Fachseminar
Code BEA041
Themenbereich: Betreuungsrecht

Der freie Wille und die Wünsche der Betreuten

Schwerpunkte

  • Der freie Wille als Grundlage der Geschäftsfähigkeit
  • Zulässigkeit und Förderung von Eigenhandlungen des Betreuten
  • Feststellung und Folgen der Geschäftsunfähigkeit
  • Fehlen einer freien Willensbestimmung als Voraussetzung des Einwilligungsvorbehalts
  • Einordnung der Testier- und Ehefähigkeit
  • Öffentlich-rechtliche und zivilrechtliche Folgen der Geschäftsunfähigkeit
  • Einwilligungsfähigkeit im Bereich Heilbehandlung und Freiheitsentziehung
  • Verfahrensfähigkeit des Betreuten im Betreuungs- und Unterbringungsverfahren
  • Wünsche des Betreuten und Bindung des Betreuers
  • Haftungsrechtliche Folgen bei Missachtung des Willens

Betreute sind in den meisten Fällen ausreichend in der Lage ihre Wünsche und ihren Willen zu formulieren. Der Gesetzgeber hat aus diesem Umstand das aktuell geltende Betreuungsrecht angepasst. § 1901 Abs. 2 und Abs. 3 BGB auferlegen dem Betreuer die Pflicht, die Betreuung nach dem Wohl aber auch nach den Wünschen des Betroffenen zu führen. Das Seminar soll einen Überblick über die gesetzlichen Bestimmungen zur Geschäftsfähigkeit, Geschäftsunfähigkeit, zum freien Willen und zur aktuellen Rechtsprechung zur Beachtung des freien, des geäußerten und des mutmaßlichen Willens des Betroffenen geben. Anhand konkreter Fallgestaltungen sollen die Unterschiede herausgearbeitet werden, um die Unterscheidung im Berufsalltag zu erleichtern.

Berufsbetreuer sowie Mitarbeiter bei Betreuungsvereinen und Betreuungsstellen

BGB, FamFG

Kundenservice KBW e. V.

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Termine

09.12.2019 (Mo)
10:00 bis 16:30 Uhr
220,00 €
Berlin
 
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17.06.2020 (Mi)
10:00 bis 16:30 Uhr
235,00 €
Berlin
 
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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