Workshop
Code SOC113C

BTHG-Umsetzungsfragen: Aus der stationären Einrichtung wird persönlicher Wohnraum Neu

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Schwerpunkte

  • Leistungs- und Vergütungsvereinbarungen der Träger der Eingliederungshilfe und der Leistungserbringer - unabhängig von der Wohnform des Menschen mit Behinderung
  • Schaffung gemeinschaftlicher Wohnformen (bisher stationäre Einrichtungen) durch Einführung des § 42a SGB XII n.F.
  • Gleichbehandlung leistungsberechtigter Menschen mit Behinderungen, die in gemeinschaftlichen Wohnformen leben, mit allen Leistungsberechtigten außerhalb von Einrichtungen, die existenzsichernde Leistungen zum Lebensunterhalt nach den Kapiteln 3 und 4 des SGB XII von dem Sozialhilfeträger erhalten (ab 01.01.20120)
  • Prüfung der Kostenbestandteile, die in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe bislang finanziert werden - als vorbereitender Schritt
  • Aufteilung in Kosten der Unterkunft, Kosten der Regelsätze und in Kosten der Eingliederungshilfeleistung
  • Beschreibung der konkreten weiteren Schritte zur „pünktlichen“ Umsetzung, Erkennen und Lösen ungeklärter Umsetzungsfragen - Erarbeitung eines Handlungsplans

Mit der Trennung von Fachleistungen der Eingliederungshilfe und existenzsichernden Leistungen des 3. oder 4. Kapitels SGB XII wird es ab dem 01.01.2020 den persönlichen Wohnraum als neue Wohnform geben. Damit wird für Menschen mit Behinderungen eine Wohnform beschrieben, die die heutige stationäre Einrichtung ablösen soll. Bislang haben Sozialhilfeträger und die stationären Einrichtungen in Leistungs-, Vergütungs- und Prüfungsvereinbarungen Tagessätze pro Bewohner ausgehandelt, die sich aus einer Grund- und einer Maßnahmenpauschale sowie einem Investitionsbetrag zusammengesetzt haben (§§ 75, 76, 35 SGB XII). Die Neuausrichtung der Eingliederungshilfe hin zu einer personenzentrierteren Leistungserbringung macht es erforderlich, die bisherige Praxis, nach der in stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe die Träger diesen einheitlichen Pflegesatz inklusive der existenzsichernden Leistungen ausgezahlt haben, aufzugeben. Die Teilnehmer des Workshops werden gebeten, ihre Fragen und Probleme bis 2 Wochen vor dem Seminartermin beim Kommunalen Bildungswerk e. V. einzureichen. Der Dozent wird seine Erfahrungen aus diesbezüglicher Projektarbeit auf Landesebene einbringen. Auf die Fachseminare Code: SOC113A und Code: SOC121 sowie das Spezialseminar für Führungskräfte Code: SOC113B wird aufmerksam gemacht.

Mitarbeiter, die mit der Umsetzung des BTHG in den Kommunen und Kreisen befasst sind

BTHG, SGB XII, SGB IX

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

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Telefon: 030 - 29 33 50 0

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Marion Lindner gern zur Verfügung.

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Termine

07.05.2019 (Di)
10:00 bis 16:30 Uhr
240,00 €
Düsseldorf
 

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