Fachseminar
Code FUE045

Krisenintervention beim Vollzug von Maßnahmen der Eingriffsverwaltungen Neu

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Schwerpunkte

  • Krisenhaftes Erleben, Folgen und Interventionsmöglichkeiten:
    • Begriffsklärung, Merkmale und Auftreten: Krise, Dekompensation und Trauma
    • Frühwarnzeichen, Dramaturgie und Folgen von Krisen
    • Inszenierung von Krisen und Anpassungen (Stockholm-Syndrom)
    • Verleugnung, Verdrängung oder PT-Belastungsstörung als Verarbeitungsmöglichkeiten von Krisen
    • Verhaltensregeln für Erst-Helfer in Krisen (H.I.L.F.E./ BASIS/ NOVA)
  • Regeln für den Vollzug staatlicher Eingriffe:
    • Ziel: Maßnahmen erträglich gestalten - ohne Gewinner und Verlierer
    • Forderung: Klärung der Rollen und Transparenz in den Handlungen
    • Kommunikation und Haltung gegenüber Kunden in krisenhaften Situationen
    • Grenzen setzen und Deeskalation der Lage während des Eingriffs
    • Reaktion auf Gewalt und außergewöhnliche Ereignisse
  • Hilfen für die Helfer:
    • Dilemma der Betroffenheit, Umgang mit Schuldgefühlen und Scham
    • Formale innerbetriebliche Abläufe reflektieren
    • Verweis an professionelle Hilfe
    • Modelle der Bewältigung: Coping, Resilienz, mentale Techniken

Zu den Aufgaben der öffentlichen Verwaltung gehören Maßnahmen, die in die Persönlichkeitsrechte der Bürger mehr oder minder stark eingreifen. Die Inobhutnahme von Kindern gegen den Willen ihrer Eltern, die Zwangseinweisung in die Psychiatrie, die Zwangsräumung der Wohnung, die Ingewahrsamnahme zur Vollstreckung oder die Abschiebung von Personen erleben Betroffene regelmäßig als Krisensituation. Im Seminar werden Gesprächssituationen der Intervention bei persönlichen Krisen erprobt und Grenzen reflektiert, wo die Unterstützung von Kunden im beruflichen Kontext enden muss. Das Seminar zielt darauf ab, für die vollziehenden Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltungen Wege aufzuzeigen, wie in schwierigen Gesprächssituationen eigene Belastungen reduziert, emotionale Stabilität, Achtsamkeit und Selbstschutz erhalten und/oder wiedererlangt werden können.

Mitarbeiter aus Jugendämtern (Allgemeiner Sozialdienst), Ordnungsämtern, Ausländerbehörden, Gesundheitsämtern (SpD)

keine

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

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Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Marion Lindner gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 32

Termine

18.02.2019 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
19.02.2019 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
330,00 €
Berlin
 

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