Fachtagung am 23. und 24. August 2018

Bundesprüfertage® 2018

Aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Prüfungsalltag

Leiter/innen und Mitarbeiter/innen von Rechnungsprüfungsämtern und anderen Prüfungsbehörden sowie von Rechnungsprüfungsausschüssen
Frühbucherrabatt bis 25.07.2018
Teilnahmegebühr
299,00 Euro
Ab dem 26.07.2018 gilt eine Teilnahmegebühr von 399,00 Euro.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die 18. Bundesprüfertage® greifen auch in diesem Jahr die aktuellen Anforderungen an eine moderne Finanzkontrolle und Rechnungslegung auf und bieten Lösungen und Anregungen für den Prüfungsalltag an.

Für die Auswahl der Themen waren insbesondere die Hinweise aus der Bundesprüfertagung® des vergangenen Jahres maßgeblich sowie die Erfahrungen der Teilnehmenden unserer Seminare für den öffentlichen Finanzbereich. Besondere aktuelle Relevanz hat die bis zum 25. Mai 2018 in allen EU-Mitgliedsstaaten in die Prozesse der Kommunen, Institutionen und Unternehmen zu implementierende EU-Datenschutz-Grundverordnung und deren Bedeutung für die Rechnungsprüfung sowie das E-Rechnungs-Gesetz vom April 2017 und seine Auswirkungen auf die Anforderungen an eine elektronische Rechnungsprüfung.

Über die aktuellen Entwicklungen in Sachen EPSAS, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Sitzung der EPSAS Working Group im Mai 2018, wird ebenso informiert wie über Methoden und Möglichkeiten, auch in schwierigen Prüfungssituationen souverän aufzutreten.

Am zweiten Tagungstag besteht die Möglichkeit, zwischen zwei parallelen Workshops zu wählen und sich entweder zu speziellen Prüfungsfeldern vertiefendes Know-how anzueignen oder wichtige Informationen zur Bedeutung kommunaler Vorverfahren für den Jahresabschluss zu erhalten sowie praktische Erfahrungen der Bewältigung des Prüfungsaufkommens aus der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern vermittelt zu bekommen.

Nicht zuletzt eröffnen die Bundesprüfertage® Berlin die Möglichkeit des intensiven Erfahrungsaustauschs sowie vielfältige Chancen, Netzwerke zu knüpfen und den interkommunalen Austausch zu fördern.

Ihr
Dr. Andreas Urbich
Geschäftsführer Kommunales Bildungswerk e. V.

Tagungsablauf

Donnerstag, 23. August 2018
10:00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer Kommunales Bildungswerk e.V.
10:15 Uhr
EPSAS – Pro und Contra. Was auf die Rechnungsprüfung zukommt
Dr. Karsten Nowak
11:45 Uhr
Mittagspause
12:45 Uhr
Anforderungen an die elektronische Rechnungsprüfung im Zuge des E-Rechnungsgesetzes
Patrick Bardenhagen
14:15 Uhr
Kommunikationspause
14:45 Uhr
Emotionen im Griff - Souverän, auch in schwierigen und belastenden Prüfungssituationen
Dr. Helga Hornung
Moderation: Sebastian H. Geisler
Für Interessenten
ab 16:15 Uhr
Beginn des Rahmenprogramms
20:00 Uhr
Arbeitsessen im Tagungshotel
Freitag, 24. August 2018
Der 2. Tagungstag findet in zwei parallelen Praxisworkshops statt.
Praxisworkshop 1 - Prüfungsfelder
09:00 Uhr
Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung - worauf Rechnungs-prüfer/innen beim Datenschutz achten müssen
Heinz Günther Saupe
10:30 Uhr
Kommunikationspause
11:00 Uhr
Projekte im Fokus der risikoorientierten Prüfung(splanung)
Kerstin Magnussen
Moderation: Sebastian H. Geisler
Praxisworkshop 2 - Prüfungsschwerpunkte zum doppischen Rechnungswesen
09:00 Uhr
Kommunale Vorverfahren und deren Bedeutung im doppischen Jahresabschluss
Gerhard Richter
10:30 Uhr
Kommunikationspause
11:00 Uhr
Wirtschaftsprüfer im Rahmen der kommunalen Rechnungsprüfung - Konkurrenten oder Partner?
Uwe Lezius
Moderation: Dr. Karsten Nowak
gegen 14:00 Uhr
Ende der Tagung, Abschluss-Buffet

Inhalte der Vorträge

EPSAS – Pro und Contra. Was auf die Rechnungsprüfung zukommt

Dr. Karsten Nowak
In der bevorstehenden EPSAS Working Group Sitzung im Mai 2018 wird Eurostat voraussichtlich den Entwurf eines EPSAS Framework vorlegen. Dieses Framework bildet dann die Grundlage für die weitere Entwicklung von EPSAS Standards. Das EPSAS-Reformprojekt der Europäischen Kommission basiert auf der EU-Richtlinie 2011/85. Diese Richtlinie hinterfragt, ob IPSAS geeignet sein könnten, die finanzstatischen Daten in der EU zu verbessern. Seit 2011 wird in der EU intensiv darüber diskutiert, ob IPSAS sich als Bezugsrahmen für die Entwicklung von EPSAS eignen bzw. wie die EPSAS ausgestaltet sein sollen. In den letzten zwei Jahren wurde vor allem über die Zwecke und Grundsätze öffentlicher Rechnungslegung diskutiert. Begleitet wird die Diskussion in Deutschland durch die Frage, ob EPSAS überhaupt sinnvoll seien und welche Vorteile ein doppisches System gegenüber der kameralen Rechnungslegung habe. Auch Bundestag und Bundesrat haben sich mit den EPSAS befasst. Die Präsidentenkonferenz der Rechnungshöfe des Bundes und der Länder und auch einzelne Rechnungshöfe sind an der Diskussion beteiligt. Der Vortrag geht umfassend auf die Entwicklung seit 2011 ein und stellt dabei nochmals die Vorteile der Doppik dar. Aus wissenschaftlicher Sicht werden dann Zwecke und Grundsätze öffentlicher Rechnungslegung formuliert. Diese dienen im nächsten Schritt dazu, Anforderungen an die Definition von EPSAS zu formulieren. Schließlich werden aktuelle Entwicklungen aus der Arbeit der EPSAS Working Group und aus der Working Cell EPSAS Standards vorgestellt. Der Vortrag schließt (je nach Erkenntnis aus der Mai Working Group Sitzung) mit einem Ausblick auf eine eventuelle EU-Verordnung EPSAS.
Schwerpunkte:
  • Doppik - ein Mehrwert für unsere Demokratie
  • Das EPSAS-Reformprojekt der Europäischen Kommission
  • Anforderungen an die Ausgestaltung der EPSAS
  • Bericht aus der EPSAS Working Group und EPSAS Working Cell
  • Ausblick: Wann kommt eine EU-Verordnung EPSAS?

Anforderungen an die elektronische Rechnungsprüfung im Zuge des E-Rechnungsgesetzes

Patrick Bardenhagen
Mit der E-Rechnungsverordnung hat die Bundesregierung die vorerst letzte entscheidende Weiche gestellt: Wer Aufträge für die öffentliche Verwaltung ausführt, muss diese künftig per E-Rechnung abrechnen. Alle diese Maßnahmen verfolgen das Ziel, der elektronischen Rechnung zum Durchbruch zu verhelfen. Vor dem Hintergrund der Einführung des digitalen Rechnungserfassungssystems ergeben sich aus der Sicht der Prüfungseinrichtungen für die neuen Prozesse viele Anpassungsbedarfe. Der Vortrag soll die Anforderungen an die elektronische Rechnungsprüfung im Hinblick auf die organisatorischen Anforderungen sowie an die elektronische Archivierung und Wiederherstellung aus Sicht der Prüfungsämter darstellen. Aus und für die Verwaltungspraxis sollen in diesem Vortrag Denkanstöße für die Einführung der E-Rechnung im kommunalen Bereich gegeben werden.
Schwerpunkte:
  • Ausgangssituation: Die EU-Richtlinie, das E-Rechnungs-Gesetz und die E-Rechnungsverordnung
  • Anwendungsbereich/Betroffene Institutionen
  • Zeitplan zur verbindlichen Anwendung und deren Ausnahmen
  • Der Begriff der „elektronischen Rechnung“ und deren Bestandteile
  • Anforderungen an die elektronische Rechnungsprüfung aus Sicht der Prüfungsämter
  • Vorgehensweise bei der Umstellung auf die elektronische Rechnungsverarbeitung
  • Anforderungen an die elektronische Archivierung und Wiederherstellung
  • organisatorische Anforderungen an den elektronischen Workflow aus Prüfungssicht

Emotionen im Griff - Souverän, auch in schwierigen und belastenden Prüfungssituationen

Dr. Helga Hornung
Stetig wachsende Anforderungen an Führungskräfte und Mitarbeitende mit prüfenden Aufgaben erfordern Veränderungen und Anpassungen auch auf der persönlichen Ebene. Die Fähigkeit zur emotionalen Intelligenz gestaltet den Umgang mit sich selbst und mit anderen. Die Entwicklung der sozialen Kompetenz erleichtert das Miteinander im beruflichen Umfeld. Mit mentalen, körperlichen und verhaltensorientierten Anregungen im beruflichen Alltag kann das eigene Belastungsgefühl vermindert und das Wohlgefühl erhöht werden.
Schwerpunkte:
  • Stress in Prüfungssituationen
  • Verhaltensmuster erkunden
  • Emotion und körperliche Reaktion
  • Selbstregulationstechniken

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung - worauf Rechnungsprüfer/innen beim Datenschutz achten müssen

Hein Günther Saupe
Bis zum 25. Mai 2018 ist die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Behörden, Kommunen und Unternehmen aller europäischen Mitgliedsstaaten umzusetzen. Das bedeutet, dass die internen Prozesse bis zu diesem Zeitpunkt umzustellen sind und die Aufsichtsbehörden die Datenschutzprozesse in den Organisationen und Institutionen entsprechend den Vorgaben der EU-DSGVO kontrollieren dürfen. Eine Schonfrist gibt es nicht. In dem Vortrag werden die Aufgaben der Rechnungsprüfung im Lichte der neuen EU-DSGVO vs. Gemeindeordnung und der Rechnungsprüfung behandelt. Die Rechnungsprüfung hat das Recht, Aufklärung und Nachweise zu verlangen, die für eine sorgfältige Prüfung erforderlich sind. Der Referent zeigt auf, ob und inwieweit dieses Recht eine „Begrenzung“ durch die Vorschriften des Datenschutzes und der Datensicherheit erfährt und welche Rolle dabei einem Internen Kontrollsystem bzw. einer Internen Revision zukommt.
Schwerpunkte:
  • Prinzipien des Datenschutzes und der Datensicherheit - welche Methodik liegt dem Standard Datenschutzmodell DSM der Aufsichtsbehörden zugrunde?
  • Darstellung datenschutzrechtlicher Probleme anhand tatsächlicher Prüfberichte - wie detailliert dürfen Rechnungsprüfungsberichte sein?
  • Welche datenschutzrechtliche Bedeutung haben Pseudonymisierungen und der Grundsatz der Datensparsamkeit für die Prüfberichte der Rechnungsprüfungsämter?

Projekte im Fokus der risikoorientierten Prüfung(splanung)

Kerstin Magnussen
Die Öffentliche Verwaltung wird in ihrem Handeln zunehmend durch Projektarbeit beeinflusst. Dieses wird u. a. durch komplexe Aufgabenstellungen und Veränderungsprozesse wie beispielsweise Digitalisierung, Einführung IT-gestützter Fachverfahren, Bau- und anderen Investitionsprojekten oder zusätzlicher Aktivitäten im Zuge gesellschaftlicher Entwicklungen wie der Integrations- sowie Sozial- und Jugendarbeit deutlich. Lücken im Planungs- und Steuerungsprozess der Projekte führen nicht selten zu Kostensteigerungen, Qualitätsmängeln, Terminüberschreitungen bis hin zum kompletten Scheitern des Projektes oder sogar der Rückabwicklung bewilligter Fördermittel. Die aufgezeigten Auswirkungen belegen den Bedarf, das Themenfeld der Projektprüfung im Zuge der Prüfungsplanung und -konzeption weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund ist die Steuerung dieser Prozesse als unerlässliche Kernkompetenz für Rechnungsprüfer in ihrer Rolle der begleitenden Beratung und Prüfung unverzichtbar. Ziel des Vortrages ist es, einen Überblick zu den personellen und organisatorischen Auswirkungen und Rahmenbedingungen von Projekten im öffentlichen Kontext zu verschaffen. Die Referentin stellt dar, welche Schwerpunkte für projekt- und prozessbegleitende Prüfungen zu setzen sind und welche projektspezifischen Aspekte für eine risikoorientierte Prüfung herangezogen werden sollten.
Schwerpunkte:
  • Projektrevision und Schwerpunkte projektbegleitender Prüfungen mit dem Fokus auf ausgewählte Prozesse im Projekt
  • Worauf im Zuge einer risikoorientierten Prüfung und -planung im Kontext der Projektprüfungen zu achten ist
  • Auswirkungen (steigender) Projektarbeit auf die internen Prozesse - Personal und Organisation
  • Der Projektplanungs- und Steuerungsprozess im Fokus der begleitenden Prüfung
  • Erfolgsfaktoren für eine strukturierte und zielorientierte Projektbearbeitung
  • Risikofaktor Personalkapazitäten, Projektsteuerung und -koordination

Kommunale Vorverfahren und deren Bedeutung im doppischen Jahresabschluss

Gerhard Richter
Die Prüfungen von kommunalen Jahresabschlüssen werden nach dem Prinzip des risikoorientierten Prüfungsansatzes durchgeführt. Danach erfolgen die Einschätzungen der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Kommunen über eine grundsätzliche Risikoeinschätzung, der Analyse der Systeme und Prozesse und der grundsätzlichen Prüfung des Internen Kontrollsystems. Nur wenn sichergestellt ist, dass ein Kontrollsystem intern so ausgerichtet ist, dass Fehler bereits kurz nach ihrem Auftreten erkannt werden oder optimalerweise erst gar nicht entstehen, kann der Abschlussprüfer sich auf Stichproben verlassen, um auf das Gesamtwerk schließen zu können. Dabei liegt ein Hauptaugenmerk auf den Prozessen, mit denen rechnungslegungsrelevante Daten in das Buchhaltungssystem kommen und dort weiterverarbeitet werden. Um die Vollständigkeit, Richtigkeit und Periodenabgrenzung prüfen zu können, sind neben der obligatorischen Prüfung des Hauptsystems auch alle rechnungslegungsrelevanten vorgelagerten Systeme sowie die Übertragung der Daten in das Hauptsystem zu prüfen.
Schwerpunkte:
  • Risikoorientierter Prüfungsansatz vs. Vorverfahren
  • Schnittstellen-Plausibilisierung und -prüfung
  • Risiken fehlender Abgleiche
  • Rolle der einzelnen Akteure Fachbereich/Kämmerei/Rechnungsprüfer

Wirtschaftsprüfer im Rahmen der kommunalen Rechnungsprüfung - Konkurrenten oder Partner?

Uwe Lezius
Mit der Flut der zu prüfenden Jahresabschlüsse ist für viele Rechnungsprüfungsämter eine Zusammenarbeit mit Wirtschaftsprüfern privater Unternehmungen unerlässlich geworden, um das Arbeitspensum zu bewältigen und so eine ordnungsgemäße öffentliche Finanzkontrolle sicherzustellen. In dem Vortrag wird dargestellt, wie es gelingen kann, eine Zusammenarbeit zwischen kommunaler Rechnungsprüfung und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft konstruktiv und effizient zu gestalten. Der Referent zeigt anhand eigener Erfahrungen auf, wie aus seiner Sicht die Wirtschaftsprüfung die öffentliche Finanzkontrolle wirkungsvoll unterstützen kann, welche Herausforderungen dabei auf beide Partner zukommen und worauf von beiden besonders zu achten ist. Deutlich werden mögliche Chancen für den Ausbau einer Zusammenarbeit, aber auch ihre Risiken und Grenzen.
Schwerpunkte:
  • Integration und Verwertung vorliegender Prüfungsberichte - Vermeidung von Doppelprüfungen
  • Abstimmung von Prüfungsschwerpunkten
  • Kommunikation: vor - während - nach der Prüfung
  • Koordination von Arbeitspapieren
  • Erwartungshaltungen - Verständnisfindung

Referentinnen und Referenten

Dr. Karsten Nowak
Dr. Karsten Nowak
Dr. Karsten Nowak
Herr Dr. Karsten Nowak ist Direktor und Leiter der Grundsatzabteilung beim Hessischen Rechnungshof. In dieser Funktion ist er u. a. zuständig für das interne und externe Rechnungswesen, das Controlling, für betriebswirtschaftliche Sonderfragen, für den Produkthaushalt und für die Bemerkungen des Hessischen Rechnungshofs. In den Jahren 2000 bis 2003 hat Dr. Nowak als Geschäftsbereichsreferent für einen börsennotierten Energieversorger gearbeitet. Dort hat er ein wertorientiertes Controllingssystem konzernweit konzeptionell entwickelt und implementiert. Von 1996 bis 2000 promovierte er an der Universität Mannheim zum Thema "Marktorientierte Unternehmensbewertung". Vor seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann.
Platzhalter Dozent
Patrick Bardenhagen
Patrick Bardenhagen
Patrick Bardenhagen ist seit 2015 im Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Stade tätig und hier Teamleiter. Sein dortiges Aufgabengebiet umfasst die Prüfungen der Jahresabschlüsse und alle Prüffelder mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Seine Schwerpunkte sind die Prüfung von Benutzungsgebühren, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie das Controlling und Risikomanagement. Ein besonderer Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf den Organisationsveränderungen im Rahmen der Einführung und Umsetzung der elektronischen Rechnungsprüfung. Herr Bardenhagen absolvierte 2008 erfolgreich ein duales Betriebswirtschaftsstudium, welches er als Diplom-Kaufmann abschloss. Im Anschluss daran baute er bei einem kommunalen Energieversorgungsunternehmen ein Controlling auf und studierte parallel dazu Wirtschaftswissen-schaften mit dem Abschluss als Master of Science. Nach diesem Studium implementierte er bei dem Energieversorgungsunternehmen erfolgreich eine Innenrevision. Im Rahmen einer Dozententätigkeit für Betriebswirtschaftslehre bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade gibt er seit 2010 seine Kenntnisse an Betriebswirte weiter. Seine letzten Publikationen umfassten die Bereiche Controlling und kommunale Steuern, wie die Vergnügungssteuer als Lenkungsinstrument der Kommunen und der Gewerbesteuererlass bei Kommunen aufgrund der Tonnagebesteuerung sowie das Controlling.
Dr. Helga Hornung
Dr. Helga Hornung
Dr. Helga Hornung
Frau Dr. Hornung ist Diplom-Verwaltungswirtin und Master of Public Administration. Sie promovierte zum Thema "Örtliche Finanzkontrolle als Innovationsfaktor". Seit 2003 leitet sie die Revision des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. Diese kommunale Prüfungsorganisation prüft Jahresabschlüsse und führt interne Prüfungen des kommunalen Verbandes und seiner Eigengesellschaften durch. Frau Dr. Hornung verfügt über jahrelange Erfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsgebieten und Behörden der öffentlichen Verwaltung. Sie führt seit mehreren Jahren Seminare für öffentliche Prüfungsorganisationen durch und ist zertifizierte Trainerin für ein Persönlichkeitsmodell und ein Stressmodell.
Heinz Günter Saupe
Heinz Günter Saupe
Heinz Günter Saupe
Herr Saupe war lange Jahre Leiter der Stabsstelle Datenschutz und Leiter einer Task-Force IT-Sicherheit der Stadt Duisburg. Er weist eine langjährige Erfahrung als behördlicher und betrieblicher Datenschutzbeauftragter und Personalratsvorsitzender - Innere Verwaltung der Stadt Duisburg - auf. Er verfügt inzwischen über eine zwanzigjährige Erfahrung als Dozent, Berater und Projektleiter für Datenschutzrecht, Personalvertretungsrecht und Informationssicherheit auf der Grundlage der ISO 27001 IT-Grundschutz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sowie Projektmanagement und Controlling für Betriebe und Verwaltungen. Er ist Verwaltungsfachwirt und Absolvent des Stufenprogramms Diplom-Controller Akademie-Deyhle.
Kerstin Magnussen
Kerstin Magnussen
Kerstin Magnussen
Kerstin Magnussen ist seit 2010 als Beraterin und Trainerin und Unternehmerin "Beratung und Personal" freiberuflich tätig. Sie weist eine mehr als fünfundzwanzigjährige Praxiserfahrung in der Personalarbeit mit langjähriger Verwaltungs- und Führungserfahrung auf, die sie in verschiedenen öffentlichen Institutionen gesammelt hat. Daneben war sie in verantwortlicher Rolle als Projektleitung für Personal- und Organisationsprojekte verantwortlich und bringt diese Kompetenz und Praxiserfahrung in ihrer Beratungstätigkeit (Projektsteuerung) und Trainertätigkeit gezielt auf unterschiedlichen Verwaltungsebenen ein. Zugleich ist Frau Magnussen seit Jahren aktiv in die Konzeption zum Kompaktkurs "Personalentwickler" sowie als Dozentin eingebunden und engagiert sich neben der Prüfertätigkeit "Personalentwicklung" im "IHK-Prüfungsausschuss Personalfachkauffrau". Frau Magnussen arbeitet an verschiedenen Publikationen/Veröffentlichungen zur Gestaltung der Personal- und Organisationsarbeit im Öffentlichen Sektor mit. Daneben ist sie als Vortragsrednerin tätig. Sie hat Betriebswirtschaft studiert und neben der Qualifizierung zur Verwaltungswirtin (2. Angestelltenprüfung) und zur Personalfachkauffrau die Zertifizierung zur Projektmanagementfachfrau erlangt.
Platzhalter Dozent
Gerhard Richter
Gerhard Richter
Herr Gerhard Richter ist Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Als Partner der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl & Partner ist Herr Richter für die Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung im Öffentlichen Sektor verantwortlich. Er ist hier seit über zehn Jahren im kommunalen Bereich tätig. Seine beruflichen Schwerpunkte sind neben der Jahresabschluss-erstellung und -prüfung auch die Beratung und das Coaching von Kämmerern und Rechnungsprüfern. Darüber hinaus unterstützt Herr Richter seine Mandanten umfassend zu den Fragen im Rahmen der Umstellungsprozesse nach § 2b UStG sowie zu Tax Compliance. Bereits bei seinen früheren beruflichen Stationen war er mit öffentlichen Unternehmen verbunden. Über mehrere Jahre betreute Herr Richter Unternehmen und Körperschaften der Freien Wohlfahrtspflege und leitete die Revision der mittlerweile aufgelösten Centralen Marketinggesellschaft für die Deutsche Agrarwirtschaft (CMA). Gerhard Richter ist seit 1995 in der Wirtschaftsprüfung tätig.
Uwe Lezius
Uwe Lezius
Uwe Lezius
Uwe Lezius ist Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Partner der Niehoff & Partner Gruppe. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen sowie Lehrbeauftragter der Fachhochschule Münster für Externes Rechnungswesen und für Investitions- und Finanzierungsmodelle. Seit 2010 führt Uwe Lezius Seminare für das Kommunale Bildungswerk e. V. durch.
Sebastian H. Geisler
Sebastian H. Geisler
Sebastian H. Geisler
Herr Sebastian H. Geisler (Ass. iur. und MBA) ist Oberkirchenrat und seit 2015 Leiter des Rechnungsprüfungsamts der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers. Als unabhängige Prüfungseinrichtung führt dieses die örtlichen und überörtlichen Prüfungen in allen Untergliederungen der größten evangelischen Landeskirche einschließlich deren Beteiligungen durch. Herr Geisler ist Verwaltungsrat der Norddeutschen Kirchlichen Versorgungskasse und Vorstand des Landesvereins für Innere Mission, Hannover.

Aussteller und Medienpartner

DATEV eG
DATEV - das ist für viele nicht mehr als ein grünes Quadrat, das einem am Flughafen, auf Lohnabrechnungen oder in der Zeitung begegnet. Wer DATEV näher kennt, weiß: Das Quadrat, steht für qualitativ hochwertige Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und Unternehmen. Dabei kann die Genossenschaft auf über 50 Jahre Erfahrung zurückblicken. Trotz rasanter technologischer Veränderungen ist eines in all den Jahren gleich geblieben: das Streben der DATEV-Mitarbeiter nach höchster Qualität. Bevor sie nicht erreicht ist, gibt sich DATEV nicht zufrieden.
Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Rödl & Partner ist als integrierte Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an 108 eigenen Standorten in 50 Ländern vertreten. Den dynamischen Erfolg in den Geschäftsfeldern Rechtsberatung, Steuerberatung, Steuerdeklaration und Business Process-Outsourcing, Unternehmens- und IT-Beratung sowie Wirtschaftsprüfung verdankt die Gesellschaft den 4.500 unternehmerisch denkenden Partnern und Mitarbeitern. Der interdisziplinäre Ansatz Rödl und Partners ist nicht einzigartig, ebenso wenig die Internationalität oder die besonders starke Präsenz im Bereich der öffentlichen Hand. Es ist die Kombination: Das alles ergibt einen Partner, der so konsequent auf die umfassende Begleitung von Körperschaften und Unternehmen der öffentlichen Hand ausgerichtet ist wie kaum ein zweiter.
Audicon GmbH
Die Audicon GmbH unterstützt seit über 10 Jahren Prüfer und Kämmerer bei der Umstellung auf die Prüfung doppischer Jahresabschlüsse und ist der führende Anbieter von modernen Software-Lösungen und Dienstleistungen rund um Audit, Risk und Compliance. Für die tägliche Arbeit in den Rechnungsprüfungsämtern wurde die Software-Lösung AuditSolutions für die Kommunale Prüfung entwickelt. Sie bietet Rechnungsprüfern optimale Unterstützung für die Prüfung aller praxisrelevanten Prüfungsarten wie die Jahresabschluss-, Kassen-, Vergabe- und Gesamtabschlussprüfung. Modernste Funktionen ermöglichen eine digitale, flexible und risikoorientierte Prüfung und eine mehrstufige Skalierung, Office Connector für einen jeweils aktuellen Bericht und eine Visualisierung der Schlüsselinformationen sorgen für eine hohe Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Prüfung.
ibo Software GmbH
Als Entwickler und Anbieter der Revisionssoftware ibo QSR – Qualitäts-Sicherung und Revision – blickt ibo Software GmbH auf über 20 Jahre Revisionserfahrung zurück und ist in vielen Branchen zum Marktführer avanciert. Mit ibo QSR organisieren sich Revisionen aller Art, unabhängig von Revisionsgröße oder Branche, im deutschsprachigen Raum sowie auch international. Als Datenbanklösung aufgebaut, erstellen Sie in ibo QSR Ihre Prüfungsplanung und wickeln die täglichen Revisionsarbeiten stringent, dokumentiert und auswertbar ab. Ein breites Spektrum an Funktionen kann individuell nach Ihren Bedürfnissen konfiguriert werden. Von der risikobewerteten Planung, über die Prüfungsdurchführung mit Berichtserstattung, hin zu Reporting und Follow-Up bietet Ihnen ibo QSR alles was Sie benötigen. Auch individuelle Software-Lösungen und umfassende Anpassungen an Projekte, Organisationen und Prozesse werden dabei umgesetzt. Die Kombination aus stabilen Anwendungen und praxisnaher Benutzerführung versprechen eine messbare Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Tagungsort

Abacus Tierpark Hotel Berlin
Franz-Mett-Str. 3-9
D-10319 Berlin
Tel. +49 (0) 30 - 51 62 - 0
Fax +49 (0) 30 - 51 62 - 400
Website Abacus Tierpark Hotel

Tagungsvideo

Tagungsorganisation

Seminare zum Thema

Diese Zusammenstellung enthält 20 Veranstaltungen.

RP - Kommunale Rechnungsprüfung - Einführung unter Doppikbedingungen

01
Systematische Einführung in die kommunale Rechnungsprüfung unter den Bedingungen des doppischen Haushalts- und Rechnungswesens
26.11. - 27.11.2018
25.11. - 26.11.2019
Berlin
Berlin

RP - Wirtsch. relevante Entsch.

02
Die Beurteilung wirtschaftlich relevanter Entscheidungen durch die Rechnungsprüfung
14.11. - 15.11.2018
15.10. - 16.10.2019
Berlin
Frankfurt am Main

RP - Prüfungsberichte Rechnungsprüfung

03
Prüfungsberichte - ihre effiziente Erarbeitung und Abfassung
19.11. - 20.11.2018
08.05. - 09.05.2019
Berlin
Berlin

Aggression und Gewalt im Außendienst

04
Umgang mit Aggression und Gewalt im Berufsalltag von Außendienstmitarbeitern öffentlicher Verwaltungen
16.07. - 17.07.2018
15.07. - 16.07.2019
Berlin
Berlin

Erfolgs- und Wirtschaftsplan

05
Der Erfolgs- und Wirtschaftsplan des kommunalen Unternehmens - Aufbau, Aussagen, Nutzungsmöglichkeiten (einschl. Wirtschaftlichkeit von Investitionsentscheidungen)
05.06. - 06.06.2019
Berlin

Beteiligungscontrolling - Steuerung und Kontrolle kommunaler Unternehmen

06
Steuerung und Kontrolle kommunaler Unternehmen - eine systematische Einführung in das Beteiligungscontrolling
27.08. - 28.08.2018
29.11. - 30.11.2018
20.02. - 21.02.2019
26.08. - 27.08.2019
Berlin
Frankfurt am Main
Berlin
Berlin

VOB - Einführung in die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen

07
Systematische Einführung in die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) einschließlich aktueller Änderungen ab 2016
05.12.2018
20.02.2019
19.06.2019
04.12.2019
Berlin
Essen
Berlin
Berlin

Mietrecht - Betriebs- und Nebenkosten

08
Betriebskostenrecht - gesetzliche Grundlagen, aktuelle Probleme und Rechtsprechung des BGH
13.09. - 14.09.2018
31.01. - 01.02.2019
Berlin
Berlin

Mietrecht - Vertragsgestaltung, aktuelle Entwicklungen, Rechtsprechung

09
Gewerbemieten/Gewerberaummietrecht/Nutzungsverträge - Vertragsgestaltung, aktuelle Entwicklungen, Rechtsprechung
25.10. - 26.10.2018
28.03. - 29.03.2019
Berlin
Berlin

VOL praktische Probleme nationales Recht Verfahrensfehler

10
Praktische Probleme bei der Anwendung der Vergabe von Liefer- und Dienstleistungen - Schwerpunkt: nationales Recht - typische Verfahrensfehler
03.07. - 04.07.2018
04.12. - 05.12.2018
28.01. - 29.01.2019
20.03. - 21.03.2019
11.07. - 12.07.2019
03.12. - 04.12.2019
09.12. - 10.12.2019
Nürnberg
Berlin
Nürnberg
Berlin
Berlin
Berlin
Nürnberg

RP - Baumaßnahmen

11
Die Prüfung von Baumaßnahmen durch das Rechnungsprüfungsamt
06.11. - 08.11.2018
14.05. - 16.05.2019
13.11. - 15.11.2019
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main

RP - Grundlagen der baufachlichen Rechnungsprüfung

12
Die Prüfung von Baumaßnahmen durch das Rechnungsprüfungsamt - Grundlagen der baufachlichen Rechnungsprüfung
06.11.2018
14.05.2019
13.11.2019
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main

RP - Schwerpunktthema VOB/B

13
Die Prüfung von Baumaßnahmen durch das Rechnungsprüfungsamt - Die Bauleistungen, VOB
07.11.2018
15.05.2019
14.11.2019
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main

RP - Schwerpunktthema HOAI

14
Die Prüfung von Baumaßnahmen durch das Rechnungsprüfungsamt - Die Architekten- und Ingenieurleistungen, HOAI
08.11.2018
16.05.2019
15.11.2019
Berlin
Berlin
Frankfurt am Main

RP - Kaufmän. Buchführung - T1

15
Kaufmännische Buchführung für Rechnungsprüfer - Teil 1: Grundzüge, Aufbau und Zusammenhänge der kaufmännischen Buchführung - Grundwissen für Rechnungsprüfer
10.09. - 12.09.2018
09.09. - 11.09.2019
Berlin
Berlin

RP - Kaufmän. Buchführung - T2

16
Kaufmännische Buchführung für Rechnungsprüfer - Teil 2: Der Jahresabschluss
13.09. - 14.09.2018
12.09. - 13.09.2019
Berlin
Berlin

Jugendhilfe - Controlling

17
Controlling in der Jugendhilfe - systematische Darstellung und praktische Anwendung
29.10. - 30.10.2018
Berlin

RP - Eröffnungsbilanz - Bestätigung

18
Die Prüfung und Bestätigung der kommunalen Eröffnungsbilanz durch die Rechnungsprüfung
08.08.2018
Berlin

SGB II/XII - Darlehen im Sozialen Sicherungsrecht

19
Darlehen im sozialen Sicherungsrecht nach SGB II und SGB XII
26.11. - 28.11.2018
09.09. - 11.09.2019
Berlin
Berlin

RP - SGB II relevantes Fachwissen für Rechnungsprüfer (nach neuer Rechtslage ab dem 01.08.2016)

20
Das Sozialrecht (SGB II) - relevantes Fachwissen für Rechnungsprüfer
13.05. - 14.05.2019
16.03. - 17.03.2020
Berlin
Berlin
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