Fachseminar
Code SOV110

Gewaltopferregress nach § 81a Bundesversorgungsgesetz (BVG) Neu

Schwerpunkte

  • Systematik und Hintergründe des Gewaltopferregresses
  • Besonderheiten des Zivilrechtsweges
  • Der Regresstatbestand und seine Tatbestandsmerkmale
  • Verjährung möglicher Ersatzansprüche
  • Vollstreckung von Regressforderungen
  • Ersatzfähige Kosten aus der Gewaltopferversorgung
  • Das gerichtliche Gewaltopferregressverfahren
  • Haushaltsrechtliche Gesichtspunkte
  • Gewaltopferregress und Insolvenzverfahren
  • Das Familienprivileg nach § 116 Abs. 6 SGB X
  • Der Gewaltopferregress im Rahmen der Reform des Sozialen Entschädigungsrechts

Noch immer ist das Opferentschädigungsrecht in der Bevölkerung allgemein, aber auch bei Betroffenen, deren Angehörigen und Bevollmächtigten weitgehend unbekannt. Ganz besonders gilt dies aber für Ansprüche der Versorgungsverwaltung aus Regress nach § 81a BVG gegen einen Schädiger (Gewalttäter). Sofern ein Gewaltopfer als leistungsberechtigt anerkannt wird, können mögliche Ansprüche auf Schadenersatz gegen den Gewalttäter auf die Versorgungsbehörde kraft Gesetz übergehen. Im Seminar werden die Hintergründe, gesetzlichen Voraussetzungen und verwaltungspraktischen Aspekte des behördlichen Gewaltopferregresses dargestellt. Hierbei werden die Besonderheiten im zivilprozessualen Verfahren, die mögliche Verjährung derartiger Ansprüche als auch haushalts- und insolvenzrechtliche Gesichtspunkte und insbesondere der Gewaltopferregress berücksichtigt. Den Mitarbeitern der vollziehenden Verwaltung wird ein Einstieg in das Thema bzw. eine Vertiefung geboten. Auch anderen Interessenten, welche im Rahmen ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Ansprüchen von Gewaltopfern konfrontiert werden, wird durch das Seminar ein Überblick über die Thematik und damit Handlungssicherheit für die tägliche Arbeit vermittelt. Das Seminar ist daher sowohl für Einsteiger als auch für Interessenten mit Vorkenntnissen (zur Wiederholung/Vertiefung) geeignet.

Mitarbeiter von Behörden allgemein, welche Kenntnisse zu diesem speziellen Aspekt des Opferentschädigungsrechts erwerben wollen; insbesondere auch Mitarbeiter der Versorgungsverwaltung, welche den Gewaltopferregress als neue Aufgabe übernehmen; Berater (z. B. Schuldnerberater), Betreuer oder sonstige Träger, deren Mandanten/Betreute derartigen Ansprüchen ausgesetzt sind, welche sich anwendungsbereite Kenntnisse in der Gesetzesmaterie und der Praxis des Gewaltopferregresses aneignen möchten

OEG, BVG in der aktuellen Fassung

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