Fachseminar
Code VLB033

Rechtsprobleme im Zusammenhang mit der Ersatzzustellung in der Wohnung und im Geschäftsraum (§ 178 Abs. 1 Nr. 1 und 2 ZPO) sowie in Gemeinschaftseinrichtungen (§ 178 Abs. 1 Nr. 3 ZPO)

Schwerpunkte

  • Sinn und Zweck der Zustellung
  • Grundsatz der persönlichen Zustellung (§ 177 ZPO)
  • Voraussetzungen der Ersatzzustellung (§ 178 ZPO)
  • Rechtsprobleme im Zusammenhang mit der Tauglichkeit von Ersatzpersonen
  • Rechtsprobleme im Zusammenhang mit der Aufgabe einer Wohnung
  • Rechtsprobleme im Zusammenhang mit der Aufgabe eines Geschäftsraumes
  • Ersatzzustellung in Gemeinschaftseinrichtungen (z. B. Flüchtlingsheime, JVA oder Krankenhäuser)

Ziel des Seminars ist es, Personen, die in der öffentlichen Verwaltung und in der Wirtschaft mit Zustellungsvorgängen befasst sind, sei es als Zustellungsveranlasser oder -empfänger für besondere Rechtsproblemen im Zusammenhang mit der (Ersatz-)Zustellung zu sensibilisieren. Dabei werden typische Fallkonstellationen anhand von kurzen Fällen besprochen, um das Problembewusstsein in der Rechtspraxis zu schärfen. Dadurch sollen die Teilnehmer lernen, typische Quellen für Zustellungsfehler in der praktischen Anwendung zu vermeiden. Das Seminar ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Kommunalen Bildungswerks e. V. und GIBT Colleg e. V.

Mitarbeiter aus Vollstreckungsbehörden, Gerichtsvollzieher, Justizbedienstete, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte, Mitarbeiter von Inkassodienstleistern, Mitarbeiter von Versicherungsunternehmen und Banken, die im Forderungsmanagement tätig sind

Zivilprozessordnung, Grundgesetz

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen unser Kundenservice.

Telefon: (030) 29 33 50 0
E-Mail: info@kbw.de

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Andreas Urbich gern zur Verfügung.

Termine

14.11.2022 (Mo)
14:00 bis 15:30 Uhr
165,00 €
Online (BigBlueButton)
 
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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