.
GWB, VgV, VOB/A EU
Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.
Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de
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