Fachtagung am 18. und 19. Oktober 2018

Jugendhilfe 2018

Aktuelle Fragen - Ausblicke - Rechtsentwicklungen

Fachtagung für Dezernent/innen Familie, Jugend und Bildung; Vorsitzende und Mitglieder der Jugendhilfeausschüsse: Amtsleiter/innen von Jugendämtern sowie weitere Führungskräfte; Jugendhilfeplaner und Fachcontroller; Leiter/innen von Schulämtern und aus Mitwirkungsgremien; für Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, aus Sozialämtern, für Richter/innen von Familien- und Jugendgerichten sowie für weitere Interessenten.
Frühbucherrabatt bis 19.09.2018
Teilnahmegebühr
299,00 Euro
Ab dem 20.09.2018 gilt eine Teilnahmegebühr von 399,00 Euro.

Sehr geehrte Damen und Herren,


die Reform des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) ist in der vorigen Legislaturperiode nicht vollendet worden. Sie steht erneut auf der Agenda der Koalition. Das Kinder- und Jugendhilferecht soll - so legt es der Koalitionsvertrag fest - mit dem Ziel weiterentwickelt werden, ein wirksames Hilfesystem zu sein, das die Familie stärkt und Kinder vor Gefährdungen schützt. Im Vorfeld einer Gesetzesinitiative soll ein breiter Dialog mit Akteuren aus Wissenschaft und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe und den Ländern und Kommunen geführt werden.

Unsere Tagung wird einen Blick voraus werfen und aktuelle Entwicklungsrichtungen aufzeigen. Zudem wird sie die neueste Rechtsprechung zum Kinder- und Jugendhilferecht vorstellen. Und wie immer stehen im Rahmen der Vorträge aktuelle Problemen der Umsetzung des Kinder- und Jugendhilferechts in der Praxis im Mittelpunkt.
Auch außerhalb der Vorträge besteht die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Wie in den Vorjahren offeriert die Tagung zu den einzelnen Themen unterschiedliche Lösungsansätze und unterstützt die Teilnehmer, die komplexen und mitunter schwer nachvollziehbaren Regelungen praxisgerecht anzuwenden.
Beachten Sie bitte den Praxistag: „Herausforderungen bei den Erziehungshilfen“ (Fachtag am Vortag, 17. Oktober). Die Ergebnisse des Fachtages werden am 18. Oktober vorgestellt.

Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. würde sich freuen, Sie zu dieser Tagung zu begrüßen.

Dr. Andreas Urbich
Geschäftsführer Kommunales Bildungswerk e. V.

Tagungsorganisation

Tagungsablauf

Donnerstag, 18. Oktober 2018
09:00 Uhr
Aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe - Reformvorhaben in der laufenden Legislaturperiode
Frau Dr. Heike Schmid-Obkirchner
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:00 Uhr
Die Kinder- und Jugendhilfe 2025 - Herausforderungen und Visionen. Erkenntnisse des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“
Frau Sabine Gallep
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
11:30 Uhr
Mittagspause
12:30 Uhr
Die Jugendhilfe in strukturellen Zwängen - Analysen, Defizite, Lösungsansätze. Ergebnisse der bundesweiten Studie „Berufliche Realität im ASD“
Frau Prof. Dr. Kathinka Beckmann
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
14:15 Uhr
Kommunikationspause
14:30 Uhr
Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Kinder- und Jugendhilferecht
Dr. Rainer Störmer
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
Für Interessenten:
ca 16:15 Uhr
Beginn des Rahmenprogramms
gegen 20:00 Uhr
Arbeitsessen im Tagungshotel
Freitag, 19. Oktober 2018
09:00 Uhr
Jugendliche ab 14 Jahren in Kindschaftssachen
Iven Köhler
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:15 Uhr
Kommunikationspause
10:45 Uhr
Streitpunkt medizinische Altersfeststellungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Prof. Dr. med. Andreas Schmeling
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
11:45 Uhr
Das Bundesteilhabegesetz und seine Auswirkungen auf die Jugendhilfe
Frau Anna Sittner
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
Anschließend Abschluss-Buffet
ca. 13:00 Uhr
Ende der Tagung

Inhalte der Vorträge

Aktuelle Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe - Reformvorhaben in der laufenden Legislaturperiode

Dr. Heike Schmid-Obkirchner
Im Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode ist vereinbart, die Kinder- und Jugendhilfe weiterzuentwickeln und dabei insbesondere den Kinderschutz und die Unterstützung von Familien zu verbessern. Dabei soll u.a. das Kinder- und Jugendhilferecht auf der Basis des vom Deutschen Bundestag am 29. Juni 2017 beschlossenen Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (KJSG) weiterentwickelt werden. Zentrale Aspekte der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts sollen insbesondere eine wirksamere Unterstützung der elterlichen Erziehungsverantwortung, eine engere Kooperation der für das gute Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen relevanten Akteure sowie die Stärkung präventiver sozialräumlicher Angebote sein. Dabei geht es auch um eine Stärkung der Interessen fremduntergebrachter Kinder und Jugendlicher, v.a. durch Förderung der sog. „Elternarbeit“ sowie der Qualifizierung und Unterstützung von Pflegeeltern. Grundlage für diese Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe soll ein breiter Beteiligungsprozess mit Wissenschaft und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe und den Ländern und Kommunen sein. Dabei sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Begleitung auch systematisch ausgewertete Erfahrungen von Beteiligten und Betroffenen mit der Kinder- und Jugendhilfe und der Familiengerichtsbarkeit einfließen. Im Rahmen des Vortrages werden die Planungen zur Umsetzung dieses Auftrags aus dem Koalitionsvertrag vorgestellt. Die Teilnehmer sind aufgerufen, sich in die Diskussion einzubringen.

Die Kinder- und Jugendhilfe 2025 – Herausforderungen und Visionen. Erkenntnisse des Dialogforums „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“

Sabine Gallep
In den Jahren 2016/2017 wurde viel über eine Reform des Kinder- und Jugendhilferechts diskutiert. Unabhängig von dem konkreten Gesetzgebungsverfahren zum Kinder- und Jugendstärkungsgesetz hat der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im vergangenen Jahr das Dialogforum „Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“ durchgeführt. Ziel des Dialogforums war, den Diskurs um Fragestellungen der Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere über eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe und die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung zu bilanzieren, zu befördern und fortzusetzen. Die Referentin stellt das Dialogforum und die Erkenntnisse aus den Diskussionen vor. Dabei wird sie vor allem auf die Diskussionsstränge in den Arbeitsgruppen eingehen, die zu folgenden Themen eingerichtet wurden:
  • Auf dem Weg in eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe
  • Zusammenführung der Leistungen für alle Kinder und Jugendliche aus einer Hand
  • Ausgestaltung der Bedarfsfeststellung und des Hilfeplanverfahrens
  • Absicherung der Rahmenbedingungen des Sozialraumorientierung und Finanzierung

Die Jugendhilfe in strukturellen Zwängen - Analysen, Defizite, Lösungsansätze. Ergebnisse der bundesweiten Studie „Berufliche Realität im ASD“

Prof. Dr. Kathinka Beckmann
Steigende Ausgaben für die Hilfen zur Erziehung (HzE) einerseits, mitunter zu spätes Eingreifen in Kinderschutzfällen anderseits: Jugendämter, insbesondere ihre Allgemeinen Sozialen Dienste (ASD), stehen häufig in der öffentlichen Kritik. Die bundesweite Studie „berufliche Realität im ASD“ hat repräsentativ die alltäglichen Arbeitsvollzüge in der Bezirkssozialarbeit erhoben, um auf deren Grundlage die Prozess- und Strukturqualität ermitteln zu können. Sie zeigt, dass den Fachkräften vielerorts essenzielle Bedingungen für eine professionelle sozialpädagogische Arbeit fehlen. Im Vortrag werden folgende Schwerpunkte vorgestellt und mit den Teilnehmer/innen diskutiert.
  • Zielsetzung und Methodik der Studie
  • Zentrale Ergebnisse
  • Mögliche Lösungsansätze

Die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Kinder- und Jugendhilferecht

Dr. Rainer Störmer
Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet als dritte und letzte Fachinstanz über Rechtsfälle des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII). Als Revisionsinstanz ist es insbesondere zur Klärung von rechtsgrundsätzlichen Fragen von fallübergreifender Bedeutung berufen. Der Referent stellt die aktuelle und für die Praxis bedeutsame höchstrichterliche Rechtsprechung vor. Er wird neben einer kurzen Einführung über den Rechtsweg zum Bundesverwaltungsgericht unter anderem Entscheidungen aus folgenden Bereichen erläutern:
  • Rechtsfolgen der Nichterfüllung des Anspruchs auf einen Kinderbetreuungsplatz
  • Fragen der Höhe des Pflegegeldes für Pflegeeltern, der Vergütung für Tagesmütter und –väter sowie der Kostenbeiträge der Eltern
  • Ermessensgrenzen bei der Jugendhilfeförderung freier Träger
  • Gewährung von Jugendhilfe an Deutsche im Ausland und ihre Abgrenzung von der Inlandshilfe
  • Auswirkungen von Änderungen des Personensorgerechts auf die örtliche Zuständigkeit von Jugendhilfeträgern
  • Wechsel der örtlichen Zuständigkeit im Zuge der Beendigung oder erheblichen Unterbrechung einer Jugendhilfeleistung
Mit der Behandlung der Fälle aus den beiden zuletzt genannten Themenbereichen wird auch dem Umstand Rechnung getragen, dass den rechtlichen Fragen, welches Jugendamt wann örtlich zuständig ist und welcher Jugendhilfeträger die Kosten für einen Jugendhilfefall trägt, eine in der Praxis ständig wachsende Bedeutung zugekommen ist.

Jugendliche ab 14 Jahren in Kindschaftssachen

Iven Köhler
Alle Kinder sind in sie betreffenden Kindschaftssachen Beteiligte. Kinder ab 14 Jahren (= Jugendliche in der Diktion des § 7 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII) sind gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 3 FamFG unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen auch ohne Mitwirkung ihres gesetzlichen Vertreters verfahrensfähig. In der Praxis wird häufig allein auf das Alter Jugendlichen abgestellt und jedes mindestens 14 Jahre alte Kind als verfahrensfähig behandelt, was nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Der Referent wird in seinem Vortrag die gesetzlichen Vorgaben näher beleuchten und die praktischen Auswirkungen der Verfahrensfähigkeit des Jugendlichen für das Verfahren sowie Besonderheiten unterschiedlicher Verfahren und Instanzen darstellen.
Schwerpunkte des Vortrags:
  • Gesetzliche Vorgaben der Verfahrensfähigkeit nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 FamFG
  • Folgen der gesetzlichen Vorgaben für bestimmte Kindschaftssachen (Umgangsrecht, Sorgerecht)
  • Besonderheiten in Verfahren der Unterbringung Minderjähriger und im Beschwerdeverfahren
  • Konsequenzen der Verfahrensfähigkeit Jugendlicher für das Verfahren

Streitpunkt medizinische Altersfeststellungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Prof. Dr. med. Andreas Schmeling
Medizinische Altersfeststellungen werden von Behörden und Gerichten angefordert, um Migranten mit zweifelhaften Altersangaben nicht aus Altersgründen zu benachteiligen und rechtlich vom Lebensalter abhängige Verfahren korrekt durchführen zu können. Entsprechend den Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft für Forensische Altersdiagnostik sollten für eine medizinische Altersfeststellung eine körperliche Untersuchung mit Anamneseerhebung, eine Röntgenuntersuchung der Hand und eine Röntgenuntersuchung der Zähne kombiniert werden. Bei abgeschlossener Handskelettentwicklung wird eine zusätzliche CT-Untersuchung der Schlüsselbeine empfohlen. Im Altersgutachten werden das Mindestalter sowie das wahrscheinlichste Alter der untersuchten Person angegeben.
Schwerpunkte des Vortrags:
  • Methoden der medizinischen Altersfeststellung
  • Einfluss der ethnischen Zugehörigkeit auf die untersuchten Entwicklungssysteme
  • Strahlenexposition der eingesetzten Röntgenverfahren
  • Aussagesicherheit der Gutachten

Das Bundesteilhabegesetz und seine Auswirkungen auf die Jugendhilfe

Anna Sitner
Durch das seit dem 01.01.2017 schrittweise und größtenteils zum 01.01.2018 in Kraft getretene Bundesteilhabegesetz (BTHG) sind alle Rehabilitationsträger mit vielen Neuerungen konfrontiert. Ziel dieser Gesetzgebung ist es, „die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Sinne von mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung zu verbessern und so einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft zu setzen“ sowie die Eingliederungshilfe zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln (BMAS). Das neue Reha- und Teilhaberecht beinhaltet seit 2018 unter anderem Änderungen bei den allgemeinen Vorschriften des SGB IX Teil 1, insbesondere verfahrensrechtliche Regelungen: Leistungen „wie aus einer Hand“ werden möglich. Da diese Neuerungen vor allem mangels Erfahrungswerten zu zusätzlichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten führen, stehen viele Jugendämter wie alle anderen Reha-Träger seit dem 01.01.2018 noch mehr vor der Herausforderung, die bei ihnen eingehenden Eingliederungshilfeanträge zugig, effektiv und gesetzeskonform zu bearbeiten. Die Referentin wird in ihrem Vortrag das neue Gesetz unter Betonung folgender Schwerpunkte vorstellen und Perspektiven sowie derzeit noch offene Fragen aus (praktischer) Sicht der Jugendhilfe aufzeigen.
Schwerpunkte des Vortrags:
  • BTHG-Struktur und wesentliche Änderungsschritte (im Überblick)
  • BTHG im Verhältnis zum SGB VIII: Was ändert sich im Jugendhilferecht ab 2018?
  • Reha-Trägerschaft und (neue) Leistungsgruppen
  • Zuständigkeitsklärung und Leistungsverantwortung der (beteiligten) Reha-Träger: Verfahrensschritte und Fristen sowie die damit zusammenhängenden Probleme in der praktischen Umsetzung
  • Das neue „Institut" der Teilhabeplanung incl. Teilhabeplankonferenz

Referentinnen und Referenten

Platzhalter Dozent
Dr. Heike Schmid-Obkirchner
Dr. Heike Schmid-Obkirchner
Frau Dr. iur. Heike Schmid-Obkirchner ist seit 2010 Leiterin des Referats "Rechtsfragen der Kinder- und Jugendhilfe" im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin. Nach der Promotion zur Hilfeplanung (§ 36 SGB VIII) an der Goethe-Universität-Frankfurt am Main war sie von 2002 bis 2004 wissenschaftliche Referentin für Kinder- und Jugendhilfe sowie Kindschaftsrecht beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge; von 2004 bis 2010 Referentin im BMFSFJ. Sie publizierte zum Kinder- und Jugendhilferecht und zum Kindschaftsrecht.
Platzhalter Dozent
Sabine Gallep
Sabine Gallep
Sabine Gallep ist wissenschaftliche Referentin beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. im Arbeitsfeld Kindheit, Jugend, Familie und Soziale Berufe. Sie ist als Volljuristin für das Kinder- und Jugendhilferecht mit dem Schwerpunkt Hilfen zur Erziehung zuständig und hat das Dialogforum "Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe" betreut. Lehrerfahrung sammelte sie als Dozentin für Sozialrecht für das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung des Landes Rheinland-Pfalz und in Quito/Ecuador an der Pontificia Universidad Católica del Ecuador.
Platzhalter Dozent
Prof. Dr. Kathinka Beckmann
Prof. Dr. Kathinka Beckmann
Kathinka Beckmann studierte Sozialpädagogik und Sozialwissenschaften in Paderborn und Düsseldorf. Im Jahr 2008 promovierte sie zur Thematik "Kinderschutz in der kommunalen Sozialpolitik". Berufserfahrung sammelte sie unter anderem in einem Jugendamt und in der stationären Jugendhilfe. Seit 2007 lehrt sie an der HS Koblenz und ist 2009 mit dem Lehrpreis des Landes Rheinland Pfalz ausgezeichnet worden. 2010 nahm sie den Ruf zur Professorin im Studiengang "Pädagogik der Frühen Kindheit" an; im Masterstudiengang Kindheits- und Sozialwissenschaften leitet sie den Studienschwerpunkt "Kinderschutz & Diagnostik". Für ihr langjähriges Engagement im Kinderschutz wurde ihr im März 2018 der Gerd-Unterberg-Preis verliehen.
Platzhalter Dozent
Dr. Rainer Störmer
Dr. Rainer Störmer
Dr. Rainer Störmer ist seit 2008 Richter am Bundesverwaltungsgericht. Er ist Mitglied des 5. Revisionssenats, der unter anderem für das Kinder- und Jugendhilferecht sowie weitere sozialrechtliche Rechtsgebiete zuständig ist. Zuvor war er Richter und Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Dessau, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Landesverfassungsgericht und im Wege der Abordnung am Oberverwaltungsgericht sowie als Referatsleiter in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt tätig. Forschungs- und Lehrerfahrungen sammelte er während der Zeit seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten als Assistent an öffentlich-rechtlichen Instituten der Universitäten Marburg und Münster/Westfalen. Er ist Autor zahlreicher juristischer Veröffentlichungen und Mitherausgeber eines Kommentars zum Verwaltungsrecht.
Platzhalter Dozent
Iven Köhler
Iven Köhler
Iven Köhler ist seit 2009 als Richter im Familienrecht tätig. Von 2012 bis 2015 war er abgeordnet an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Berlin als Referent im Referat „Familiengerichtliches Verfahren und Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit (RA5)". Nach dem Ende der Abordnung war er wieder als Familienrichter am Amtsgericht in Familien- und Nachlasssachen tätig. Ab Dezember 2016 war er abgeordnet an einen Familiensenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main. Seit dem 01.01.2018 ist er Richter am Oberlandesgericht Frankfurt am Main im 8. Senat für Familiensachen. Er publizierte zum Kindschaftsrecht in den Zeitschriften JAmt, ZKJ und FamRZ.
Platzhalter Dozent
Prof. Dr. Andreas Schmeling
Prof. Dr. Andreas Schmeling
Prof. Dr. med. Andreas Schmeling ist Vorsitzender der internationalen und interdisziplinären Arbeitsgemeinschaft für Forensische Altersdiagnostik. Die Arbeitsgemeinschaft vereinigt Rechtsmediziner, Zahnärzte, Radiologen und Anthropologen aus 18 Ländern. Die forensische Altersdiagnostik ist seit 20 Jahren der Forschungsschwerpunkt von Prof. Schmeling. Er hat dazu zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt und mehr als 100 wissenschaftliche Artikel publiziert. Außerdem hat er mehr als 1000 Altersschätzungen durchgeführt. Prof. Schmeling ist stellv. Direktor des Instituts für Rechtsmedizin in Münster.
Anna Sitner
Anna Sitner
Anna Sitner
Frau Anna Sitner ist Volljuristin und als Sachbearbeiterin/Fach- und Rechtsberaterin bei der Stadtverwaltung Meckenheim im Fachbereich Jugendhilfe sowie als freie Referentin und Gutachterin für Kinder- und Jugendhilferecht mit den Schwerpunkten örtliche Zuständigkeit/Kostenerstattung, Kostenheranziehung und (Sozial-) Verwaltungsverfahren tätig. Anna Sitner führt seit dem Jahr 2015 Seminare für das Kommunale Bildungswerk e.V. durch.

Tagungsort

Abacus Tierpark Hotel Berlin
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62
Fax +49 (0) 30 - 51 62 - 400
Website Abacus Tierpark Hotel

Ergänzende Seminare zum Tagungsthema

Diese Zusammenstellung enthält 20 Veranstaltungen.

Pflegekinderdienst: Rechtsfragen

01
Das Pflegekind im Jugendhilfe- und Familienrecht - Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Aufenthalt eines Kindes in einer Pflegefamilie
27.11.2018
Berlin

Beistandschaften Kompakt - T3

02
Beistandschaftswesen (§ 1712 BGB) - Teil 3: Qualitätsstandards: Drei-Stufen-Hilfe. Beratung und Unterstützung nach § 18 und § 52a KJHG (SGB VIII). Führung von Beistandschaften nach §§ 1712 ff. BGB
13.09. - 14.09.2018
27.09. - 28.09.2018
13.12. - 14.12.2018
31.01. - 01.02.2019
28.03. - 29.03.2019
11.04. - 12.04.2019
19.09. - 20.09.2019
26.09. - 27.09.2019
12.12. - 13.12.2019
Berlin
Bonn
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Berlin

Unterhaltsrecht - Einkommensermittlung bei Selbstständigen - Grundlagen

03
Unterhaltsrechtliche Einkommensermittlung bei Selbstständigen - Grundlagen
15.10. - 16.10.2018
25.03. - 26.03.2019
03.06. - 04.06.2019
21.10. - 22.10.2019
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

SGB XII / SGB VIII - Einkommensermittlung bei Selbstständigen

04
Einkommensermittlung bei Selbstständigen nach § 82 SGB XII
17.10.2018
06.06.2019
23.10.2019
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

Unterhaltsrecht - Einkommensermittlung bei Selbstständigen - Vertiefung

05
Unterhaltsrechtliche Einkommensermittlung bei Selbstständigen - Vertiefung
24.09. - 25.09.2018
26.11. - 27.11.2018
24.09. - 25.09.2019
25.11. - 26.11.2019
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

Wirtschaftliche Jugendhilfe - SGB VIII - örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung (Grundlagen)

06
Wirtschaftliche Jugendhilfe: örtliche Zuständigkeit und Kostenerstattung - Grundlagen
17.10. - 18.10.2018
29.10. - 30.10.2018
19.11. - 20.11.2018
11.12. - 12.12.2018
19.02. - 20.02.2019
18.03. - 19.03.2019
09.04. - 10.04.2019
09.12. - 10.12.2019
Hamburg
Düsseldorf
Düsseldorf
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

Beistandschaften Kompakt - T2

07
Beistandschaftswesen (§ 1712 BGB) - Teil 2: Beratung, Unterstützung, Beistandschaften im Hinblick auf die Feststellung der Vaterschaft (Abstammungsrecht)
12.09.2018
24.09.2018
12.12.2018
28.01.2019
25.03.2019
10.04.2019
16.09.2019
25.09.2019
11.12.2019
Berlin
Bonn
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Berlin

Beistandschaften Kompakt - T1

08
Beistandschaftswesen (§ 1712 BGB) - Teil 1: Beratung, Unterstützung, Beistandschaft im Hinblick auf die Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen
10.09. - 11.09.2018
25.09. - 26.09.2018
10.12. - 11.12.2018
29.01. - 30.01.2019
26.03. - 27.03.2019
08.04. - 09.04.2019
17.09. - 18.09.2019
23.09. - 24.09.2019
09.12. - 10.12.2019
Berlin
Bonn
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Berlin

Beistandschaften Kompaktkurs

09
Beistandschaftswesen (§ 1712 BGB) - kompakt
10.09. - 14.09.2018
24.09. - 28.09.2018
10.12. - 14.12.2018
28.01. - 01.02.2019
25.03. - 29.03.2019
08.04. - 12.04.2019
16.09. - 20.09.2019
23.09. - 27.09.2019
09.12. - 13.12.2019
Berlin
Bonn
Berlin
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Berlin

Gutachtliche Stellungnahme

10
Die gutacht(er)liche Stellungnahme des Jugendamtes - die Mitwirkung des Jugendamtes im Gerichtsverfahren
29.11. - 30.11.2018
Berlin

Kindschaftsrecht - aktuelle Rechtsprechung

11
Die aktuelle Rechtsprechung zum Kindschaftsrecht und ihre Auswirkungen auf die Praxis der Jugendämter
28.11.2018
Berlin

Vormundschaft - Zusammenarbeit Jugendhilfe, Gericht

12
Vormundschaft im Zusammenspiel mit den anderen Akteuren - Abgrenzung und Zusammenarbeit
08.10. - 10.10.2018
10.04. - 12.04.2019
Berlin
Berlin

Wirtschaftliche Jugendhilfe - Einführung SGB VIII

13
Systematische Einführung in die Arbeit der Wirtschaftlichen Jugendhilfe (§§ 27 ff., 41 SGB VIII)
03.09. - 04.09.2018
26.11. - 27.11.2018
31.01. - 01.02.2019
23.05. - 24.05.2019
01.07. - 02.07.2019
02.09. - 03.09.2019
02.12. - 03.12.2019
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

Jugendhilfe - Controlling

14
Controlling in der Jugendhilfe - systematische Darstellung und praktische Anwendung
29.10. - 30.10.2018
Berlin

Jugendhilfe - Fachcontrolling im Sozialen Dienst

15
Fachcontrolling im Sozialen Dienst - systematische Darstellung und praktische Anwendung
19.11. - 20.11.2018
Berlin

Unterhaltspflichtiger Verfolgung im Ausland

16
Die Verfolgung Unterhaltspflichtiger im EU-Ausland, in der Türkei, in der Schweiz und in Nordamerika - anwendbares Recht, Vergleich der Rechtsordnungen und praktische Durchsetzung
09.05.2019
10.10.2019
Berlin
Dortmund

Jugendhilfe (stationär) - Kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder

17
Kinder- und jugendpsychiatrische Krankheitsbilder - Möglichkeiten und Grenzen fachübergreifender Hilfen
05.11. - 07.11.2018
20.05. - 22.05.2019
Berlin
Berlin

Schuldnertricks und Gläubigertaktik - Umgang mit Unterhaltsschuldnern

18
Schuldnertricks und Gläubigertaktik - der erfolgreiche Umgang mit dem Unterhaltsschuldner
09.09. - 10.09.2019
Berlin

Wirtschaftliche Jugendhilfe - SGB X-Erstattungsansprüche

19
Erstattungsansprüche in der Jugendhilfe: die Anwendung der §§ 102 - 114 SGB X in der Praxis
10.09.2018
03.12.2018
01.04.2019
03.06.2019
23.10.2019
02.12.2019
Berlin
Frankfurt am Main
Bonn
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt am Main

Wirtschaftliche Jugendhilfe - SGB VIII - Kostenbeteiligung

20
Kostenbeteiligung in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe - Berechnung von Kostenbeiträgen bei Gewährung Wirtschaftlicher Jugendhilfe für teil- und vollstationäre Leistungen sowie vorläufige Maßnahmen (§§ 90 - 97a SGB VIII)
06.09. - 07.09.2018
08.11. - 09.11.2018
06.12. - 07.12.2018
21.03. - 22.03.2019
25.04. - 26.04.2019
23.05. - 24.05.2019
05.09. - 06.09.2019
07.11. - 08.11.2019
05.12. - 06.12.2019
Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
Düsseldorf
Berlin
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Düsseldorf
Frankfurt am Main
Berlin
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