Fachseminar
Code BED066
Themenbereich: Betreuungsrecht

Freiheitsentziehende Maßnahmen in der Pflege: gut gemeint - oft falsch verstanden

Schwerpunkte

  • Kurzer Überblick über die rechtlichen Grundlagen:
    • Betreuungsrecht
    • Haftung
  • Wissensbasierte Pflege
  • Abbau von Blockaden bei der Umsetzung: Ängste, Schuldgefühle, überzogenes Sicherheitsdenken, verschobene Verantwortung
  • Umgang mit Gefährdungssituationen:
    • Handlungsschritte
    • Alternativen

Der Umgang mit bewegungseinschränkenden Maßnahmen ist eines der sensibelsten Themen in der Pflege. Das praxisorientierte Seminar will Mut machen, Fixierungsmaßnahmen in der Pflege zu vermeiden. Neben der Vermittlung des fachlichen Standards im Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen werden insbesondere Blockaden, die die Umsetzung einer wissensbasierten Pflege behindern, herausgearbeitet. Die Teilnehmer eignen sich Entscheidungs- und Handlungskompetenzen zur Vermeidung freiheitsentziehender Maßnahmen an. Sie erhalten Argumentationshilfen zur Einbeziehung anderer Verantwortlicher. Das Seminar beschäftigt sich mit einem erfolgreichen psychosozialen Ansatz zur Vermeidung von Fixierungsmaßnahmen und grenzt sich damit von verfahrensrechtlichen Ansätzen ab. Die Freiheitsentziehung durch sedierende Medikamente wird nur kurz erörtert.

Mitarbeiter von Betreuungsstellen und Heimaufsichtsbehörden, Betreuer, Pflegeverantwortliche.

keine

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

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Telefon: 030 - 29 33 50 0
Platzhalter Dozentenfoto

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Sandra Welke-Papenhusen gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 1017

Termine

19.02.2020 (Mi)
09:00 bis 16:30 Uhr
20.02.2020 (Do)
08:00 bis 12:00 Uhr
360,00 €
Berlin
 
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03.11.2020 (Di)
09:00 bis 16:30 Uhr
04.11.2020 (Mi)
08:00 bis 12:00 Uhr
360,00 €
Berlin
 
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Inhouse-Schulung

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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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