Fachseminar
Code SOA019Z

Fallstricke bei der Bescheiderteilung im Sozialrecht

Schwerpunkte

  • Probleme und Konsequenzen bei mangelhafter Anhörung
  • Anforderungen an eine ausreichende Begründung eines Bescheids
  • Fristenprobleme im Verwaltungshandeln:
    • Untätigkeit
    • Aufhebung von Bescheiden u. a.
  • Gesetzliche Ansprüche an die Amtsermittlungspflicht und ihre Grenzen durch die Mitwirkung der Bürger
  • Verwendung der korrekten Rechtsgrundlage für die Aufhebung eines Bescheids
  • Fehler und Mängel in der Ermessensausübung
  • Heilungs- und taktische Lösungsmöglichkeiten

Mag es an nicht ausreichender Vorkenntnis, der komplizierten Gesetzeslage im Sozialverwaltungsrecht, eingefahrenen Gewohnheiten oder Zeitdruck liegen - Bescheide leiden oftmals an leicht vermeidbaren formellen und materiellen Fehlern. Es genügt dann meist ein einziger Blick von Anwälten und Richtern, diese Fehler zu erkennen und die Bescheide mühelos abzuweisen. Das Seminar zeigt zielgerichtet die häufigsten Fehlerquellen beim Erlass eines Bescheids und gibt Auskunft darüber, welche formellen Anforderungen zu berücksichtigen sind. Die Ausführungen beschränken sich nicht auf das Recht des SGB II und SGB XII. Sie sind auf nahezu alle Gebiete des Sozialrechts anwendbar und befassen sich speziell mit dem Aufzeigen von Fehlerquellen und wie diese umgangen werden. Das Seminar ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von GIBT Colleg e. V. und dem Kommunalen Bildungswerk e. V.

Neue Mitarbeiter und Quereinsteiger von Sozialämtern mit wenig Vorkenntnissen im Sozialverwaltungsverfahrensrecht sowie Sachbearbeiter, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen

SGB X, SGB I, SGB IV

Kundenservice KBW e. V.

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Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Andreas Urbich gern zur Verfügung.

Termine

15.05.2023 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
245,00 €
Hybrid
online
Präsenz
13.11.2023 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
245,00 €
Hybrid
online
Präsenz
Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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