Fachseminar
Code SOA022

Umgang der Jobcenter mit scheinselbstständigen Kunden

Schwerpunkte

  • Abgrenzungskriterien zwischen selbstständiger Tätigkeit und abhängiger Beschäftigung
  • Bewertungsmaßstäbe der Clearingstellen und der Rechtsprechung
  • Sozialversicherungsrechtliche und wirtschaftliche Folgen der Scheinselbstständigkeit
  • Verhältnis zur Arbeit der Clearingstellen und des Hauptzollamts zur Bekämpfung der Schwarzarbeit
  • Tipps und Tricks zum Umgang mit Scheinselbstständigen in der Arbeitsvermittlung, Leistungs- und Widerspruchsbearbeitung

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern aus Sicht eines erfahrenen Sozialrichters rechtliche und taktische Möglichkeiten in der Arbeit mit scheinselbstständigen Kunden aufzuzeigen. Sie erhalten einen Überblick über praxisbezogene Fallgestaltungen und die Bewertungsmaßstäbe der Clearingstellen und der Sozialgerichte. Die Zusammenarbeit mit scheinselbstständigen Kunden bereitet vielen Mitarbeitern in Jobcentern Probleme. Nur wenn die Merkmale einer verschleierten Arbeitnehmer-, statt einer behaupteten Unternehmereigenschaft erkannt werden, können die Jobcenter rechtskonform agieren. Dadurch kann verhindert werden, dass bei der Leistungsbewilligung ein Leistungsausschluss verkannt, falsche Freibeträge berücksichtigt und zu Unrecht Betriebsausgaben anerkannt werden.

Mitarbeiter von Jobcentern aus der Arbeitsvermittlung, Leistungs- und Widerspruchsstelle

keine

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Marion Lindner gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 32

Termine

08.10.2020 (Do)
10:00 bis 16:30 Uhr
235,00 €
anmelden
17.03.2021 (Mi)
10:00 bis 16:30 Uhr
245,00 €
anmelden
17.11.2021 (Mi)
10:00 bis 16:30 Uhr
245,00 €
anmelden

Inhouse-Schulung

Gerne führen wir diese Veranstaltung auch als sogenannte ''Firmenschulung'' durch.

Inhouse Schulung buchen
Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

Inhouse Anfrageformular


Absender/in