Spezialseminar
Code BFA121

Korruptionsgefährdungsanalysen in der öffentlichen Verwaltung

Schwerpunkte

  • Einführung in die Phänomenologie von Korruptionsdelikten
  • Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen der Korruptionsbekämpfung
  • Erklärungsansätze für korruptes Handeln
  • Verfahren zur Feststellung korruptionsgefährdeter Arbeitsgebiete
  • Risikoanalysen
  • Erarbeitung von Fragebögen zur Erhebung des Gefährdungspotenzials
  • Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten
  • Mögliche Maßnahmen zur behördeninternen Prävention (Überblick)

Die verstärkte öffentliche Wahrnehmung von Korruption sowie Bemerkungen der Rechnungshöfe und Prüfungsämter haben dazu geführt, dass die Verwaltungen Vorschriften zur Korruptionsprävention erlassen haben, welche korruptionsgefährdete Arbeitsgebiete identifizieren und Vorbeugemaßnahmen aufzeigen. Nur wer die Risiken differenziert betrachtet, kann auch gezielt vorbeugen. Schutzmaßnahmen nach dem „Gießkannenprinzip“ über alle Beschäftigten auszubringen, ist nicht effektiv. Ebenso wenig sollte der Fokus nur auf dem klassischen Beschaffungs­bereich liegen. Das Erteilen von Genehmigungen, die Bewilligung von Fördermitteln oder der Umgang mit sensiblen Informationen können beispielsweise eine ähnliche Gefährdungsqualität aufweisen. Im Seminar wird in die Phänomenologie von Korruptionsdelikten eingeführt: es werden Erklärungsansätze für korruptes Verhalten behandelt und verschiedene Modelle zur Durchführung von Risikoanalysen vorgestellt. Darüber hinaus wird die spezifische inhaltliche Ausgestaltung von Fragebögen zur Erhebung des Gefährdungspotenzials nach behördenrelevanten Präventionsvorschriften gemeinsam erarbeitet.

Mitarbeiter öffentlicher Institutionen, die für die Korruptionsprävention und/oder Interne Revision verantwortlich sind

Vorschriften zur Korruptionsprävention, StGB

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Termine

09.03.2020 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
10.03.2020 (Di)
08:00 bis 13:00 Uhr
360,00 €
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25.08.2020 (Di)
09:00 bis 16:30 Uhr
26.08.2020 (Mi)
08:00 bis 13:00 Uhr
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