Online-Fachtagung
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Themenbereich: Ausländerrecht
Online-Fachtagung

1. Online-Fachtag Ausländerrecht. Das Ausländerrecht in Zeiten der Corona-Pandemie. Verfahrensvereinfachungen und weitere Praxisfragen Neu

Tagungsinhalte (Änderungen vorbehalten)

Mittwoch, 10.06.2020 (09.45 Uhr - 15.15 Uhr)

  • 09.45 Uhr - Begrüßung (Herr Dr. Andreas Urbich)
  • 10.00 Uhr - Der ausländerrechtliche Vollzug in Zeiten des Corona-Virus - Verfahrensvereinfachungen und Handlungsempfehlungen seitens des BMI
    • Frau Dr. Ulrike Hornung
  • Es werden die Leitlinien vorgestellt, die das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat für die Ausländerbehörden zur Handhabung der durch die Covid 19-Pandemie auftretenden Fragen entwickelt hat. Dabei soll auch auf Aspekte eingegangen werden, die die Zusammenarbeit mit den Auslandsvertretungen betreffen bzw. die aus den auf europäischer Ebene konsentierten Maßgaben resultieren. Wichtig sind dabei die Praxisfragen aus dem Teilnehmerkreis, auf die konkret eingegangen werden soll.
  • Anfragen und Diskussion zum Vortrag
  • 11.00 Uhr - Die Corona-Pandemie als Versuchslabor und Motor für Veränderungen in der ausländerbehördlichen Praxis
    • Herr Engelhard Mazanke
  • Es soll über die praktischen Erfahrungen der letzten Wochen im Landesamt für Einwanderung Berlins (LEA) berichtet werden. Die nahezu vollständige Schließung für Publikumsverkehr sowie das Hochfahren des Dienstbetriebs haben eine Umstellung auf ein Online-Registrierungs- und Schriftverfahren erzwungen. Dies erforderte von der Antragstellung bis zur Übersendung/Ausgabe der Titel und Reiseausweise eine Vereinfachung der Abläufe und Prüfprozesse. Die Kommunikation und Information mit Partnerbehörden, Beratungsinstitutionen und den Kunden wurden kurzfristig über Mails, eine Telefon-Hotline, Kommunikationsketten und FAQ im Netz intensiviert. Die Beratung für Notfallkunden und auf der Website wurde auf Mehrsprachigkeit umgestellt. Durch ausländerbehördlich neue Wege wie den Erlass von Allgemeinverfügungen und das großzügige Ausschöpfen rechtlicher Spielräume müssen die Bearbeitungsrückstände jetzt minimiert werden. Es soll erörtert werden, ob aus den Erfahrungen auch Handlungsempfehlungen für andere Ausländerbehörden ableitbar sind. Was ist davon auch nach der Pandemie erhaltenswert?
  • Anfragen und Diskussion zum Vortrag
  • Mittagspause
  • 12.30 Uhr - Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG)in den Ausländerbehörden - Digitalisierung als Chance in Zeiten der Corona-Pandemie
    • Herr Dr. Philipp Richter
  • Die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann ein wirksames Werkzeug sein, um den Herausforderungen durch die Corona-Krise zu begegnen. Die Corona-Pandemie fällt insofern in eine Zeit, in der durch das seit 2017 in Kraft befindliche Onlinezugangsgesetz (OZG) auch die Ausländerbehörden verpflichtet werden, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 elektronisch anzubieten. Vor diesem Hintergrund möchte der Vortrag auf den aktuellen Stand und die Planungen zur Umsetzung des OZG im Bereich der Ausländerbehörden und im OZG-Themenfeld „Ein- und Auswanderung“ eingehen. Dabei sollen auch praktische Hinweise gegeben werden, wie die Umsetzung des OZG in den Ausländerbehörden erfolgen kann.
  • Anfragen und Diskussion zum Vortrag
  • 13.15 Uhr - Einreisebeschränkungen in Zeiten der Corona-Pandemie - Bewertung und Praxisprobleme aus Anwaltssicht
    • Frau Bettina Offer
  • Die aktuellen Einreisebeschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus haben erheblichen Einfluss auf die Fachkräftemigration in die Bundesrepublik Deutschland. Die derzeitigen Sonderregelungen für systemrelevante Berufe decken keineswegs die gesamte Bandbreite der benötigten Fachkräfte ab. Der Vortrag betrachtet die aus den Einreisebeschränkungen resultierenden Praxisprobleme, wie z. B. den Umgang mit im Ausland gestrandeten Arbeitnehmern nicht-deutscher Staatsangehörigkeit und die Ausstellung von Fiktionsbescheinigungen. Zudem widmet er sich dem aktuellen Zwiespalt zwischen der Förderung der Fachkräfteeinwanderung durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) und der momentanen Einschränkungen des beschleunigten Fachkräfteverfahrens nach § 81a AufenthG aufgrund der Corona-Pandemie. Außerdem beleuchtet der Vortrag zukünftige Risiken für die Fachkräftemigration, die sich aus den Mechanismen des FEG „für schwere Zeiten“ ergeben.
  • Anfragen und Diskussion zum Vortrag
  • 14.15 Uhr - Ihre Fragen aus der Praxis: „Das interessiert mich noch“ - Unsere Experten antworten.
  • Ende des Fachtages gg. 15.00 Uhr
  • Teilnahmegebühren: 250,00 €

  • Achtung!

  • Wenn Sie keine Möglichkeit haben, am Fachtag online teilzunehmen, so können Sie auch die Tagungsaufzeichnung erwerben und Ihre Fragen im Nachgang einreichen. In diesem Fall bitten wir Sie, sich zum Fachtag auf der Webseite anzumelden und im Feld "Bemerkungen" des Anmeldeformulars einzutragen, dass Sie das Tagungsvideo erwerben wollen. Sollten Sie mehrere Lizenzen der Online-Teilnahme erwerben wollen, notieren Sie dies bitte auch im Bemerkungsfeld. Wir unterbreiten Ihnen dann ein individuelles Angebot.

Diese Online-Schulung findet mit GoToWebinar statt.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit der Buchung eine Nutzerlizenz erwerben. Sollten weitere Interessenten die Online-Präsentation ansehen wollen, benötigen Sie weitere Lizenzen. Eine Weitergabe des Links zum Webinar ist unzulässig. Ein Verstoß kann zu Nachforderungen führen. Die Zuschaltung zum Webinar ist sehr einfach und ohne technische Kenntnisse realisierbar. Wir empfehlen vor dem Webinar den kostenfreien System-Test zu absolvieren, um zu überprüfen, ob Ihr Endgerät korrekt eingerichtet ist. Das können Sie schon jetzt erledigen. Nutzen Sie dazu folgenden Link:

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Sollten Sie eine Fehlermeldung erhalten, kontaktieren Sie bitte Ihren Systemadministrator. Einen Tag vor dem Webinar erhalten Sie von unserem Partner GIBT Colleg e.V., einen Teilnahmelink zugeschickt. Klicken Sie bitte ca. 10 min vor Webinarbeginn auf diesen Link. Über Ihren Browser erhalten Sie nun Zugang zum Webinar-Raum und das Webinar wird bald beginnen. Von diesem Zeitpunkt an können Sie bereits mit unserem Moderator kommunizieren.

Aufgrund der Ausbreitung der Erkrankung COVID-19 durch den Erreger SARS-CoV-2 („Corona-Virus“) sind viele Ausländerbehörden über Wochen hinweg nur eingeschränkt arbeitsfähig gewesen. Zum Teil hält dieser Zustand noch heute an. Zudem war und ist es aus epidemiologischen Gründen geboten, direkten Kundenkontakt nach Möglichkeit zu vermeiden. Aus aktuellem Anlass haben wir kurzfristig einen Online-Fachtag konzipiert und in das Programm aufgenommen. Das Ziel der Veranstaltung ist es, vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörden im berufspraktischen und rechtssicheren Umgang mit der Corona-Pandemie zu unterstützen sowie die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zu bieten. Die Handlungsempfehlungen des BMI zur Verfahrensvereinfachung werden im Verlauf des Online-Fachtags aus der ausländerbehördlichen Praxis heraus bewertet und diskutiert. Neben den Handlungsoptionen - in Zeiten der Digitalisierung - stehen auch die ausländerrechtlichen Vollzugsprobleme im Mittelpunkt. Die Teilnehmer sind zur aktiven Teilnahme aufgefordert. Sie werden gebeten, ihre Fragen vorab an oley@kbw.de einzureichen und sich während des Fachtags über den Chat an der Diskussion zu beteiligen.

alle mit der Umsetzung des Aufenthaltsrechts Beauftragten, insbeondere Mitarbeiter aus Ausländerbehörden.

Für den Fachtag wird das Tool gotwebinar verwendet. Die Teilnehmer müssen auf Ihrem System keine Software installieren. Sie erhalten einen Link zugesandt und können darüber an dem Online-Fachtag teilnehmen.

Kundenservice KBW e. V.

Organisatorische Fragen zu freien Teilnehmerplätzen, Anreise, Hotelbuchungen, etc. beantwortet Ihnen gern unser Kundenservice.

E-Mail: info@kbw.de
Telefon: 030 - 29 33 50 0

Termine

10.06.2020 (Mi)
10:00 bis 15:00 Uhr
250,00 €
Webinar (GoToWebinar)
 
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Unser Seminarangebot sieht explizit den Einschluss aller Geschlechter vor. Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung wie z. B. Teilnehmer*innen verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für die drei Geschlechter und sind in keinem gegebenen Kontext als diskriminierend zu verstehen.

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