Fachtagung am 23. und 24. April 2020

Vergaberecht 2020

Das aktuelle Vergaberecht 2020 in der Praxis und Rechtsprechung

Entscheider und Sachbearbeiter für die Vergabe und die Prüfung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungsaufträgen auf der Grundlage des öffentlichen Auftragswesens
Frühbucherrabatt bis 11.03.2020
Teilnahmegebühr
299,00 Euro
Ab dem 12.03.2020 gilt eine Teilnahmegebühr von 399,00 Euro.

Sehr geehrte Damen und Herren,

jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland öffentliche Aufträge im Wert von geschätzt 360 Milliarden Euro, in der EU im Wert von mehr als 2 Billionen Euro, vergeben. Durch das Vergaberecht soll gewährleistet werden, dass  öffentliche Auftraggeber die benötigten Sach- und Personalmittel zu den günstigsten und besten Konditionen nach klaren Vorgaben beschaffen können. Zudem soll durch die öffentlichen Ausschreibungen Transparenz und Wettbewerb auf dem Markt sichergestellt und Korruption verhindert werden. Die tägliche Vergabepraxis ist jedoch durch ständige Rechtsänderungen und auch die Weiterentwicklung der Rechtsprechung geprägt. Dies stellt hohe Anforderungen an die Verantwortlichen in den Vergabestellen. Selbst kleine Verfahrensfehler können zu schwerwiegenden Konsequenzen führen. Ausführlich werden deshalb in unserer Tagung aktuelle Rechtseinwicklung und die neueste Rechtsprechung der Vergabesenate vorgestellt.

Der Bogen der Vorträge ist weit gespannt und umfasst ein für die Vergabepraxis interessantes Themenspektrum von Fragen des Zuwendungsvergaberecht, der Kürzung von Fördermitteln bei Vergabefehlern bis zur Compliance im Prozess der Vergaben. Zudem werden auch aktuelle Probleme der E-Vergabe behandelt. Wie auch bereits in den Vorjahren besteht in unserer Vergaberechtstagung 2020 außerhalb der Vorträge die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Tagung bietet zu den einzelnen Themen unterschiedliche Lösungsansätze und unterstützt die Teilnehmer/innen, die komplexen und mitunter schwer nachvollziehbaren Regelungen aus dem Vergaberecht rechtskonform anzuwenden.

Die Fachtagung richtet sich sowohl an langjährige als auch erstmalig mit dem Vergaberecht befasste Bedienstete. Die Teilnehmer/innen sind aufgerufen, ihre Praxisfälle in die Diskussion einzubringen. Das Team des Kommunalen Bildungswerkes e.V. freut sich, Sie zu dieser Tagung begrüßen zu dürfen.

Dr. Andreas Urbich

Geschäftsführer

Tagungsablauf

Donnerstag, 23. April 2020 - Rechtsentwicklung, aktuelle Rechtsprechung, Praxisprobleme
10:00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer des KBW e. V.
10:15 Uhr
Alea iacta est . . . und von anderen Neuigkeiten aus dem Land des Vergaberechts. Jüngste Entwicklungen und Vorhaben im öffentlichen Auftragswesen
Hans-Peter Müller
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
12:00 Uhr
Mittagspause
13:00 Uhr
Aktuelle Rechtsprechung der Vergabesenate
Hermann Summa
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
14:15 Uhr
Kommunikationspause
14:45 Uhr
Zuwendungsvergaberecht - Typische Fehler, Rückforderungen, Rechtsschutz. Worauf müssen Zuwendungsempfänger in der Förderpraxis achten?
Michael Pilarski
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
Für Interessenten
ab 16:30 Uhr
Beginn des Rahmenprogramms
20:00 Uhr
Arbeitsessen im Tagungshotel
Freitag, 24. April 2020 - Vergabepraxis aktuell - Probleme und Lösungen
09:00 Uhr
Kürzung von Fördermitteln bei Vergabefehlern - die neuen Leitlinien der EU-Kommission
Dr. Rainer Noch
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:15 Uhr
Kommunikationspause
10:45 Uhr
E-Vergabe 2020: Momentaner Stand, aktuelle Rechtsprechung und die Umsetzung in der Praxis
Monika Prell
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
12:00 Uhr
Compliance in Gesprächen mit (potenziellen) Bietern - Vergaberechtliche Möglichkeiten und Grenzen
Dr. Hartmut A. Grams
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
gegen 13:30 Uhr
Ende der Tagung, Abschluss-Buffett

Inhalte der Vorträge

Alea iacta est . . . und von anderen Neuigkeiten aus dem Land des Vergaberechts. Jüngste Entwicklungen und Vorhaben im öffentlichen Auftragswesen

Hans-Peter Müller
Die Karawane zieht weiter, auch im Jahr 2020. In Bezug auf die Vereinheitlichung des Vergaberechts sind die Würfel zugunsten des Erhalts der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) gefallen. Gleichwohl wird es Angleichungen geben. Was das für die Praxis bedeutet, wird Hans-Peter Müller erläutern. Im Jahr 2019 hat die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Deutschland habe die europäischen Vergaberichtlinien nicht korrekt umgesetzt. U.a. seien die nationalen Regelungen in Deutschland zu Rettungsdienstleistungen, zur Auftragswertschätzung, und zur Beschaffung medizinischer Hilfsmittel nach dem SGB nicht EU-rechtskonform. Schließlich gab es eine Entscheidung des EuGH zur HOAI, die sich auf das materielle Recht auswirken wird. Hans-Peter Müller wird die deutsche Position zu den einzelnen Bereichen darstellen. Mittlerweile nähern sich einige Gesetzesvorhaben ihrer Vollendung. Das Wettbewerbsregister um eine faire Auftragsvergabe, die vorgesehene bundesweite Vergabestatistik sowie die Anpassungen bei verteidigungs- und sicherheitsrelevanten öffentlichen Aufträgen. Hier stellt Hans-Peter Müller die Auswirkungen für die Vergaberechtspraxis dar.

Aktuelle Rechtsprechung der Vergabesenate

Hermann Summa
Die von den 16 Vergabesenaten bei den Oberlandesgerichten getroffenen Entscheidungen haben oft Auswirkungen, die über den Einzelfall hinausgehen. Sie ergehen zwar zu Vergabeverfahren im Oberschwellenbereich, können aber die gesamte Vergabepraxis unabhängig vom Auftragswert prägen - auch weil die VgV das Vorbild für die UVgO und Teile des Abschnitts 1 der VOB/A war. Welche Konsequenzen haben Probleme beim Upload eines Angebots? Gibt es den Ausschlussgrund „Verstoß gegen Geheimwettbewerb“ noch? Ein Dauerbrenner ist das Thema „Los- oder Gesamtvergabe“. Von Bedeutung sind auch vergaberechtliche Entscheidungen des Bundesgerichtshofs zu Spekulationspreisen und Bieter-AGB. Zudem haben Urteile des EuGH zur HOAI und zur Rahmenvereinbarung für Unruhe gesorgt. Der Vortrag soll den Teilnehmern dabei helfen, wichtige Entscheidungen richtig einzuordnen und ihre Bedeutung für vergaberechtliche Alltagspraxis zu erschließen.

Zuwendungsvergaberecht - Typische Fehler, Rückforderungen, Rechtsschutz. Worauf müssen Zuwendungsempfänger in der Förderpraxis achten?

Michael Pilarski
Das „allgemeine“ öffentliche Vergaberecht ist bereits sehr komplex und speziell. Nicht nur die Zweiteilung in unterschwelliges und oberschwelliges Vergaberecht, sondern auch die Vielzahl der im konkreten Einzelfall anzuwendenden Bestimmungen, die zum Teil einem Flickenteppich gleichen, erschwert die praktische Anwendung. Das öffentliche Vergaberecht müssen grundsätzlich aber ausschließlich öffentliche Auftraggeber anwenden, um neben der Herstellung eines transparenten und gleichberechtigten Wettbewerbs zudem die Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit der Verwendung der öffentlichen Mittel sicherzustellen. Hier können die Rechnungsprüfungsämter, Rechnungshöfe sowie Vergabekammern Vergabefehler beanstanden. Ungleich schwerer wiegen jedoch Vergabefehler im „besonderen“ Vergaberecht, dem so genannten Zuwendungsvergaberecht. Hier werden die Verpflichtungen zur Einhaltung des Vergaberechts in die Förderbedingungen integriert. Auf diese Weise müssen Zuwendungsempfänger im Zuwendungsverhältnis das öffentliche Vergaberecht gegenüber dem Zuwendungsgeber einhalten. Dabei kann die Vergabepflicht sowohl öffentliche als auch private Auftraggeber treffen. Werden die Anforderung aus den Förderbedingungen nicht erfüllt, drohen finanziell verheerende Rückforderungen, gegen die sich der Zuwendungsempfänger sodann unter Umständen wehren muss. Der Referent wird in seinem Vortrag die Bandbreite der im Zusammenhang mit dem Zuwendungsvergaberecht auftretenden Probleme aufzeigen.
Schwerpunkte:
  • Wie kommt das öffentliche Vergaberecht ins Zuwendungsverhältnis?
  • Welche klassischen Vergabefehler werden begangen?
  • Welche Konsequenzen haben Vergabefehler für die Fördermittel?
  • Wie können sich Zuwendungsempfänger gegen Rückforderungen wehren

Kürzung von Fördermitteln bei Vergabefehlern - die neuen Leitlinien der EU-Kommission

Dr. Rainer Noch
Die Rückforderung von Fördermitteln stellt eine zunehmende Gefahr dar. Manche Rechtspraktiker sagen daher nicht zu Unrecht: Die größte Gefahr für Vergabestellen geht nicht von der Vergabekammer aus, sondern von den Fördermittelgebern. Diese fordern die Zuschüsse per Bescheid zurück, so dass der Fördermittelempfänger noch Jahre später eine Rückzahlung befürchten und vor dem Verwaltungsgericht streiten muss. Die Europäische Kommission hat Mitte 2019 neue Leitlinien veröffentlicht. Sie geben vor, welche Kürzungsquoten („Finanzkorrekturen“) bei welcher Art von Vergabefehlern in Betracht kommen. Die dort gegebenen Anwendungshinweise eröffnen jedoch Interpretations- und auch Ermessensspielräume für den Einzelfall. Diese EU-Leitlinien werden bereits für nationale Fördermittelgeber und die Prüfer zur Anwendung empfohlen. Der Referent stellt in seinem Vortrag die neuen Leitlinien und ihre Auswirkungen auf die Vergabepraxis vor.
Schwerpunkte:
  • Wichtigste Grundzüge der Leitlinien
  • Bedeutendste Kürzungsquoten
  • Anwendbarkeit der Leitlinien auch für nationale Fördermittel?

E-Vergabe 2020: Momentaner Stand, aktuelle Rechtsprechung und die Umsetzung in der Praxis

Monika Prell
Die verpflichtende E-Vergabe gilt in fast allen Bundesländern seit 01.01.2020. Alle Vergabestellen müssen die notwendigen Voraussetzungen für die komplett elektronische Abwicklung des Vergabeverfahrens schaffen - meist über Vergabeplattformen als Dienstleister. Nicht immer werden die gesetzlichen Vorgaben und die Anforderungen der aktuellen Rechtsprechung umgesetzt. Insofern müssen auch bereits bestehende Lösungen hinterfragt werden. Was bedeutet E-Vergabe - wie weit geht überhaupt die Verpflichtung? Ist auch der Vergabevermerk davon umfasst? Gibt es Ausnahmen? Wer trägt die Beweislast bei Übermittlungsfehlern bei der Angebotsabgabe? Wie sind Rügen zu behandeln? Wie umfassend muss die Nachricht an die Bieter bei der Information nach § 134 GBW über die Plattform erfolgen? Wie ist die Angebotsabgabe in Textform umzusetzen? Wie ist die Umsetzung bei der Abgabe von mehreren Hauptangeboten? Der Vortrag soll den Teilnehmern dabei helfen, bei der E-Vergabe rechtssicher zu agieren und zu erkennen, welche Lösung über die Vergabeplattform für Ihre Praxis sinnvoll ist.

Compliance in Gesprächen mit (potenziellen) Bietern - Vergaberechtliche Möglichkeiten und Grenzen

Dr. Hartmut A. Grams
Ein intensives Miteinandersprechen der Auftraggeber- und der Auftragnehmerseite erscheint manchem als geboten und unvermeidlich, nicht nur in laufenden Vertragsverhältnissen. Zu Gesprächen i.w.S. gehören vorrangig ein mündlicher Gedankenaustausch in Rede und Gegenrede über ein bestimmtes Thema, aber auch das Telefonat, ein Interview, die Kontaktanbahnung und -aufnahme, -pflege, der Email-Schriftverkehr im Zusammenhang mit Besprechungsinhalten, Verhandlungen, Veranstaltungen. Die Kommunikation zwischen der Auftraggeber- und der Bieterseite, die mittelbar oder unmittelbar beispielsweise Bedarfsermittlungen, -festlegungen, Marktverhältnisse, Produktfestlegungen, Ausschreibungen, Vertragsinhalte, Verhand¬lungen, Aufträge, Nachprüfungsverfahren, Vertragsinhalte und -durch¬führungen betrifft, ist ebenso wie bestimmte Informationsbeschaffungspraktiken (anlässlich Einladungen, Fortbildungsveranstaltungen, bei Geschenk-, Rabatt¬aktionen, Stammtischrunden, Hintergrund- bzw. Einzelgesprächen etc.) problematisch. Erfahrungsaustausche erfolgen nicht selten unbekümmert und bei genauem Hinsehen in rechtlichen Grenz- und Graubereichen. Die Grenzen, Möglichkeiten, Intentionen, Anlässe, Inhalte, Ergebnisse, die Dokumentation von Gesprächen i.w.S. unterliegen rechtlichen Rahmenbedingungen aus dem Straf-, Dienst-, Datenschutz-, Wettbe-werbs-, Kartell-, Vergabe- und auch dem Verwaltungs- und Zivilrecht. Bei näherem Hinsehen sind die Rahmenbedingungen für die Kommunikation in Summe gesetzlich eng vorgegeben. Das ist regelmäßig den Anbietern weniger bekannt und wichtig. In seinem Vortrag zeigt der Referent auf, welche Verpflichtungen er Auftraggeber bzw. seine Bediensteten bei vorbereitender Tätigkeit und der eigentlichen Auftragsvergabe in verschiedener Weise zu beachten haben.
Schwerpunkte:
  • Illegale Gesprächsanlässe und -inhalte
  • Legale Gesprächsanlässe, -möglichkeiten und -inhalte: vor Ausschreibungen, zur Vorbereitung des Ausschreibungsinhalts, im Zusammenhang mit der Bewerbung, zur Aufklärung des Angebotsinhalts, zu Bieterrügen, zur Nachbereitung von Ausschreibungen, während der Vertragsdurchführung
  • Dokumentationserfordernisse

Referentin und Referenten

Hans-Peter Müller
Hans-Peter Müller
Hans-Peter Müller
Herr Hans-Peter Müller absolvierte die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Mannheim. Anschließend war er im Kreiswehrersatzamt Neuwied tätig, zuletzt als Abteilungsleiter. Von 1988 bis 1996 arbeitete er im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Bereich Zivile Krisenvorsorge. 1996 folgte eine Berufung an die Deutsche NATO-Vertretung, wo er Vizepräsident des NATO-Industrieplanungsausschusses war. Seit 2001 ist im er Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zuständig für Vergaberecht und Preisrecht bei öffentlichen Aufträgen (u.a.: VgV, SektVO; UVgO, VO PR Nr. 30/53). Von 1999 bis 2001 erfolgte ein berufsbegleitendes Zusatzstudium "Wirtschafts- und Arbeitsrecht" an der Fernuniversität Hagen. Von 2001 bis 2006 schloss sich ein Studium der Rechtswissenschaften (ebenfalls berufsbegleitend) an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm Universität Bonn an. Herr Müller ist Mitautor und Herausgeber der Kommentare von Greb/Müller "Kommentar zur Sektorenverordnung" (2. Auflage 2017) sowie von Hoffjan, Müller, Waldmann "Preise und Preisprüfungen bei öffentlichen Aufträgen".
Hermann Summa
Hermann Summa
Hermann Summa
Herr Hermann Summa war von 1998 bis zum 30. Juni 2019 Richter am Oberlandesgericht in Koblenz. Er war einer der wenigen Richter, die seit 1999 ununterbrochen einem Vergabesenat angehörten, weshalb er mit der Entwicklung und Veränderung des Vergaberechts bestens vertraut ist. Bekannt wurde er als Mitherausgeber und -autor des juris PraxisKommentars Vergaberecht, eine Tätigkeit, die er nach wie vor ausübt. Seit Anfang 2014 gehört er zu den Herausgebern und Autoren der Zeitschrift "VPR Vergabepraxis & -recht". Auch im "Unruhestand" bleibt er dem Vergaberecht verbunden. Er ist weiterhin Seminarleiter, Referent auf Fachveranstaltungen und Ausbilder von Fachanwälten für Vergaberecht.
Michael Pilarski
Michael Pilarski
Michael Pilarski
Herr Michael Pilarski ist als Syndikus bei der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen - NBank - in Hannover tätig. Als Prüfer, insbesondere der Vergaberechtsstelle, lag sein Schwerpunkt mehrere Jahre in den Bereichen Zuwendungs- und Vergaberecht. Er hat die Einhaltung des Zuwendungs- und Vergaberechts durch private und öffentliche Auftraggeber, die Förderungen aus öffentlichen Mitteln erhalten, geprüft und Zuwendungsempfänger bei zuwendungs- und vergaberechtlichen Fragestellungen begleitet. Nunmehr ist er in der Rechtsabteilung der NBank in den Bereichen Vergabe-, Zuwendungs-, Vertrags-, und Verwaltungsrecht sowie Auslagerungsmanagement beschäftigt. Darüber hinaus sitzt er der Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Lüneburg bei und ist zugelassener Rechtsanwalt. Herr Pilarski ist seit dem Jahr 2020 Jahr Beisitzer bei der Vergabekammer des Bunds beim Bundeskartellamt. Zudem übernimmt er Referententätigkeiten und Schulungen im Zuwendungs- sowie Vergaberecht und ist außerdem Autor mehrerer Veröffentlichungen.
Dr. Rainer Noch
Dr. Rainer Noch
Dr. Rainer Noch
Dr. Rainer Noch studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, leistete eine halbjährige Referendarstage beim Bundeswirtschaftsministerium (Referat für öffentliches Auftragswesen) ab und ist seit 25 Jahren als Rechtsanwalt bundesweit im Vergaberecht beratend aktiv. Er ist Ausbilder für den Fachanwalt für Vergaberecht und durch zahlreiche Fachpublikationen, sowie Seminare und Vortragsveranstaltungen bekannt.
Monika Prell
Monika Prell
Monika Prell
Monika Prell ist Counsel und Fachanwältin für Vergaberecht bei der Kanzlei SammlerUsinger in Berlin. Sie beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit dem Vergabe- und privaten Baurecht. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen und der Absolvierung ihres Referendariats in Nürnberg arbeitete Frau Prell über 16 Jahren bei der Eurovia, einem weltweit tätigen Unternehmen im Verkehrswegebau. In ihrer Funktion als Syndikusanwältin verantwortete sie eine Vielzahl großer Vergabe- und Bauvorhaben. Anschließend leitete sie in den Jahren von 2010 bis 2017 bei der Bitkom Servicegesellschaft mbH die Abteilung Vergaberecht mit dem Schwerpunkt IT-Vergabe im Liefer- und Dienstleistungsbereich. Im Jahr 2017 trat Frau Prell in die Kanzlei SammlerUsinger Partnerschaft mbB ein und berät dort öffentliche Auftraggeber und Unternehmen im Bereich des Vergaberechts und privaten Baurechts. Sie ist Mitautorin in verschiedenen vergaberechtlichen Kommentaren und hält deutschlandweit Schulungen zu aktuellen vergaberechtlichen Themen. Weiterhin veröffentlicht Frau Prell regelmäßig Beiträge in vergaberechtlichen Fachzeitschriften und ist Referentin bei Fachtagungen.
Dr. Hartmut A. Grams
Dr. Hartmut A. Grams
Dr. Hartmut A. Grams
Dr. Hartmut A. Grams, Dipl. Verwaltungswirt (FH), Rechtsreferent des Landes Berlin, Rechtsanwalt von 1/1996 bis 6/2015 in Potsdam und Berlin, Dissertation 1998 FU Berlin, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht 2006, Fachanwalt für Medizinrecht 2010, Master in Health and Medical Management (MHMM) 2014, Dozenten-/Lehrauftragstätigkeit seit über 20 Jahren, Veröffentlichungen schwerpunktmäßig im Bau-, Vergabe-, Makler-, Medizinrecht, Mitglied im erweiterten Vorstand einer medizinischen Fachgesellschaft (Justiziar, Compliance), Dozent beim KBW seit 2009.
Adolf-Georg Keuch
Adolf-Georg Keuch
Adolf-Georg Keuch
Herr Dipl.-Verw. Adolf-Georg Keuch ist ehemaliger Leiter Zentrale Materialwirtschaft und Anlagenbuchhaltung in einer hessischen Universität. Er verfügt über eine 38-jährige Erfahrung im öffentlichen Einkauf (Liefer-, Bau- und Dienstleistungen) hier speziell im Hochschulumfeld. So ist er auch mit der Problematik von Beschaffungen aus Zuwendungen, wissenschaftlichen Großgeräten und speziellem fachspezifischem Bedarf vertraut. Er hat u.a. das Vergabeverfahren für die Beschaffung und Implementierung der (ERP-)-Software für das doppische Rechnungswesens an den hessischen Hochschulen federführend durchgeführt und ist Mitinitiator des Einkaufsverbundes der hessischen Hochschulen. Herr Keuch ist seit mehr als 20 Jahren als freiberuflicher Dozent für Vergaberecht tätig und Mitautor des Buches "Organisation des öffentlichen Einkaufs".

Aussteller und Medienpartner

Submission Anzeiger
350 bis 400 Mrd. Euro ¬– in dieser Größenordnung beschaffen Bund, Länder und Gemeinden jedes Jahr in Deutschland Waren und Dienstleistungen. Ganz gleich, ob es sich hierbei um Bau-, Energie, IT- oder Marketing-Leistungen handelt, die öffentliche Hand ist für jeden Wirtschaftszweig ein attraktiver Auftraggeber in einem gigantischen Markt. Auf Grundlage des komplexen Vergaberechts gelten formale und regulatorische Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer gleichermaßen, allerdings stellen branchen- und fachspezifische Gegebenheiten insbesondere die Einkaufsverantwortlichen und kaufmännischen Entscheider täglich vor neue Herausforderungen. In jeder Ausgabe von SUPPLY schreiben ausgewiesene Experten, Rechtsanwälte und Fachjournalisten über die neusten Entwicklungen, aktuelle Trends und Strömungen aus den Themenfeldern Beschaffung und Vergabe. So berichtet SUPPLY schwerpunktmäßig unter anderem über Nachhaltige Beschaffung, Innovative Beschaffung, Lebenszykluskosten oder auch Strategische Beschaffung.

Tagungsort

Abacus Tierpark Hotel Berlin
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62 - 0
Fax +49 (0) 30 - 51 62 - 400
Website Abacus Tierpark Hotel

Tagungsorganisation

Ergänzende Seminare zum Tagungsthema

Diese Zusammenstellung enthält 20 Veranstaltungen.

Vergaberecht - Einführung UVgO - Teil 1

01
Systematische Einführung in das Vergaberecht - Teil 1: UVgO
09.03. - 11.03.2020
20.04. - 22.04.2020
25.05. - 27.05.2020
03.06. - 05.06.2020
01.07. - 03.07.2020
19.08. - 21.08.2020
31.08. - 02.09.2020
28.10. - 30.10.2020
02.11. - 04.11.2020
18.11. - 20.11.2020
14.12. - 16.12.2020
06.01. - 08.01.2021
08.02. - 10.02.2021
08.03. - 10.03.2021
19.04. - 21.04.2021
10.05. - 12.05.2021
07.07. - 09.07.2021
07.07. - 09.07.2021
16.08. - 18.08.2021
01.09. - 03.09.2021
06.10. - 08.10.2021
01.11. - 03.11.2021
17.11. - 19.11.2021
01.12. - 03.12.2021
13.12. - 15.12.2021
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Hamburg
Nürnberg
Berlin
Düsseldorf
Hamburg
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin
Nürnberg
Hamburg
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Nürnberg
Hamburg
Berlin
Hamburg
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main
Hamburg
Berlin

Vergaberecht - Kompaktkurs Zertifizierte/r Vergabemanager/in

02
Zertifizierte/r Vergabemanager/in (Auftraggeberseite) für Bau- sowie Dienst- und Lieferleistungen - Kompaktkurs
15.06. - 18.09.2020
09.11.2020 - 22.01.2021
Berlin
Berlin

Systematischer Überblick Vergaberecht

03
Systematischer Überblick über das Vergaberecht
03.03. - 04.03.2020
02.04. - 03.04.2020
29.06. - 30.06.2020
06.07. - 07.07.2020
16.11. - 17.11.2020
26.01. - 27.01.2021
25.02. - 26.02.2021
04.03. - 05.03.2021
26.08. - 27.08.2021
09.11. - 10.11.2021
22.11. - 23.11.2021
München
Berlin
Berlin
München
Nürnberg
Berlin
Nürnberg
München
Berlin
Berlin
Nürnberg

Vergaberecht - Einführung EU - Teil 2

04
Systematische Einführung in das Vergaberecht - Teil 2: EU-Recht
19.03. - 20.03.2020
17.06. - 18.06.2020
21.09. - 22.09.2020
26.11. - 27.11.2020
08.12. - 09.12.2020
14.12. - 15.12.2020
17.12. - 18.12.2020
18.03. - 19.03.2021
25.05. - 26.05.2021
19.08. - 20.08.2021
04.11. - 05.11.2021
07.12. - 08.12.2021
09.12. - 10.12.2021
16.12. - 17.12.2021
Hamburg
Berlin
Nürnberg
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main
Hamburg
Hamburg
Berlin
Nürnberg
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main
Hamburg

Vergaberecht - Rahmenvereinbarungen

05
Vergaberecht - flexible Beschaffung durch Rahmenvereinbarungen
26.03.2020
18.05.2020
01.07.2020
02.09.2020
11.11.2020
19.11.2020
19.01.2021
15.03.2021
23.03.2021
10.05.2021
07.09.2021
25.11.2021
08.12.2021
Hamburg
München
Berlin
Berlin
München
Nürnberg
Berlin
München
Hamburg
Nürnberg
Berlin
München
Nürnberg

VOL Vergabeverfahren Wahl Vergabeart typische Fehler

06
Das Vergabeverfahren für Liefer- und Dienstleistungen - von der Verhandlungsvergabe/freihändigen Vergabe bis zur öffentlichen Ausschreibung, die Wahl der richtigen Vergabeart und typische Fehler im Vergabeverfahren
23.04. - 24.04.2020
20.07. - 21.07.2020
04.08. - 05.08.2020
09.11. - 10.11.2020
18.01. - 19.01.2021
07.04. - 08.04.2021
16.08. - 17.08.2021
23.08. - 24.08.2021
16.11. - 17.11.2021
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin
Nürnberg
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin

Fachtagung Vergaberecht Berlin 2020

07
Fachtagung Vergaberecht Berlin 2020 - Das aktuelle Vergaberecht 2020 in der Praxis und Rechtsprechung (beide Tagungstage)
23.04. - 24.04.2020
Berlin

Auftragsvergabe Auftragswert Vergabevermerke

08
Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) - die öffentliche Auftragsvergabe von Liefer- und Dienstleistungen unterhalb der Schwellenwerte
27.02. - 28.02.2020
16.04. - 17.04.2020
04.06. - 05.06.2020
22.10. - 23.10.2020
Berlin
Hamburg
Berlin
Berlin

Vergaberechtsnovelle Vergaberecht 2020 - Workshop

09
Das neue Vergaberecht 2020 rechtssicher anwenden
07.05.2020
13.05.2020
21.08.2020
11.05.2021
26.05.2021
10.09.2021
Berlin
München
Köln
Berlin
München
Köln

VOL Vergaberecht praktische Probleme nationales Recht Verfahrensfehler

10
Praktische Probleme bei der Anwendung der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen - Schwerpunkt: nationales Recht - typische Verfahrensfehler
26.03. - 27.03.2020
20.04. - 21.04.2020
28.04. - 29.04.2020
02.07. - 03.07.2020
14.12. - 15.12.2020
06.05. - 07.05.2021
17.05. - 18.05.2021
09.08. - 10.08.2021
04.11. - 05.11.2021
06.12. - 07.12.2021
Nürnberg
Berlin
München
Berlin
Nürnberg
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin
Nürnberg

VOB - Einführung in die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen

11
Systematische Einführung in die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) einschließlich der Änderungen ab 2019
17.06.2020
02.12.2020
Berlin
Berlin

VOL Zuwendungsrecht Bewilligung Verwendungsnachweisprüfung Vergaberecht

12
Die Anwendung des Vergaberechts (Liefer- und Dienstleistungen) im Zuwendungsbereich - von der Bewilligung bis zur Verwendungsnachweisprüfung
12.05. - 13.05.2020
13.07. - 14.07.2020
23.11. - 24.11.2020
22.03. - 23.03.2021
11.05. - 12.05.2021
05.08. - 06.08.2021
30.11. - 01.12.2021
Nürnberg
Berlin
Berlin
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin

Überblick IT-Ausschreibungen

13
Systematischer Überblick über IT-Ausschreibungen
24.03.2020
07.09.2020
Berlin
Berlin

GWB/VgV Architekten- und Ingenieurleistungen freiberufliche Leistungen

14
Die Vergabe von Architekten- und Ingenieurleistungen aus rechtlicher Sicht
26.03. - 27.03.2020
22.06. - 23.06.2020
01.10. - 02.10.2020
14.12. - 15.12.2020
Düsseldorf
Berlin
Düsseldorf
Berlin

Zentrale Beschaffungstellen Vergabestellen - Einrichtung, Aufbau, Organisation und Gestaltung

15
Zentrale Beschaffungs- und Vergabestellen: Einrichtung, Aufbau, Organisation und Gestaltung
23.03.2020
01.04.2020
03.11.2020
02.12.2020
20.01.2021
13.04.2021
29.06.2021
02.12.2021
Nürnberg
Berlin
München
Berlin
Nürnberg
Berlin
München
Berlin

Vergaberecht - Eignung, Leistungsbeschreibung, Wertungskriterien - der Weg zum Vertragsvollzug

16
Eignung, Leistungsbeschreibung, Wertungskriterien - der Weg zum Vertragsvollzug im Vergabeverfahren
30.03. - 31.03.2020
15.06. - 16.06.2020
04.11. - 05.11.2020
03.12. - 04.12.2020
04.05. - 05.05.2021
10.06. - 11.06.2021
30.06. - 01.07.2021
14.12. - 15.12.2021
Berlin
Nürnberg
München
Berlin
Berlin
Nürnberg
München
Berlin

VOL/A freihändige Vergaben Haushaltsrecht

17
Verhandlungsvergaben (Freihändige Vergaben) - wettbewerbliche Verfahren nach dem Haushaltsrecht und der UVgO/VOL/A
25.03.2020
22.04.2020
14.09.2020
11.01.2021
01.03.2021
02.08.2021
02.11.2021
Nürnberg
Berlin
Berlin
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin

Preisrecht bei öffentlichen Aufträgen

18
Preisrecht bei öffentlichen Aufträgen - Preiskalkulation nach PR Nr. 30/53 und den Leitsätzen für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten (LSP) sowie Kostenabrechnung von Fördervorhaben nach NKBF und LSP
17.08. - 18.08.2020
19.11. - 20.11.2020
Frankfurt am Main
Berlin

VOL Beschaffung Waren Dienstleistungen Abgrenzung GWB, VgV, UVgO

19
Die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen nach GWB, VgV, UVgO mit Abgrenzung zu freiberuflichen Leistungen
27.04. - 29.04.2020
12.10. - 14.10.2020
Kassel
Berlin

VOB/B Vertragsrecht Vertragspraxis

20
VOB/B für öffentliche Auftraggeber - Vertragsrecht und Vertragspraxis öffentlicher Bauaufträge
26.03. - 27.03.2020
10.09. - 11.09.2020
01.03. - 02.03.2021
04.10. - 05.10.2021
Berlin
Berlin
Berlin
Berlin
Meine Merkliste
Ich habe 0 Veranstaltungen auf meine Merkliste gesetzt.