Fachtagung
Code SOTS20

Fachtagung Sozialhilferecht (SGB XII/SGB IX) 2020 - Das SGB XII in der Praxis. Schnittstellen zum AsylbLG, SGB IX, SGB XI und zum künftigen SGB XIV (beide Tagungstage)

Tagungsinhalte

Montag, 25. Mai 2020

  • Eröffnung und Begrüßung
    • Herr Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer KBW e. V.
  • Aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht - SGB IX, SGB XI, SGB XII. Ausblick auf das neue SGB XII
    • Herr Marc Nellen, Unterabteilungsleiter Va (Politik für Menschen mit Behinderung, Rehabilitation Soziale Entschädigung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales
  • Änderungsflut im SGB XII - die „klassische“ Sozialhilfe im Umbruch
    • Frau Dr. Ursula Pitzner, freie Dozentin für Sozialrecht
  • „Dauerbrenner“ Wohnkosten - materiell-rechtliche Fragen und ausgewählte Rechtsprechung des BSG
    • Frau Dr. Andrea Bindig, Richterin am Sozialgericht, derzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am BVerfG
  • Für Interessenten:

  • 16:30 Uhr Beginn des Rahmenprogramms
  • 20:00 Uhr Arbeitsessen

Dienstag, 26. Mai 2020

  • Die Auswirkungen der Änderungen des AsylbLG auf das SGB XII
    • Frau Christina Langer, Richterin am Landessozialgericht
  • Umsetzungsprobleme des BTHG und die Auswirkungen auf SGB IX, XI und XII
    • Herr Christian Au, Rechtsanwalt, Fachreferent
  • Die personalrechtlichen, personalwirtschaftlichen und tarifrechtlichen Konsequenzen aus den Änderungen des BTHG
    • Herr Friedrich-Wilhelm Heumann, freier Dozent im Arbeits- und Sozialrecht
  • Anschließend Abschluss-Buffet
  • Ende gegen 14:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, die Umsetzung des BTHG in der Praxis ist in vollem Gange. Die Auswirkungen betreffen viele Bereiche des SGB XII. Die gesamte Sozialhilfe befindet sich in einem umfassenden Veränderungsprozess. Mit dem SGB IX/SGB XII-Änderungsgesetz und dem Angehörigenentlastungsgesetz hat der Bund zwei weitreichende Änderungsgesetze noch in 2019 verabschiedet. Das neue Regelbedarfsermittlungsgesetz steht vor der Tür und soll in 2020 beschlossen werden. Hinzu kommen zahlreiche Neuregelungen im AsylbLG, die durch Rechtsänderungen und Rechtsprechung umgesetzt werden müssen. Welche Wirkungen haben diese Entwicklungen auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen und bei den freien Trägern? Welche arbeitsrechtlichen, personalwirtschaftlichen und tarifrechtlichen Konsequenzen sind dabei zu berücksichtigen? Diesen und weiteren aktuellen Fragestellungen, wie z. B. dem „Dauerbrenner“ Wohnkosten, wird sich die diesjährige Tagung widmen. Wie schon in den letzten Jahren, wird ein wichtiges Augenmerk auf den Umsetzungsprozess des BTHG gelegt. Der Blick dieser Tagung wird aber darüber hinaus gehen und weitere Problemstellungen des SGB XII in den Fokus nehmen. So wird auch über die im Dezember 2019 verabschiedete Reform des Sozialen Entschädigungsrechts informiert. Die Veranstaltung bietet damit einem breiten Interessentenkreis ein Forum des Erfahrungsaustauschs. Das Team des Kommunalen Bildungswerks e. V. würde sich freuen, Sie zu dieser Tagung zu begrüßen. Dr. Andreas Urbich Geschäftsführer

Bundesweite Fachtagung für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen aus Sozialämtern, von örtlichen und überörtlichen Trägern, von Leistungserbringern, aus Rechtsämtern, von Rechnungsprüfungsämtern und von Rechnungshöfen; sonstige Interessenten Fachkräfte der Leistungsträger sowie der Leistungserbringer der Eingliederungshilfe, Case Manager, Betreuer, Behindertenvertreter sowie weitere Interessierte möchten wir auf unseren Fachtag zu den Umsetzungsproblemen des BTHG (Code: SOCT20 ) am 07.10.2020 in Berlin aufmerksam machen.

keine

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Marion Lindner gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 32

Termine

25.05.2020 (Mo)
10:00 bis 16:30 Uhr
26.05.2020 (Di)
09:00 bis 14:00 Uhr
299,00 €
anmelden
Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

Inhouse Anfrageformular


Absender/in