Spezialseminar
Code VLB073

Maßnahmen zur Wahrung des Vorrechts der öffentlichen Grundstückslast in der Immobiliarvollstreckung und in der Insolvenz des Schuldners

Schwerpunkte

  • Überblick über das Instrumentarium der Immobiliarvollstreckung und ihren sinnvollen Einsatz
  • Zusammenhänge bzw. Unterschiede zwischen Rangklassenverlust durch Zeitablauf und Zahlungsverjährung
  • Wirkung der Anmeldung der öffentlichen Last in der Zwangsversteigerung
  • Voraussetzungen der Beantragung eines bzw. der Beitritt zu einem Zwangsversteigerungsverfahren aus der Rangklasse der öffentlichen Last
  • Voraussetzungen des Ablösungsrechts nach § 268 BGB für kommunale Gläubiger
  • Schicksal öffentlicher Lasten, deren Anmeldung im Zwangsversteigerungsverfahren versäumt wurde
  • Vorrecht der öffentlichen Last bei der Zwangsverwaltung eines Grundstücks
  • Frage der Beibehaltung des Vorrangs der öffentlichen Last auch bei Insolvenz des Schuldners
  • Zulässigkeit der Zwangsverwaltung eines Grundstücks
  • Schicksal von persönlicher Forderung und öffentlicher Last bei Freigabe des Grundstücks aus der Insolvenzmasse
  • Befriedigung der Gläubiger einer öffentlichen Last bei freihändigem Verkauf des Grundstücks
  • Haftung bei Erwerb des Grundstücks aus der Insolvenzmasse für rückständige öffentliche Forderungen

Ziel des Seminars ist es, die vom öffentlichen Gläubiger erforderlichen Handlungen zur Wahrung und Durchsetzung des zeitlich befristeten Vorrechts der öffentlichen Grundstückslast aufzuzeigen, und zwar auch unter den Bedingungen der Insolvenz des Grundstückseigentümers. Es wird die aktuelle Rechtsprechung zum Thema ausgewertet, um daraus Empfehlungen zur praktischen Verfahrensweise abzuleiten. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte stellen oftmals das einzige werthaltige Vermögen des Schuldners dar. Für grundstücksbezogene Steuern und Abgaben dienen sie zudem als dingliche Sicherheit kraft Gesetzes. In der Zwangsvollstreckung genießen diese öffentlichen Grundstückslasten ein zeitlich begrenztes Vollstreckungsprivileg, das die begünstigten öffentlichen Gläubiger nicht leichtfertig aufs Spiel setzen sollten.

Beschäftigte der öffentlichen Verwaltungen und Zweckverbände, die mit der Vollstreckung öffentlich-rechtlicher Forderungen befasst sind

ZVG, InsO

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Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Anita Baron gern zur Verfügung.

Termine

22.03.2021 (Mo)
09:00 bis 16:30 Uhr
23.03.2021 (Di)
08:00 bis 14:30 Uhr
370,00 €
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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