Themenbereich: BTHG/SGB IX

Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren - spezielle Aufgaben für Leistungserbringer (Modul 3b des Kompaktkurses EGK100) Neu

Schwerpunkte

  • Grundzüge und Ablauf des Gesamt- und Teilhabeplanverfahrens
  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Verfahren
  • Bedarfsermittlung nach der ICF
  • Gesamtplankonferenz und Beteiligung des Leistungserbringers als Vertrauensperson oder Bevollmächtigter
  • Wirkung, Wirksamkeit und Teilhabezielvereinbarungen
  • Abgrenzung von EGH-Leistungen zu Leistungen des SGB XI und der häuslichen Krankenpflege nach § 37 SGB V
  • Assistenz und qualifizierte Assistenz nach § 78 SGB IX
  • Rollen- und Interessenskollisionen vorbeugen
  • Gemeinsame Vorbereitung mit dem Leistungsberechtigten: personenzentrierte Methoden und Instrumente

Mit dem Bundesteilhabegesetz sind Teilhabe- bzw. Gesamtplanverfahren verpflichtend für alle Rehabilitationsträger eingeführt worden. Sie sollen sich untereinander und mit dem Leistungsberechtigten abstimmen, die individuell erforderlichen Leistungen feststellen und schriftlich so zusammenstellen, dass sie nahtlos ineinandergreifen. Das Modul 3B wendet sich insbesondere an die Mitarbeiter der Leistungserbringer. Im Mittelpunkt steht dabei die Fragen, welche Auswirkungen das neue Verfahrens- und Vertragsrecht auf die Arbeit der Leistungserbringer hat und welche Schritte auf Seiten des Leistungserbringers angestoßen werden können, um eine am Bedarf des Leistungsberechtigten orientierte Gesamt-/Teilhabeplanung sicherzustellen. Nach der Vorstellung der neuen rechtlichen Rahmenbedingungen arbeiten die Teilnehmenden Möglichkeiten heraus, um die Leistungsberechtigten ihrer Einrichtung bestmöglich auf die neuen Abläufe des Gesamt-/ Teilhabeplanverfahrens vorzubereiten. Anliegen ist es, diese in die Lage zu versetzen, ihre Wünsche und Bedarfe zielgerichtet während der Bedarfsermittlung und dem Gesamt-/Teilhabeplanverfahren einzubringen.

(Neue) Mitarbeiter der Träger der Eingliederungshilfe, Mitarbeiter von Leistungserbringern, Mitarbeiter von Trägern der freien Wohlfahrtspflege oder von Behindertenverbänden und -einrichtungen. Der Kurs kann auch für Betreuer nach dem BTG von Interesse sein. Grundkenntnisse des Verwaltungs- und Sozialrechts werden vorausgesetzt.

Sozialgesetzbücher, insb. SGB V, SGB IX, SGB XI und SGB XII in der aktuellen Fassung

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