Fachtag
Code WTT21
Themenbereich: Ordnungsrecht

Fachtag Waffenrecht 2021 - Aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Waffenrecht

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Schwerpunkte

  • (Stand 20.07.2021)

10.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung - Frau Katja Knorscheidt, Geschäftsführerin KBW e. V.

10.15 Uhr Aktuelle Entwicklungen im Waffen- und Beschussrecht und ihre Auswirkungen auf die behördliche Praxis - Herr Niels Heinrich.

  • Das 3. Waffenrechtsänderungsgesetz brachte eine Vielzahl von neuen Regelungen, die in der Praxis zahlreiche Fragen aufwarfen. Eine umfangreiche Sammlung dieser Fragen und der daraus resultierenden Hinweise für die Sachbearbeitung führen in das Seminar ein. Die im Bundesratsverfahren gescheiterte erweiterte Zuverlässigkeits-/Eignungsprüfung wird vor dem Hintergrund praktischer Erkenntnisse erläutert, da in der nächsten Legislaturperiode durchaus ein neues Gesetzgebungsvorhaben hier zu erwarten ist. Auch die kurzfristige Änderung der Beschussverordnung und die neuen Prüfzeichen werden erklärt.

Schwerpunkte des Vortrags

  • ·Veränderte Bedürfnisprüfungen
  • ·Alt-Deko-/Salutwaffen auf WBK - Neu-Deko-Waffen per Anzeigebescheinigung (u. a. Aufbewahrung, Bedürfnis, Erteilungspraxis, rechtliche Auswirkungen)
  • ·In WBK´n eingetragene Waffenteile modularer Waffen ohne nachgemeldete Gehäuse
  • ·Anordnung der Nachkennzeichnung von Waffen und Waffenteilen

11.00 Uhr Kommunikations- und Kaffeepause

11.30 Uhr Betrieb und Prüfungen von Schießstätten unter Berücksichtigung der Anpassungen durch die Waffenrechtnovellierung - Herr Bernd Seifert

  • In dem Vortrag wird der rechtssichere Umgangs mit den Vorschriften und Besonderheiten zur Errichtung und zum Betrieb von Schießstätten nach § 27 WaffG vermittelt. Auf die Besonderheiten nach der Reform wird eingegangen.

Schwerpunkte des Vortrags

  • ·Rechtsgrundlagen: § 27 WaffG, §§ 9 - 12 AWaffV, Schießstandrichtlinie, Umweltschutz, Arbeitsschutz
  • ·Erlaubnisverfahren: Antragsverfahren, Beteiligung anderer Behörden, Schlussabnahme
  • ·Erlaubnisbescheid: Inhalt/Form, Nationales Waffenregister, Auflagen
  • ·Arten von Schießständen:
    • offene, teilgedeckte, gedeckte
    • Kurz-/Langwaffen
    • kombinierte Anlagen
    • Armbrust-/Bogenschießplätze
    • zugelassene Schießübungen
    • Probe- und/oder Testzwecke
  • ·Überprüfung von Schießständen: Zeitrahmen, Zuständigkeit, Einbindung des Schießstandsachverständigen, Mängel, Gefahrenquellen

12.45 Uhr Mittagspause

13.45 Uhr Außenkontrollen im Waffenrecht - praktische Erfahrungen und Tipps - Herr Carsten Amlung

  • In seinem Vortrag vermittelt der Referent das nötige Wissen, welches für die Außenkontrollen nach dem Waffengesetz - als eine ordnungsgemäße Pflichterfüllung der Aufgaben der Waffenbehörden - und deren Anwendung wichtig ist. Anhand praktischer Fallbeispiele wird den Teilnehmern vermittelt, wie sie Kontrolltermine handlungs- und rechtssicher, aber auch bürgerfreundlich vorbereiten und durchführen sowie die resultierenden Erkenntnisse gesetzeskonform verarbeiten können.

Schwerpunkte des Vortrags

  • ·Aufbewahrungskontrollen
  • ·Marktkontrollen
  • ·Kontrollen von Waffenhändlern
  • ·Schießerlaubnisse
  • ·Waffen bei öffentlichen Veranstaltungen

15.00 Uhr Kommunikations- und Kaffeepause

15.15 Uhr Oft nachgefragte oder missverstandene Arbeitsabläufe bei der Nutzung des Nationalen Waffenregisters - Herr Niels Heinrich

  • Seit dem Start der 2. Ausbaustufe des NWR sind die Hersteller und Fachhändler mit an das Register angeschlossen. Immer wieder gibt es Fragen zu Datenkorrekturen, Zuständigkeiten und automatisierten Meldungen. Darüber hinaus kommen immer wieder Sonderfälle vor, wie bsp. das Prozedere bei der Reparatur von Behördenwaffen, dem Erwerb von Alt-Deko-Waffen durch Fachbetriebe, dem Umbau im waffenrechtlichen Sinne oder der Blockierung von Erbwaffen. Fehlerketten, die durch irrtümliche Buchungen entstanden sind, können zunehmend schwerer Aufgelöst werden und das Datenvolumen einzelner Betriebe überlastet die örtliche Software. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis wird ein Problembewusstsein geschaffen und entsprechend sensibilisiert. Praktische Handlungsempfehlungen und Tipps sollen die Arbeit mit dem System erleichtern und effizienter gestalten, das bereits gewonnene Fachwissen soll vertieft werden.

Schwerpunkte des Vortrags

  • ·Zuständigkeiten Behörde - Fachhandel - DVZ - BVA
  • ·Datenerfassung und -berichtigung: Zuständigkeiten, Korrekturen
  • ·Aktivitäten und Transaktionen: Bedeutung, richtiges Auslesen und Schritte bei Fehlbuchungen, Fehlerketten
  • ·Oft nachgefragte oder missverstandene Arbeitsabläufe
  • ·Tipps und Tricks

Ende der Tagung16.45 Uhr

TagungsortABACUS Tierpark Hotel Berlin, Franz-Mett-Str. 3 - 9, 10319 Berlin

Tagungskosten 299,00 € bei Anmeldungen bis 6 Wochen vor dem Tagungstermin, danach 349,00

Sehr geehrte Damen und Herren, das Waffenrecht wurde im Zuge des 3. Waffenrechtsänderungsgesetzes 2020 umfangreich novelliert. Viele der vorgesehenen Schulungen fielen pandemiebedingt aus. Dem so entstandenen Informationsdefizit wurde versucht in Form von Webinaren, kurzen Lehrfilmen oder Handreichungen zu begegnen. Dies ist teilweise gelungen. Dennoch stellen sich nach fast einem Jahr eine ganze Reihe von Themenbereichen dar, bei denen eine Vertiefung sinnvoll wäre, bzw. sich Praxiserfahrungen eingestellt haben, die für die tägliche Arbeit bedeutsam sein können. Der Waffenrechtstag dient der Weitergabe dieser Erfahrungen, der Vertiefung der als relevant erkannten Themenbereiche und natürlich auch dem gegenseitigen Austausch. Besonders im Focus der Veranstaltung stehen die Erfahrungen mit den umfangreichen Änderungen des Waffenrechts und die aktuelle Anpassung des Beschussrechts. Einen besonderen Stellenwert wird zusätzlich dem Thema „Betrieb und Prüfungen von Schießstätten“ eingeräumt, das für sehr viele örtliche Behörden von Bedeutung ist. Hierbei werden auch die Anpassungen durch die Waffenrechtnovellierung behandelt. Auf vielfachen Wunsch werden zudem Außenkontrollen im Waffenrecht behandelt, mit zahlreichen praktischen Erfahrungen und Tipps für die Sachbearbeitung. Bei der Arbeit mit dem Nationalen Waffenregister wird immer wieder festgestellt, dass einige wichtige Arbeitsabläufe nicht in hinreichender Tiefe bekannt sind, bzw. es zu Missverständnissen bei den Transaktionen kommt. Anhand von ausgewählten Sachverhalten ist hier eine Vertiefung vorgesehen. Auch außerhalb der Vorträge besteht die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Tagung bietet zu den einzelnen Themen unterschiedliche Lösungsansätze und unterstützt die Teilnehmer/innen, die komplexen und Fragen der Praxis zu beantworten. Es besteht die Möglichkeit diese Tagung vor Ort zu besuchen (die Teilnehmerzahl ist begrenzt) oder der Tagung online zu folgen. Zudem kann die Aufzeichnung der Vorträge erworben werden. Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. freut sich, Sie zu diesem Fachtag begrüßen zu können. Mit besten Grüßen Frau Katja Knorscheidt

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der örtlichen Waffenverwaltungsbehörden, der Mittel- und Fachaufsichtsbehörden für das Waffenrecht, der Oberbehörden und Innenministerien der Länder sowie für Dozentinnen und Dozenten an öffentlichen Bildungseinrichtungen und weitere Interessenten

Sie benötigen keine mitzubringenden Arbeitsmittel. Mit der Buchung der Präsenzteilnahme ist keine Buchung der Online-Aufzeichnung verbunden. Sie können nicht an der Präsenztagung teilnehmen? Kein Problem. Sie können die Tagung online verfolgen oder auch eine Aufzeichnung der Fachtagung erwerben. Tragen Sie im Suchfenster WTT21VID ein, wenn Sie das Video erwerben wollen

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.

Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Lubov Mordkovich gern zur Verfügung.

Termine

17.11.2021 (Mi)
10:00 bis 17:00 Uhr
299,00 €
Hybrid
online
Präsenz

Inhouse-Schulung

Gerne führen wir diese Veranstaltung auch als sogenannte ''Firmenschulung'' durch. Was ist das?

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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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