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Themenbereich:

Fachtag Waffenrecht 2020 - Aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen im Waffenrecht - Welche Auswirkungen hat die Gesetzesnovelle auf die Tätigkeit der Waffenbehörden und welche rechtlichen Änderungen werden erwartet? Neu

Tagungsablauf

  • 10:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
    • Herr Dr. Andreas Urbich, Geschäftsführer KBW e. V.
  • 10:15 Uhr Aktuelle Entwicklungen im Waffenrecht und auf ihre Auswirkungen auf die behördliche Praxis - Rückblick auf die wichtigen Neuerungen in 2017 und Ausblick auf die zu erwartenden Waffenrechtsänderungen
    • Herr Niels Heinrich, Kriminaloberrat, Leiter der Fachlichen Leitstelle NWR sowie Leiter der XWaffe-Pflegestelle
  • 12:00 Uhr Mittagspause
  • 13:00 Uhr Außenkontrollen im Waffenrecht
  • 14:30 Uhr Kommunikations- und Kaffeepause
  • 15:00 Uhr Straf- und Bußgeldbestimmungen im Waffenrecht
  • 16:00 Uhr Waffenrecht - das NWR
  • Ende der Tagung: 16:30 Uhr
  • Tagungsort: ABACUS Tierpark Hotel Berlin, Franz-Mett-Str. 3 - 9, 10319 Berlin
  • Gebühr: 250,00 Euro (Anmeldung bis 20.08.2018), 275,00 Euro (ab 21.08.2018)

Das Waffenrecht erlebt aktuell umfassende Rechtsentwicklungen. So trat am 6. Juli 2017 das Zweite Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften in Kraft (BGBl. I 2017, S. 2133). Mit diesem wird das Waffenrecht novelliert. Unter anderem erfahren hier die Vorschriften über die Aufbewahrung und Verbringung von Waffen und Munition umfassende Änderungen, die Sicherheitsstandards werden angehoben. Zudem werden nationale Vorschriften an internationales Recht angepasst. Dies betrifft insbesondere die Deaktivierung von Waffen. So muss gemäß der Durchführungsverordnung (EU) 2015/2403 künftig gewährleistet sein, dass Feuerwaffen bei der Deaktivierung endgültig unbrauchbar gemacht werden. Spätestens 2019 wird, bedingt durch Vorgaben mehrerer EU-Verordnungen und Richtlinien, die umfangreichste Waffenrechtsänderung seit 2003 in Deutschland erfolgen. Neben der Erweiterung der Verbote, u. a. um Waffen mit großer Magazinkapazität und bestimmte Magazine, werden auch bislang frei erwerbbare Gegenstände künftig als wesentliche Waffenteile eingestuft und somit anmelde- und eintragepflichtig. Darüber hinaus wird es für mehrere Millionen bislang frei erwerbbarer Waffen eine Erlaubnis-, bzw. Anmeldepflicht geben. Zudem sind bei den Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung Veränderungen zu erwarten. Ab 2019 sollen alle deutschen Waffenhersteller und Waffenfachhändler an das Nationale Waffenregister angeschlossen werden - mit nicht unerheblichen Auswirkungen auf den Arbeitsablauf der örtlichen Verwaltungsbehörden. Die Tagung greift die wichtigen Neuerungen der Waffenrechtsnovelle 2017 auf und gibt praktische Handlungsempfehlungen. Die spätestens ab 2019 zu erwartenden umfassenden Änderungen des Waffenrechts und ihre Auswirkungen auf die behördliche Praxis werden dargestellt. Auch außerhalb der Vorträge besteht die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Die Tagung bietet zu den einzelnen Themen Lösungen und unterstützt dabei, die komplexen und Fragen der Praxis zu beantworten.

Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der örtlichen Waffenverwaltungsbehörden, der Mittel- und Fachaufsichtsbehörden für das Waffenrecht, der Oberbehörden und Innenministerien der Länder sowie für Dozentinnen und Dozenten an öffentlichen Bildungseinrichtungen und weitere Interessenten

keine

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Herr Andreas Urbich gern zur Verfügung.

Telefon: 030 29 33 50 0

Termine

19.05.2020 (Di)
10:00 bis 17:00 Uhr
250,00 €
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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