Fachseminar
Code SOC113A

BTHG - Personenzentrierte Leistungen der Eingliederungshilfe und Schnittstellen zu anderen Rechtskreisen

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Schwerpunkte

  • Die Reformstufen des BTHG, die neue Struktur des SGB IX sowie die landesspezifischen Umsetzungsstände
  • Grundprinzip der personenzentrierten Leistungen sowie der Gesamtplanung und der Bedarfsermittlung nach ICF (§ 95 SGB IX sowie §§ 117 ff. SGB IX)
  • Umstellung des bisherigen Vergütungssystems und der Angebotslandschaft
  • Umfang der existenzsichernden Leistungen - Verhältnis zur Grundsicherung
  • Besonderheiten bei den Aufwendungen für Unterkunft und Heizung in besonderen Wohnformen (§ 42a SGB XII)
  • Leistungen zur sozialen Teilhabe, insb. (qualifizierte) Assistenzleistungen nach § 78 SGB IX
  • Vertragsrecht:
    • das neue sozialrechtliche Dreiecksverhältnis
    • Leistungsberechtigter/Leistungserbringer
    • Träger der Eingliederungshilfe/Leistungserbringer
    • die neuen Regelungen des Vereinbarungsrechts (z. B. Schiedsstelle, Wirksamkeit und anlassloses Prüfrecht)
  • Das BTHG und die Schnittstellen zu anderen Rechtskreisen:
    • Eingliederungshilfe und Pflegerecht (z. B. neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff, Leistungen der häuslichen Krankenpflege im Bereich der EGH, Unterscheidung SGB IX und SGB XI Leistungen)
    • Eingliederungshilfe und Kinder-/Jugendhilfe (das Teilhabeplanverfahren nach §§ 19 ff. SGB IX, die Anforderungen an die neuen Bedarfsermittlungsinstrumente nach § 13 SGB IX, ICF-CY)

Kaum eine andere Gesetzesreform reformierte in den letzten Jahren das Sozialrecht so einschneidend wie das BTHG. Insbesondere das SGB XII und SGB IX sind mit der sukzessiven Umsetzung des BTHG einem bedeutenden Wandel unterzogen. Änderungen der Vergütungssystematik, der Hilfeplanung sowie des Vereinbarungsrechts gehen mit zahlreichen Implikationen für Leistungsberechtigte sowie rechtl. Betreuer/Angehörige und Mitarbeitende sozialer Einrichtungen/öffentlicher Verwaltungen einher. Das Inkrafttreten der dritten Reformstufe zum 01.01.2020 und die damit verbundene Trennung existenzsichernder Leistungen und Fachleistungen ist hierbei von besonderer Bedeutung. Die Schnittstellen zu anderen Rechtskreisen verdeutlichen zudem die Notwendigkeit, sich nicht nur im Bereich der Eingliederungshilfe diesen Herausforderungen zu stellen, sondern sich auch darüber hinaus, z. B. im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe oder der Pflege, mit diesem Systemwechsel auseinanderzusetzen. Das Seminar vermittelt praxisbezogen und systematisch die notwendigen Kenntnisse der umfangreichen Veränderungen für alle am Prozess beteiligten Stellen und Mitarbeiter.

Mitarbeiter von Trägern der freien Wohlfahrtspflege oder von Behindertenverbänden und -einrichtungen, Mitarbeiter der Sozialämter, Jugendämter, Gesundheitsämter; Rechnungsprüfer; gesetzliche Betreuer

BTHG, SGB XII, SGB IX, SGB XI

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20.06.2019 (Do)
09:00 bis 16:30 Uhr
21.06.2019 (Fr)
08:00 bis 14:30 Uhr
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