Fachtagung

Sozialhilferecht (SGB XII) 2016

22. und 23. September 2016
Das Sozialhilferecht vor neuen Herausforderungen. Praxiserfahrungen - Ausblicke - Rechtsentwicklungen
Führungskräfte und Mitarbeiter/innen aus Sozialämtern, von örtlichen und überörtlichen Trägern, aus Rechtsämtern, von Rechnungsprüfungsämtern und von Rechnungshöfen
Das war unsere Tagung "Sozialhilferecht (SGB XII) 2016".

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

angesichts zahlreicher aktueller Entwicklungen im Sozialhilferecht bietet das Kommunale Bildungswerk e.V. erstmals eine Tagung für die Fachkräfte des SGB XII-Bereichs an.

Die Sozialhilfe rückt immer mehr in den Fokus von Betroffenen, Fachverbänden, Politik und Rechtsprechung. Seit 2013 gilt in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung die Bundesauftragsverwaltung. Ursprünglich eingeführt, um die Kommunen zu entlasten, wirkt sich diese Veränderung noch heute auf die Gesetzgebung, den Verwaltungsvollzug, aufsichtliche Maßnahmen und stärkere Überprüfungen aus. Daneben ergehen höchstrichterliche Entscheidungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende, die unmittelbar Einfluss auf die Sozialhilfe haben.

Neuregelungen im SGB XII zum 01.01.2016, die Pflegestärkungsgesetze II und III, die in wesentlichen Teilen in 2017 umzusetzen sind, und das geplante Bundesteilhabegesetz bringen zahlreiche Änderungen für den Arbeitsalltag der Mitarbeiter/innen der SGB XII-Behörden. Die Tagung geht darüber der Frage nach, welche Auswirkungen das Urteil des 4. Senats des BSG vom 03.12.2015 hat, mit dem Ausländer bei tatsächlicher Aufenthaltsverfestigung von Leistungen des SGB II ausgeschlossen werden und nun Sozialhilfeleistungen des SGB XII beziehen.

 

Die Veranstaltung gibt den interessierten Teilnehmer/innen ein Forum des Erfahrungsaustauschs.

 

Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. würde sich freuen, Sie zu dieser Tagung zu begrüßen.

 

Dr. Andreas Urbich

Geschäftsführer

Tagungsablauf

Donnerstag, 22.09.2016
09:30 Uhr
Eröffnung und Begrüßung
Herr Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer Kommunales Bildungswerk e.V.
09:45 Uhr
Aktuelle Entwicklungen im SGB XII - Neuregelungen in der Sozialhilfe und in der Grundsicherung im Alter sowie anstehende Änderungen des SGB XII
Herr Svante Bernstein, Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
11:00 Uhr
Kommunikationspause
11:20 Uhr
Aktuelle Rechtsprechung im SGB XII - Sozialhilfeträger als „Mädchen für alles“
Frau Jutta Siefert, Richterin am Bundessozialgericht
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
12:45 Uhr
Mittagsbuffet
13:45 Uhr
Zuwanderung in die Grundsicherung - vom SGB II zum SGB XII. Eine aktuelle Bestandsaufnahme
Frau Rodopi Panidou, Leiterin des Referats Grundsatz und Recht, Jobcenter Offenbach
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
14:45 Uhr
Kommunikationspause
15:00 Uhr
Die Pflegerechtsreform (PSG II und III) und die Auswirkungen auf die Sozialhilfe
Herr Walter Strohmeyer, Regierungsdirektor a. D., freier Dozent für Sozialrecht
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
Für Interessenten
ab 16:30 Uhr
Beginn des Rahmenprogramms
20:00 Uhr
Arbeitsessen
Freitag, 23.09.2016
09:00 Uhr
Das Bundesteilhabegesetz kommt - endlich!
Herr Dr. Peter Gitschmann, Leiter der Abteilung Rehabilitation und Teilhabe, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der FH Hamburg
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
10:15 Uhr
Kommunikationspause
10:35 Uhr
„The Long Goodbye“: Endgültiger Abschied vom Sozialhilferecht durch BTG und PSG III?
Herr Franz Dillmann, Abteilungsleiter Recht im Sozialdezernat des Landschaftsverbandes Rheinland
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
11:50 Uhr
Die strukturierte Selbsteinschätzung als Startpunkt für eine gelingende Organisationsentwicklung
Herr Ronald de Jonge, Leiter Arbeit und Soziales, Sopra Steria GmbH
Anfragen und Diskussion zum Vortrag
gegen 13:00 Uhr
Ende der Tagung
anschließend Arbeitsessen

Inhalte der Vorträge

Aktuelle Entwicklungen im SGB XII - Neuregelungen in der Sozialhilfe und in der Grundsicherung im Alter sowie anstehende Änderungen des SGB XII

Herr Svante Bernstein
Der Referent wird in seinem Beitrag Hintergrund und Zweck der Neuregelungen des SGB XII zum 1. Januar 2016 darlegen. Daneben soll der Gesetzesentwurf zur Neuermittlung der Regelbedarfe und zur Änderung des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch ausführlich vorgestellt werden, um die Praktiker frühzeitig über die neue Rechtslage zu informieren. Der Referent wird seine Erfahrungen im Umgang der Länder sowie der Träger der Sozialhilfe mit der Bundesauftragsverwaltung einfließen lassen. Insbesondere werden die neuen verfassungsrechtlichen Vorgaben zur Regelbedarfsermittlung sowie die geplante Neukonzeption der Regelbedarfsstufen für Erwachsene und die Wechselwirkungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende aufgezeigt. Darüber hinaus soll ein Bogen zu weiteren Schwerpunkten dieser Tagung gespannt werden - zum geplanten Bundesteilhabegesetz, zu den Pflegestärkungsgesetzen II/III sowie zu den Neuregelungen zur Sozialhilfe für Ausländer.

Aktuelle Rechtsprechung im SGB XII - Sozialhilfeträger als „Mädchen für alles“?

Frau Jutta Siefert
Die Sozialhilfeträger als "Mädchen für Alles", wo sie doch nach § 2 SGB XII nur nachrangig zuständig sind? Fragen der Leistungszuständigkeit der Sozialhilfe, auch in Abgrenzung zu anderen Sozialleistungsgesetzen, ebenso wie die der Refinanzierung getätigter Aufwendungen bildeten den Schwerpunkt und Hintergrund der in jüngerer Zeit ergangenen Rechtsprechung des 8. Senats des BSG. Anhand aktueller Entscheidungen werden Grundlinien zum Aufgabenverständnis wie auch der Grenzen der Sozialhilfe aufgezeigt.

Zuwanderung in die Grundsicherung - vom SGB II zum SGB XII. Eine aktuelle Bestandsaufnahme

Frau Rodopi Panidou
Arbeitsuchende Unionsbürger sind von Leistungen nach dem SGB II ausgeschlossen, urteilte noch vor kurzem der EuGH. Daraufhin sprach das BSG diesen Unionsbürgern einen Anspruch auf SGB XII-Leistungen zu. Worauf stützt das BSG seine Rechtsprechung und weshalb folgen bereits jetzt schon diverse Landessozialgerichte dieser Auffassung ganz deutlich nicht? In ihrem Vortrag nimmt die Referentin eine Bestandsaufnahme der aktuellen Sach- und Rechtslage vor und stellt die Auswirkungen der Rechtsprechung durch das BSG für die SGB XII-Behörden, unter Berücksichtigung der verschiedenen Spannungsverhältnisse, dar.

Die Pflegerechtsreform (PSG II und III) und die Auswirkungen auf die Sozialhilfe

Herr Walter Strohmeyer
Die Pflegerechtsreform erstreckt sich bereits über mehrere Jahre. PSG I und II sind in Kraft. Schließt das jetzt anstehende PSG III diesen Prozess ab? Ist die Pflege nunmehr ausreichend gestärkt? Der Referent wertet diesen Entwicklungsprozess und arbeitet insbesondere die Auswirkungen auf die Sozialhilfe für die Kommunen als Hauptkostenträger heraus.

Das Bundesteilhabegesetz kommt - endlich!

Herr Dr. Peter Gitschmann
Seit bald 10 Jahren wird die notwendige Reform der Eingliederungshilfe (bisher: 6. Kapitel SGB XII) sozial- und fachpolitisch diskutiert und insbesondere von der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister/innen (ASMK), in der aktuellen Legislaturperiode nun auch von der Bundesregierung vorangetrieben; inzwischen liegt der Referentenentwurf vor und das Gesetzgebungsverfahren zu einem die gesamte Eingliederungshilfe aus dem SGB XII herauslösenden Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat begonnen. Der Referent stellt die Reformnotwendigkeiten, die Ziele sowie die wesentlichen Inhalte des BTHG vor und arbeitet die daraus resultierenden Veränderungschancen in den bestehenden Teilhabeleistungssystemen heraus.

„The Long Goodbye“: Endgültiger Abschied vom Sozialhilferecht durch BTHG und PSG III?

Herr Franz Dillmann
Die über 50 Jahre, zunächst ab 1962 im Bundessozialhilfegesetz, ab 2005 im SGB XII verortete Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, die alle Teilhabebereich umfasst, soll durch das BTHG nunmehr in das SGB IX als eigenes Leistungsgesetz implantiert werden. Sind damit jahrzehntelange sozialhilferechtliche Anwendung und Auslegung verloren? Was bleibt vom Sozialhilferecht und welche finanziellen, administrativen und strategischen Auswirkungen wird der normative Transfer für die zuständigen Leistungsträger zeitigen? Genauer betrachtet werden muss ebenso die durch das PSG III neu formierte und geschärfte Schnittstelle der Eingliederungshilfe zur im SGB XII verbleibenden Hilfe zur Pflege.

Die strukturierte Selbsteinschätzung als Startpunkt für eine gelingende Organisationsentwicklung

Herr Ronald de Jonge
Wir erleben die Sozialverwaltung im Aufbruch in Richtung Digitalisierung. Bürgerinnen und Bürger zeigen gesteigerte Erwartungen in Bezug auf die Schnelligkeit und Transparenz des Verwaltungshandelns. Zeitgleich müssen Politik und Verwaltung auf allen Ebenen in immer kürzeren Zyklen Entscheidungen treffen und Auskunft geben. Eine bessere Personalausstattung ist vielfach eine Illusion. Diesen Herausforderungen müssen sich die Akteure der Sozialverwaltung stellen. Eine neue Form der Organisationsentwicklung denkt Anforderungen der IT-Systeme mit und vereinigt sie in einem flexiblen Prozessmanagementsystem. Der Referent stellt Analysewerkzeuge vor und zeigt auf, wie sich Verwaltungen möglichst aus eigener Kraft mit dem Thema beschäftigen können.

Referenten

Herr Svante Bernstein

Herr Svante Bernstein, Volljurist, arbeitet seit Ende 2006 im Bundesministerium für Arbeit und Soziales; nebenberuflich hält er Seminare als Referent für Sozialrecht. Im Bundesministerium war er zunächst in den Bereichen „Grundsicherung für Arbeitsuchende“ sowie „Arbeitnehmer-Entsendegesetz“ tätig. Seit 2013 ist er Referent im Bereich „Grundsatzfragen der Sozialhilfe - Lebensunterhaltsleistungen“. In die Arbeit des Referats fallen insoweit die Aspekte Regelbedarfe, abweichende Regelsatzfestsetzung, Mehrbedarfe, Bedarfe für Unterkunft und Heizung im SGB XII. Weitere Schwerpunkte sind die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und damit verbunden die Implementierung und Umsetzung der Bundesauftragsverwaltung im Vierten Kapitel SGB XII. Herr Bernstein ist an der Ausarbeitung von Empfehlungen, Rundschreiben und Weisungen des Referats beteiligt. Daneben betreut er die rechtliche Umsetzung der Regelbedarfsermittlung, die ebenso wie die jährliche Regelbedarfsfortschreibung zu den Aufgaben des Referats zählt.

Herr Franz Dillmann

Herr Franz Dillmann, Volljurist, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag, Rechtsanwalt, seit 1996 beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln, dort seit 2005 Leiter der Abteilung Recht im Dezernat Soziales. Der LVR ist als großer überörtlicher Sozialhilfeträger unter anderem zuständig für die Eingliederungshilfe. Er publiziert seit vielen Jahren regelmäßig in juristischen Fachzeitschriften und Onlinemagazinen zu sozialrechtlichen Fragen. Ferner ist er als nebenamtlicher Dozent für Sozialrecht tätig, zurzeit am Institut für öffentliche Verwaltung NRW.

Herr Dr. Peter Gitschmann

Herr Peter Gitschmann, Dr. rer. soc., arbeitete bis 1990 als Wissenschaftler an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut für Politikwissenschaft, insbesondere zu Fragen der Alterssozialpolitik und sozialen Gerontologie. Seit 1990 ist er in der Hamburger Sozialbehörde tätig, leitet dort seit einigen Jahren die Abteilung Rehabilitation und Teilhabe mit weitgehender behindertenpolitischer ministerieller und Grundsatzzuständigkeit und ist dadurch in den gesamten Gesetzesvorbereitungsprozess intensiv eingebunden.

Herr Ronald de Jonge

Herr Ronald de Jonge ist Senior Manager Public Services bei Sopra Steria Consulting und Experte für digitale Transformation in der Sozialverwaltung. Der studierte Personal- und Organisationsentwickler war langjährig Führungskraft im öffentlichen Dienst und hat bei Sopra Steria Consulting die Leitung des Politikfelds „Arbeit und Soziales“ übernommen. Sein Spezialgebiet sind das Changemanagement und die Optimierung von Geschäftsprozessen. Er berät unter anderem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Frau Rodopi Panidou

Frau Rodopi Panidou, M.L.E. und Volljuristin, ist seit 2008 im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende beschäftigt. Seit 2012 leitet sie das Referat Grundsatz und Recht der MainArbeit des kommunalen Jobcenters der Stadt Offenbach am Main. Im Rahmen dieser Aufgabe ist sie zugleich Justiziarin des als kommunaler Eigenbetrieb organisierten Jobcenters. Sie ist zudem als Dozentin für Sozialrecht für den Rechtskreis SGB II tätig und hier insbesondere Expertin für die Frage von Leistungsansprüchen von Ausländern.

Frau Jutta Siefert

Frau Jutta Siefert ist seit Juli 2012 als Richterin am Bundessozialgericht tätig und dort dem 7. und 8. Senat zugewiesen, die für die Rechtsgebiete Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsrecht zuständig sind. Zuvor war sie am Landessozialgericht Baden-Württemberg im Schwerpunkt mit Fragen des Unfallversicherungsrechts befasst, die sie auch in ihrer Tätigkeit als Mitautorin eines Handbuchs weiter beschäftigen. Veröffentlichungen im Arbeitsförderungsrecht, der Sozialhilfe, dem Sozialverwaltungsverfahrensrecht und dem Sozialgesetzbuch Allgemeiner Teil runden ihre wissenschaftliche Arbeit ab, die durch Vortragstätigkeiten insbesondere zur Sozialhilfe und dem Asylbewerberleistungsgesetz ergänzt wird.

Herr Walter Strohmeyer

Herr Walter Strohmeyer ist im Lehramt als Dozent für Sozial- und Baurecht an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland Pfalz tätig. Nach seiner Diplomierung und dem Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie begann seine berufliche Laufbahn bei der Stadt Koblenz, wo er bereits sehr früh am dortigen Studieninstitut Lehraufträge in verschiedenen Studienfächer übernahm, bis er 1985 als hauptamtlicher Dozent an der Hochschule berufen wurde. Darüber hinaus leitet er bei verschiedenen Fortbildungsträgern, so auch seit über 20 Jahren beim Kommunalen Bildungswerk e.V., erfolgreich von ihm entwickelte Seminarreihen zum Sozialrecht. Da er auch einige Jahre Bürgermeister einer Kleinstadt war, obliegt seine besondere Aufmerksamkeit stets den oft vernachlässigten Belangen der kommunalen Praxis.

Rahmenprogramm

Besuch des Schlosses Friedrichsfelde mit anschließendem Spaziergang durch den Tierpark
Mitten im Tierpark präsentiert sich das frühklassizistische Schloss Friedrichsfelde. Ursprünglich 1685 für den kurbrandenburgischen Marinedirektor erbaut, erfuhr es eine wechselvolle Geschichte unter den verschiedensten Schlossherren. Neben den Markgrafen von Brandenburg-Schwedt, den Grafen Tolstoi, der Herzogin Catharina von Holstein-Beck und der Familie von Treskow waren die schillerndsten Bewohner auf Friedrichsfelde sicherlich Ferdinand Prinz von Preussen, der Herzog Peter Biron von Kurland und seine Frau Dorothea. Einer der bekanntesten Prinzen von Preussen, Louis Ferdinand, wurde hier im Schloss geboren. Zu den bekanntesten Besuchern auf Friedrichsfelde zählen neben vielen anderen Napoleon Bonaparte, Zar Alexander I. und König Friedrich August von Sachsen. Treffpunkt: 16:45 Uhr an der Rezeption des Tagungshotels Beginn der Führung: 17:00 Uhr Ende: gegen 18:00 Uhr mit anschließender selbstständiger Besichtigung des Tierparks Berlin Friedrichsfelde
Führung durch das Museum für FIlm und Fernsehen
Im Mittelpunkt der Ständigen Ausstellung stehen die beiden Leitmedien Film und Fernsehen, von ihren Anfängen bis in die Gegenwart: So reicht die Ausstellung zur Geschichte des Films von der Zeitungsannonce des Wintergarten-Programms 1895 bis zu Exponaten, die die jeweils aktuellsten Träger des Deutschen Filmpreises repräsentieren. Neben den Entwicklungen der deutschen Filmgeschichte sind die internationalen Beziehungen – vor allem zu Hollywood – ein weiterer Schwerpunkt. Die Leistung und das Schicksal der von den Nationalsozialisten ins Exil getriebenen Filmkünstler finden in einem eigenen Raum besondere Aufmerksamkeit. Die Schau zum deutschen Fernsehen hingegen reicht von den ersten Experimenten mit der Direktübertragung elektronischer Bilder bis zu deren selbstverständlicher Verfügbarkeit im heutigen Alltag. Die Ständige Ausstellung stellt Bezüge von der Mediengeschichte zu Kultur und Gesellschaft wie auch zu politischen Ereignissen her. Denn die Umbrüche der deutschen Geschichte – vom Kaiserreich zur Weimarer Republik, vom Nationalsozialismus zu den Nachkriegsentwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR bis hin zur Wiedervereinigung – boten dem Film wie auch dem Fernsehen immer wieder neue und zum Teil drastisch veränderte oder eingeschränkte künstlerische, wirtschaftliche und politische Bedingungen. Phasen der vergleichsweise freien Entfaltung und solche der rigiden Kontrolle folgten aufeinander. Einzigartige Exponate aus den reichen Sammlungen der Deutschen Kinemathek und zentrale Szenen aus den Filmen veranschaulichen die wichtigsten Entwicklungen. Abfahrt: 16:30 Uhr vor dem Tagungshotel Beginn: 17:00 Uhr Rückfahrt zum Tagungshotel: 19:15 Uhr
Besuch einer Plenarsitzung im Deutschen Bundestag
Erleben Sie eine Plenarsitzung im Deutschen Bundestag von der Besuchertribüne des Plenarsaals. Sie nehmen etwa eine Stunde an einer Bundestagsdebatte teil. Im Anschluss ist - abhängig von der aktuellen Arbeitssituation des Parlamentes oder von der Wetter- oder Sicherheitslage - ein individueller Kuppelbesuch möglich. Bitte beachten Sie, dass ein gültiges Personaldokument mitgeführt werden muss. Abfahrt: 18:45 Uhr vor dem Tagungshotel Beginn: 20:00 Uhr Rückfahrt: 21:30 Uhr zum Tagungshotel
Stadtrundfahrt "Berliner Kieze"
Lernen Sie die Berliner Bezirke Kreuzberg und Prenzlauer Berg einmal abseits touristischer Pfade kenne und erkunden Sie diese mit uns zusammen zu Fuß. Die Berliner Kieze bieten viele interessante und oft wenig bekannte Ecken mit ganz besonderem Flair.

Aussteller und Medienpartner

Tagungsort

Abacus Tierpark Hotel Berlin
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62
Fax +49 (0) 30 - 51 62 - 400
Website Abacus Tierpark Hotel

Tagungsvideo

Tagungsorganisation

Seminare für Mitarbeiter/innen aus Sozialämtern

Diese Zusammenstellung enthält 20 Veranstaltungen.

SGB XII - Hilfe zur ambulanten Pflege

01
Hilfe zur ambulanten Pflege nach dem 7. Kapitel SGB XII - Gesetzesintentionen und Wirklichkeit
23.11. - 24.11.2017
26.04. - 27.04.2018
22.11. - 23.11.2018
Berlin
Berlin
Berlin

Werkstätten für behinderte Menschen, Werkstättenrecht (WfbM)

02
Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) - das Werkstättenrecht des SGB IX
04.04. - 05.04.2018
Berlin

SGB XII/SGB II - Übergabe-, Altenteils-, Schenkungsverträge - Grundlagen

03
Übergabe-, Altenteils- und Schenkungsverträge - Grundlagen
25.02. - 27.02.2019
Berlin

SGB XII - Überwindung besonderer Sozialer Schwierigk

04
Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten nach den §§ 67 bis 69 SGB XII - Rechtsgrundlagen, Abgrenzungsfragen, praktische Fälle
13.11.2017
12.03.2018
Berlin
Berlin

AsylbLG - Aktuelle Probleme (Teil 1)

05
Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) - Ausgewählte aktuelle Probleme der praktischen Arbeit mit dem AsylbLG (Teil 1)
06.11. - 07.11.2017
27.11. - 28.11.2017
29.01. - 30.01.2018
05.03. - 06.03.2018
16.04. - 17.04.2018
12.11. - 13.11.2018
Berlin
Düsseldorf
Hamburg
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin

SGB XII - Grundsicherung und HZL

06
Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung nach den Kapiteln 3 und 4 SGB XII - nach den Neuregelungen ab 01.07.2017
05.10. - 06.10.2017
01.02. - 02.02.2018
04.10. - 05.10.2018
Berlin
Berlin
Berlin

SGB II/SGB XII - Mischfälle

07
Mischfälle in Haushaltsgemeinschaften (SGB II und SGB XII)
05.10. - 06.10.2017
11.10. - 12.10.2018
Berlin
Berlin

SGB XII - Bestattungskosten sozialhilferechtlicher Anspruch auf Übernahme

08
Bestattungskosten nach SGB XII - Anspruchsvoraussetzungen
16.10.2017
20.11.2017
Berlin
Hamburg

Leistungsrecht auswählen - Behördenzuständigkeit

09
Zuständigkeit der Sozialleistungsträger - das richtige Leistungsrecht auswählen
07.05. - 08.05.2018
Berlin

SGB XII - Systematische Einführung

10
Systematische Einführung in das SGB XII - unter Berücksichtigung der aktuellen Gesetzesänderungen in 2017
12.09. - 14.09.2017
29.11. - 01.12.2017
09.04. - 11.04.2018
Düsseldorf
Berlin
Berlin

SGB XII - Fallmanagement für Behinderte, Hilfeplangespräch

11
Fallmanagement für Menschen mit Behinderung - Aufbau und Durchführung eines Hilfeplangesprächs (Eingliederungshilfe nach SGB XII)
04.06. - 05.06.2018
Berlin

SGB II/XII - Darlehen im Sozialen Sicherungsrecht

12
Darlehen im sozialen Sicherungsrecht nach SGB II und SGB XII
26.11. - 28.11.2018
Berlin

SGB XII/SGB II - Übergabe-, Altenteils-, Schenkungssverträge - Vertiefung

13
Übergabe-, Altenteils- und Schenkungsverträge - Vertiefung
13.11. - 15.11.2017
09.09. - 11.09.2019
Berlin
Berlin

SGB XII - in Pflegeeinrichtungen, Einkommen, Vermögen -Kostenbeitrag Ehegatten

14
Sozialhilfe in Pflegeheimen: Einkommens- und Vermögenseinsatz nach dem SGB XII - ein Workshop für erfahrene Praktiker Auswirkungen der Pflegereform ab 2017
06.11.2017
Berlin

SGB XII - Krankenversicherung - Vertiefung

15
Strategien und Wege zur Senkung von Krankenhilfekosten im SGB XII: spezielle Probleme (Vertiefung)
27.11. - 28.11.2017
26.11. - 27.11.2018
Berlin
Berlin

SGB XII - Krankenversicherung - Grundlagen

16
Strategien und Wege zur Senkung von Krankenhilfekosten im SGB XII (Grundlagen)
12.10. - 13.10.2017
15.03. - 16.03.2018
Berlin
Berlin

SGB XII - Sozialhilfe in Pflegeeinrichtungen - Grundlagen

17
Sozialhilfe in Pflegeheimen nach dem SGB XII: Systematische Einführung in die Rechtsgrundlagen - Grundlagenseminar (unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Pflegereform)
04.12. - 05.12.2017
18.06. - 19.06.2018
10.12. - 11.12.2018
Berlin
Berlin
Berlin

Eingliederungshilfe: seelische Behinderung

18
Ambulante, teilstationäre oder stationäre Eingliederungshilfe? Die richtige Hilfe für erwachsene Menschen mit seelischer Behinderung auswählen
04.10. - 05.10.2017
Berlin

SGB II/SGB XII - Erbrecht

19
Grundlagen des Erbrechts - für Mitarbeiter der SGB II- und SGB XII-Behörden
11.09. - 12.09.2017
Berlin

SGB XII - Bestattungskosten - Praxisfälle

20
Bestattungskosten nach § 74 SGB XII - Fallbeispiele aus der täglichen Praxis
19.06.2018
Berlin
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