Spezialseminar
Code PEA018E
Themenbereich: Personalwesen

EuGH-Urteil: Pflicht zur Arbeitszeiterfassung und weitere aktuelle Rechtsprechung des BAG - flexible und rechtssichere Gestaltung der Arbeitszeit nach TVöD/TV-L

Schwerpunkte

  • Arbeitszeitrechtlicher Entscheidungsrahmen:
    • Höchstarbeitszeiten
    • Ruhepausen
    • Ruhezeiten
    • Teilzeitregelungen
  • Tarifliche Vorgaben zu Arbeitszeitkonten nach dem TVöD/TV-L:
    • regelmäßige Arbeitszeit
    • Sonderformen der Arbeit (Überstunden, Mehrarbeit, Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft)
    • Ausgleich für Sonderformen der Arbeit
    • Gestaltungsmöglichkeiten von Rahmenarbeitszeit und Arbeitszeitkorridoren
    • buchbare Zeitkontingente
    • Laufzeit des Arbeitszeitkontos
    • Zeitschuld und Zeitguthaben
    • Fristen für den Auf- und Abbau von Zeitkontingenten
    • Ausblick auf Langzeitkonten
  • Eckpunkte und Regelungsinhalte für Dienst- bzw. Betriebsvereinbarungen
  • Aktuelle Rechtsprechung (EuGH, BAG, LAG) zur Erfassung und Vergütung der Arbeitszeit

Mit seiner aktuellen Rechtsprechung hat der EuGH sämtliche Arbeitgeber in die Pflicht genommen, die Arbeitszeiten der Beschäftigten von der ersten Minute an zu dokumentieren. Doch damit alleine ist es nicht getan: Arbeitgeber müssen nun auch für die unterschiedlichen Arbeitszeitformen Nachweis führen, damit Beschäftigte ihre Ansprüche z. B. auf bezahlte Zuschläge u. a. ohne weiteres geltend machen können. Hierzu ist es erforderlich, die einzelnen arbeitszeitrechtlichen und tariflichen Regelungen zu kennen. Darüber hinaus soll die Arbeitszeit nach Arbeitsaufkommen und dienstleistungsorientiert ausgerichtet werden und damit zur Kosteneinsparung und Prozessoptimierung beitragen. Andererseits sollen flexible Arbeitszeiten dazu führen, Beschäftigten mehr Autonomie über ihre Arbeitszeit zu geben und so Familie, Privatleben und Beruf besser in Einklang bringen zu können. Der TVöD/TV-L bietet verschiedene Möglichkeiten, die Arbeitszeit innerhalb eines Tages, einer Woche aber auch über einen längeren Zeitraum flexibel mit Arbeitszeitkonten zu gestalten. Im Seminar lernen die Teilnehmer den im TVöD/TV-L formulierten Entscheidungsrahmen zur Gestaltung der Arbeitszeit kennen. Sie erfahren, wie sie die verschiedenen Möglichkeiten zur Gestaltung der Arbeitszeit umsetzen können. Eckpunkte für eine Dienstvereinbarung helfen ihnen, passgenaue Regelungen für ihre Verwaltung zu finden.

Leiter und Mitarbeiter aus dem Personal- und Organisationsbereich, Personalratsmitglieder, Gleichstellungsbeauftragte und weitere Interessenten, deren Aufgabe die Gestaltung der Arbeitszeit und die Optimierung des Personaleinsatzes ist. Aufgrund möglicher Interessenskollisionen können Teilnehmer aus privaten Unternehmen, sonstigen Einrichtungen und Organisationen sowie Einzelpersonen, deren Zweck oder Aufgaben die Beratung, eigene Schulungsmaßnahmen zum Thema und dgl. sind, an diesem Seminar nicht teilnehmen.

TVöD/TV-L sowie ein Standardwerk zu Gesetzessammlungen der Arbeits- und Sozialordnung (Arbeitszeitgesetz, Teilzeit- und Befristungsgesetz u. a.). Darüber hinaus können die Teilnehmer für ihre Verwaltung/Betriebe erstellte Dienstanweisungen/Dienstvereinbarungen zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung zum Seminar mitbringen. Diese werden nach Möglichkeit im Seminar besprochen.

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

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Termine

03.09.2020 (Do)
09:30 bis 16:00 Uhr
04.09.2020 (Fr)
08:00 bis 14:30 Uhr
410,00 €
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23.02.2021 (Di)
09:30 bis 16:00 Uhr
24.02.2021 (Mi)
08:00 bis 14:30 Uhr
465,00 €
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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