Videoaufzeichnung
Code VLT23VID-1

Fachtagung Vollstreckungsrecht Berlin 2023 - Aktuelle Rechtsentwicklung, Rechtsprechung und Praxisfragen in der Vollstreckung (Videoaufzeichnung erster Tagungstag) Neu

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Tagungsschwerpunkte aus dem Jahr 2022:

  • Alternative Präsenz- oder Online-Fachtagung. Sie haben die Wahl zwischen einer Online-Zuschaltung oder einer Präsenzteilnahme. Alle Vorträge der Präsenztagung werden online übertragen.

Donnerstag, 23. Juni 2022

  • 10.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung (Prof. Ulrich Keller, Vorsitzender IWVR e. V.)

  • 10.15 Uhr Die aktuelle Rechtsprechung zum Vollstreckungsrecht (Prof. Ulrich Keller)

  • Das Zwangsvollstreckungsrecht erfuhr im letzten Jahr zahlreiche gesetzliche Neuregelungen. Durch das Gerichtsvollzieher-Schutzgesetz vom 7. Mai 2021 wurden die Tatbestände der Aufenthaltsermittlung und Vermögensermittlung des Schuldners neu geregelt und erweitert, am 1. Dezember 2021 sind die umfangreichen Neuregelungen zur Kontenpfändung in Kraft getreten. Daneben befassten sich der Bundesgerichtshof und die Obergerichte mit Fragen zur Pfändung des Arbeitseinkommens und weiteren Einzelfragen der Zwangsvollstreckung.
  • Schwerpunkte des Vortages: Die Aufenthalts- und Vermögensermittlung im Vorfeld der Zwangsvollstreckung; Pfändbare und unpfändbare Gegenstände, aktuelle Gesetzgebung und aktuelle Rechtsprechung; Einzelfragen zur Vermögensauskunft und zur Eintragung in das Schuldnerverzeichnis; Pfändung bedingt pfändbarer Bezüge (Berufsunfähigkeitsrenten, Altersvorsorgevermögen); Unterhalt des Schuldners bei Pfändung wegen Unterhaltsforderungen nach § 850d ZPO; Die Insolvenzanfechtung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
  • anschließend Fragen und Diskussion

  • 12.00 Uhr Mittagspause

  • 13.00 Uhr „Empfänger unbekannt verzogen“ - dem Schuldner auf der Spur (Jürgen Sicking)

  • Die Mitarbeiter aus allen Bereichen der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft kennen das Problem: Der Schuldner ist unbekannt verzogen, eine Registerbereinigung oder gar das Nachkommen der Meldepflichten hat nicht stattgefunden. Der Schuldner ist quasi "wie vom Erdboden" verschluckt. In seinem Vortrag zeigt der Referent auf, was der Gläubiger unternehmen kann und muss, um der Nachforschungspflicht Genüge zu tun. Der Referent kennt diese Sorgen aus der eigenen Tätigkeit, um sein Forderungsmanagement effektiv zu gestalten. Aber auch für Mandantschaften ist ihm diese Sorge vertraut.
  • Schwerpunkte des Vortages: Welche Optionen der Schuldnersuche gibt es noch neben den öffentlichen Registern?; Lohnt es sich, dem schlechten Geld noch gutes hinterher zu werfen?; Wie verhält es sich mit den Erben des Schuldners?; Wie weit sollte man soziale Plattformen in die Suche integrieren?; Wie verhält es sich mit der Bestellung und dem dazugehörigen Procedere der Vertreterbestellung?
  • anschließend Fragen und Diskussion

  • 14.30 Uhr Kommunikationspause

  • 15.00 Uhr Die Vermögensauskunft als Instrument der kommunalen Vollstreckung (Prof. Rainer Goldbach)

  • Eine Zwangsvollstreckung ist in aller Regel nur dann erfolgreich, wenn der Gläubiger die Vermögensverhältnisse des Schuldners kennt. Um an entsprechende Informationen zu gelangen, hilft dem Gläubiger die als Zwangsvollstreckungsmaßnahme installierte Vermögensauskunft des Schuldners. Sie ermöglicht es, Erkenntnisse über das Schuldnervermögen zu erlangen, die für eine lohnende Zwangsvollstreckung benötigt werden.Die kommunalen Vollstreckungsbehörden dürfen im Verwaltungszwangsverfahren je nach Landesrecht dem Schuldner die Vermögensauskunft entweder selbst abnehmen oder können den Gerichtsvollzieher mit der Abnahme beauftragen. In seinem Vortrag werden sowohl die Verfahrensabläufe bei der Vermögensauskunft vorgestellt, als auch der praktische Nutzen für die Vollstreckungsbehörden erörtert.
  • Schwerpunkte des Vortrages: Die Abnahme der Vermögensauskunft durch den Gerichtsvollzieher; Das Verfahren der Vermögensauskunft im Behördenverfahren; Der praktische Nutzen des Verfahrens als Druckmittel; Das Vermögensverzeichnis; Einholung von Drittauskünften; Verhaftung des Schuldners
  • Teilnahmegebühr

  • 349,00 € (Frühbuchergebühr bis 8 Wochen vor Tagungstermin)
  • danach 399,00 €

Die Fachtagung Vollstreckungsrecht - eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kommunalen Bildungswerk e.V. und des Instituts für Wissenstransfer in Wirtschaft, Verwaltung und Rechtspflege e.V. - findet im Jahr 2023 zum elften Male in Folge statt. Sie vermittelt den Teilnehmer/innen einen fundierten Überblick über die aktuellen Rechtsentwicklungen im Vollstreckungsrecht und greift unmittelbare Fachprobleme der Umsetzung des Vollstreckungsrechts in der Praxis auf. Einen besonderen Wert legen wir auf die Förderung des Erfahrungsaustausches zwischen den Teilnehmer/innen und auf den Praxistransfer. Auch außerhalb der Vorträge besteht die Möglichkeit, mit den Referent/innen ins Gespräch zu kommen. Wie in den Vorjahren bietet die Tagung zu den einzelnen Themen unterschiedliche Lösungsansätze und unterstützt die Teilnehmer/innen, die komplexen und mitunter schwer nachvollziehbaren Regelungen des Vollstreckungsrechts praxisgerecht anzuwenden. Die Fachtagung Vollstreckungsrecht 2023 richtet sich sowohl an langjährige als auch erstmalig mit der Fachmaterie befasste Bedienstete. Die Teilnehmer/innen sind aufgerufen, ihre Praxisfälle in die Diskussion einzubringen.

Fachtagung für Kommunale Kassen, Verbände, Sozialversicherungsträger und sonstige Interessenten, die mit Vollstreckungsfragen befasst sind.

Sie benötigen keine mitzubringenden Arbeitsmittel. Mit der Buchung der Präsenzteilnahme ist keine Buchung der Online-Aufzeichnung verbunden.

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.

Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Katja Knorscheidt gern zur Verfügung.

Termine

15.06.2023 (Do)
10:00 bis 17:00 Uhr
349,00 €
Online (Video)
 
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