Fachseminar
Code SOV100

Die Ansprüche von Gewaltopfern nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) - ein Seminar für Anfänger

Schwerpunkte

  • Das Opferentschädigungsrecht im Überblick, Zuständigkeiten für dessen Vollzug
  • Tatbestandsmerkmale für einen erfolgreichen Antrag
  • Verhältnis zwischen Beibringungsgrundsatz und Amtsermittlung
  • Wem obliegt die Beweislast für welche Tatsachen?
  • Können auch „mittelbar” Betroffene einen Anspruch auf Leistungen haben?
  • Versagensgründe für Leistungen (z. B. aus Mitverursachung oder Unbilligkeit)
  • Regelungen für „Ausländer“
  • Welche (Folge-)Leistungen gibt es und wonach richten sich diese?
  • Möglichkeiten einer Hinterbliebenenversorgung
  • Beginn der Versorgung
  • Ersatz-/Erstattungsansprüche, insbesondere von Sozialhilfe- und Jugendhilfeträgern
  • Regelungen bei Ersatz-/Erstattungsansprüchen anderer Behörden, wie Krankenkassen, Sozialhilfeträger, Jugendhilfeträger

Noch immer ist das Opferentschädigungsrecht in der Bevölkerung allgemein, aber auch bei Betroffenen, deren Angehörigen und Bevollmächtigten weitgehend unbekannt. Dabei können z. B. (Renten-)Leistungen, die infolge der Anerkennung als Gewaltopfer gewährt werden, im Einzelfall einen erheblichen Beitrag zur finanziellen Absicherung der Opfer leisten. Im Seminar werden die gesetzlichen Voraussetzungen und verwaltungspraktischen Aspekte von der Antragstellung bis zur Bescheiderteilung nach dem OEG betrachtet. Den Mitarbeitern der vollziehenden Verwaltung wird ein Einstieg in das Opferentschädigungsrecht geboten. Sofern Kinder und Jugendliche bzw. Sozialhilfeempfänger Opfer von Gewalt werden, können leistende Träger der Kinder- und Jugendhilfe bzw. der Sozialhilfe gegenüber der Versorgungsverwaltung Ansprüche auf Kostenerstattung geltend machen. In diesem Zusammenhang treten rechtliche aber auch tatsächliche Fragen und erfahrungsgemäß regelmäßig auch Schwierigkeiten auf, für die im Seminar Lösungsansätze aufgezeigt werden. Auch anderen Interessenten, welche im Rahmen ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Gewaltopfern in Kontakt kommen, wird durch das Seminar ein Einstieg in die Thematik und damit Handlungssicherheit für die tägliche Arbeit vermittelt. Das Seminar ist daher sowohl für Einsteiger als auch für Interessenten mit ersten Vorkenntnissen geeignet.

Mitarbeiter von Behörden, welche das Opferentschädigungsrecht als neue Aufgabe übernehmen (z. B. Versorgungsämter), Mitarbeiter der Sozialhilfe, Mitarbeiter der (wirtschaftlichen) Kinder- und Jugendhilfe; sonstige Träger (z. B. Mitarbeiter von Betreuungsbehörden, Berufsbetreuer etc.), welche sich anwendungsbereite Kenntnisse in der Gesetzesmaterie und der Praxis des Opferentschädigungsrechts aneignen möchten

OEG in der aktuellen Fassung

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